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Archiv: Januar 2008

Kürzlich hatte ich meinen Expired-Domains-Senf (für Franken: Senft) zur Thematik dazugegeben. Nun ist mir aufgefallen, dass expired Domains, trotz verändertem Inhalt ihren Page Rank auch über ein PR-Update hinaus behalten. Eigentlich ist das ja klar, da der PR sich vorwiegend an der Linkstruktur orientiert. Das hat zumindestens bei mir auch in Fällen von Domains funktioniert, die den Google-Index bereits verlassen hatten und jetzt wieder neu gelistet sind.

Wenn man sich solche PR-Domains in großer Anzahl holt und je mit 10 Unterseiten zum ursprünglichen Thema zu versieht, dann hat man für 30 Minuten Arbeit eine PR 3,4 oder 5 Domain. Die Texte stimmt man natürlich auf ein PP ab und aus den Texten kann man noch bei den üblichen Verdächtigen (Linklift & Teliad) Links verkaufen.

Hmm, da werd ich doch mal …

Im Zuge der Entwicklung zu denDesignDot-Gutscheinen haben die Montessori Offline Gutscheine ein Redesign erhalten. Ich find die Teile richtig gut:

Montessori Offline Gutscheine

Wie es funktioniert steht hier.

2008 25 Jan

expired Domains HOW TO

Abgelegt unter: Fortbildung | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

Nach dem in den letzten Ausgaben von Webmasters on the Roof mit Fridaynite und Mediadonis immer wieder über expired Domains gesprochen wurde und im Chat nach Programmen dafür gefragt wurde, versuche ich das hier mal ein bisschen zusammenzufassen:

1. Desktop-Software für expired Domains
Um expired Domains zu finden gibt es eine kostenlose Software namens eePier, zum Download gehts hier lang. Die Software ist nicht unbedingt das beste vom besten, aber wenn man nach Domains zu einem bestimmten Keyword sucht, dann gehts schon.

Die beste Suchvariante von eePier ist das Browsen, d.h. von den besuchten Seiten werden die Links eingesammelt in eine Datenbank geschrieben und dann über WHOIS auf deren Existenz abgefragt.

Der Nachteil ist ganz klar: das dauert.

2. Online Tools Expired Domains
Hier bevorzuge ich im deutschen Raum ganz klar zonespy. Wer ein bisschen clever ist kopiert sich die Suchanfragen aus der Adresszeile in ein HTML-Dokument und ruft diese regelmäßig auf, dann verpasst man auch fast nichts.

Der Haken an der Sache:
Wenige kostenlose Dienste bieten eine Leistung aus nächster Menschenliebe an. Es ist also naheliegend, dass man selbst als Keyword-Lieferant dient oder die eigenen Anfragen vorher durch einen Scanner laufen. Ich will hier niemanden was unterstellen, aber es könnte sein.

3. Der eigene Suchdienst
Die technisch versierten unter Euch können sich einen Suchdienst auch selbst basteln. Dazu braucht man:

1 alten Rechner mit LAMP
1 schnelle DSL Verbindung
& viel Zeit ;-)

nur ganz grob:
- Keywords festlegen
- Suchmaschinen & Verzeichnisse per Script nach Keywords abfragen
- Aus den Results die Domains extrahieren und in eine DB schreiben
- Die Domains regelmäßig anpingen
- Ist ein Ping erfolglos WHOIS anfragen
- Liefert WHOIS ein: “Domain gibts nicht” zurück Email an Admin “Domain ist frei”
- und weiter gehts beim nächsten Ping

Die Krux: Du brauchst nicht mehr schlafen gehen, denn die meisten Domains werden irgendwann Nachts registriert ;-)

Viele SEOs haben eine nahezu panische Angst vor den Google Quality-Ratern. Letztlich bestimmen diese mit einem Flag ob eine Seite gut oder schlecht ist. D.h. man ist nicht nur mehr vom Google Algo abhänging, sonder auch vom Wohl der Quality-Rater.

Der Graue SEO hat die Theorie, dass das up ‘n’ down wohl an unentschiedenen Quality-Ratern liegt.

Was tut man nun um nicht in die Fänger der Quality Rater zu gelangen?

Schauen wir doch erst mal, wann ein Quality Rater am wahrscheinlichsten vorbeischaut:

  • Webseiten mit vielen Unterseiten
  • Seiten die bei TOP-Keywords ranken

Wenn man nun genau das Gegenