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2012 23 Jan

Danke an Ficken

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Ab und an wird es Zeit Danke zu sagen, z.B. wenn man so eben mal bei den Kollegen von Ficken einen ebensolchen Adventskalender gewinnt. Wie der geneigte Leser weiß gehören wir zu den Nichttrinkern auf dieser Welt und Ficken-T-Shirts werden in meinem Alter höchstens von der Bäckersfrau am Morgen belächelt, deshalb haben wir das Ficken-Komplettset gleich an unsere junge Ferienjoberin weitergegeben:
Drachen-T-Shirt von Ficken

Ich hab dann nur noch was von “ej, geil - ideal für meinen Geburtstag” gehört und schon waren die Sachen verschwunden. ;-)

Mit Broken-Links meine ich natürlich nicht Links auf der eigenen Seite. Gemeint sind Links von Fremdseiten, die auf nicht mehr vorhandene Ziele auf der eigenen Seite zeigen. Zwar kann man das schön mit 404er-Seiten und/oder Redirects wieder gerade biegen, allerdings muss man schon wissen wie das geht. Interessanter finde ich den Wert dieser broken Links für einen SUMA-Algo. Einmal aufdröseln bitten:

1. Broken-Link auf 404-Seite
Verläuft für Suchmaschinen einfach im Sand.

2. Broken-Link und Redirect
Im schlimmsten Fall zeigt ein ganzer Packen an Links mit unterschiedlichsten, so garnicht zusammenpassenden Anker-Texten auf ein Redirect-Ziel, i.d.R. die Startseite. Schlimmer noch auf automatisch generierte Suchseiten.

3. Broken-Link ohne 404 und Redirect
Jetzt wird es m.E. interessant. Die SUMA kann bei so einem broken Link davon ausgehen, dass es sich dabei um einen tatsächlich freiwillig gesetzen Link handelt. Ein gemietkaufter Link würde ja geändert werden. Bringt aber natürlich nichts, weil das angelinkte Ziel ist ja weg. Zumindest könnten die SUMA-Betreiber aber an solchen Links der Ziel-Domain einen gewissen Glaubwürdigkeitswert zuordnen. Ob das Tante G und so schon machen? Keine Ahnung! Ist mir auch gestern nur so durch den Kopf gegangen, als ich über natürliche Verlinkungen nach dachte.

Freiwillige mit Erfahrungen vor an die Kommentarfunktion!

Wenn mich mein Feed-Reader nicht belogen hat, dann bin ich der Erste:

frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

sei allen Lesern dieses Blogs, Affiliates, Kumpeln, Netzwerken und Freunden gewünscht. Nein; nicht weil ich mich jetzt bis nächstes Jahr zurückziehe und die Füße hochlege, sondern weil das Restweihnachtsgeschäft meine ganze Aufmerksamkeit braucht.

Winke, winke bis 2012

Ein Frage die man (Affiliate) sich stellen muss - ähm sich stellen lassen muss, oder so. Fangen wir am Anfang an:

Zugegeben - Meine Affilate-Seiten sind i.d.R. keine optischen Leckerbissen. Das muss aus meiner Sicht auch nicht sein, denn die Besucher sollen ja zum Merchant gehen nicht zu mir und Lust auf einen Schönheitspreis (für meine Seiten) habe ich auch nicht. Nun begab es sich zu der Zeit, dass die Sales in Richtung Weihnachten galoppierten und eines der von mir beworbenen Partnerprogramme ganz nette Sales erwirtschaftet. Aus meiner Sicht nicht sehr viele aber soviele, dass der Merchant auf mich aufmerksam wurde.

Nein nicht was Du denkst: keine Provisionserhöhung => sondern die Nachfrage bei der Agentur wie der Affiliate (also ich) seine Sales macht und man würde gerne mal eine Seite des Affiliates sehen. Der Mann von der Agentur, kennt seinen Kunden und das dieser Affiliate-Marketing als Branding sieht - wovon man im Falle meiner Seiten nicht sprechen kann. So trudelte die Email bei mir ein, ob ich den für den Merchant mal eine vorzeigbare Seite herrichten könnte, weil ihm schon klar ist, dass es bei Affiliate um Sales geht und nicht um Branding. Allerdings hat der Kunde das halt nicht raus und bei meinen Seiten dürfte er nahe einer akuten Herzklappeninsuffizienz mit paralleler Darmverknotung sein. Das wünscht man ja niemanden und deshalb habe ich schnell mal etwas Vorzeigbares gebastelt.

Fassen wir mal zusammen:
Früher war ich der Meinung: “Ein Sale ist ein Sale ist ein Sale”. Das zählt wohl bei einigen Merchants nicht mehr. Der Spruch lautet dann jetzt wohl “Ein Sale ist nur ein Sale, wenn er auch schön ist und das Branding unterstützt”. :-(

Danke an die Agentur für die “Vorwarnung”.

Jetzt mal ganz ehrlich: Wer von Euch arbeitet mit größeren Domainkonstrukten und Datenfeeds und hat schon mal Emails von Besuchern erhalten? Meist dreht es sich dabei ja um Fragestellungen wie:

- Wo bekomme ich?
- Was genau ist bei Artikel XY dabei?
- Gibt es Artikel XY auch in dunkellilarosegelb?
- Gibt ex Artikel XY auch ohne **?
- Wann bekomme ich Artikel XY wenn ich jetzt bestelle?

Um solche Emails zu erhalten muss Deine Seite noch nicht mal wie ein Shop aussehen. Meine Erfahrung ist, dass viele Benutzer alles als Shop ansehen, was irgendwie eine Aufzählung von Artikeln hat, selbst wenn z.B. keine Preise erwähnt sind.

So sehr solche Emails für den Affiliate nervig sein können ist es das täglich Brot des Shopbetreibers. Wie geht man also am Besten vor, wenn man solche Anfragen erhält? Am Anfang meines Affiliate-Lebens bin ich da sehr ausführlich rangegangen und habe jede Email persönlich beantwortet - das ist jetzt einfach nicht mehr drin. Inzwischen bin ich dazu übergegangen mir zu einzelnen Projekten Email-Vorlagen zu erstellen. Diese sieht dann ungefähr so aus:

Lieber Besucher von xy.tld,

vielen Dank für Ihre Anfrage, leider können wir Ihre Fragen nicht endgültig klären. Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Anbieter (shopdomain.tld) der Produkte auf xy.tld in Verbindung. Dieser Link bringt Sie direkt dorthin:
http://www.xy.tld/shopdomain-tld.html

Mit freundlichen Grüßen

xy.tld-Redaktion

In der Email verwendet man einfach seine eigene Domain für eine Weiterleitung auf die Tracking-URL und bekommt so ganz elegant ein Tracking-Cookie gesetzt. Von der direkten Einbindung einer Tracking-URL in einer Kundenemail sehe ich ab, da unbedarfte User bei einem Link wie:

www.netzwerkdomain.tld/track12.cgi?id=tralla&prog=lalla&wk=la

in sofortige Schockstarre verfallen.

Was man damit rausholen kann? Kommt darauf an, welche Zielgruppe Deine Produkte ansprechen. Im Bereich Soft- und Hardware bringt Dir das wenig, die Leute kennen sich aus und begreifen schnell, dass Deine Seite kein Shop ist. Bei Artikeln mit älterer Zielgruppe z.B. Heizdecken oder Seniorenreisen kann das schon mal ein paar Euronen ausmachen.

In 2009 habe ich schon mal freundlich gezeigt, wie man das Suchverhalten unserer (teil-)fremdsprachigen Mitbürger in Adwords nutzen kann. Daruf werde ich heute noch angesprochen und weil ich schon lange nichts mehr zum Thema SEM geschreiben habe, dann lass ich da mal noch was raus ;-)

Gerade bei bekannten Produkten kommen üblicherweise Suchen nach diesem Muster vor:

“$Marke + $Herstellerproduktbezeichnung”

Das macht für den Werbenden die Anzeige teuer, weil natürlicher jeder De** auf diese Suchphrase kommt. Dafür ist die Conversion mit Sicherheit genial, weil der Suchende schon genau weiß, was er will und solche Kunden sucht der Online-Werbende. Um bei den Anzeigen zu sparen müssen wir ja nur noch Suchphrasen verwenden, die:

1. Ein Produkt genau spezifizieren
2. Kaum bis keine Mitbewerber haben (ha, ha, ha, …)

Und wenn wir uns dann kaputtgesucht haben, dann fangen wir mal das Denken an….

Was spezifiziert eigentlich ein Produkt, abgesehen von der Herstellerbezeichnung, am exaktesten? Wer sich schon mal ein bisschen mit Wareneinkauf beschäftigt hat, der wird es gleich wissen:

1. Der EAN-Code
2. Hersteller-Artikelnummer

Und genau so, wie Du schon mal ein Buch nach der ISBN gesucht hast, suchen Menschen auch nach Produkten mit dem EAN-Code oder der Herstellernummer.

Ich sehe schon wie Deine Finger zucken, ein paar Infos noch:

- EAN-Codes findet man in den meisten Datenfeeds der Netzwerke, außer der Merchant hat für seine Produkte keine
- Hersteller-Artikelnummern findet man meist nur händisch in den Beschreibungen der Artikel oder auf Herstellerseiten

Bei den (Um-)Bauarbeiten von DesignDot hat es weitere Änderungen gegeben:

1. Mit Qualy Design ist eine neue Marke dazugekommen.

2. Die Navigation am linken Seitenrand wurde verschlankt und Auswahl nach Preisgruppen entfernt. Eine Preissuche ist weiterhin über den Geschenkefinder möglich. Wird wohl später in die neue Suche mit eingearbeitet.

Mehr demnächst …

2011 31 Okt

Und sie haben es getan!

Abgelegt unter: gut gemacht | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Als die Freunde von Projecter mit Ihrem Affiliate-Buch raus kamen ist mir ja gleich der Satz entwischt:

.. Normalerweise gehört da ein Hardcover rum und ab damit in den Buchhandel für 39,95 €…

Im Buchhandel ist es wohl noch nicht zu haben, aber in unserem Briefkasten ist es angekommen und hat gleich mal einen Ehrenplatz im Online-Marketing-Regal erhalten:
Affiliate-Buch

Danke nach Leipzig an die Affiliate-Agentur, die m.E. bei den besten Agenturen ganz oben stehen müssten.

Wie erst kürzlich geschrieben, stricken wir DesignDot gerade um. Als einer der nächsten Knackpunkte ist den durchschnittlichen Warenkorb an der Reihe. Mit den ganzen lustigen Gimmicks im Sortiment ist es schwer einen durchschnittlichen Warenkorb jenseits der 60 Euro hinzubekommen. Unser Ziel liegt aber deutlich über 100 Euro.

So bedarf es einigen Änderungen am Sortiment, d.h. viele “billige” Artikel machen die Biege, dafür ziehen höherwertigere Markenartikel ins Sortiment ein. Neu für diese Woche die Designartikel von j-me. Weitere Marken werden folgen.

Auch bei Montessori-Shop.de geht es stark in Richtung Weihnachten. Um die Conversion in der umsatzstarken Zeit noch höher zu drücken auch hier: Versandkostenfreie Lieferung bis 30.11.2011. Bitte passt Eure Kampagnen und Anzeigen entsprechend an. Bitte das Zurückstellen zum 30.11.2011 nicht vergessen.

Auf Grund der vielen Lieferländer bei Montessori-Shop gilt die Freihauslieferung nur für die Kernmärkte Deutschland und Österreich.

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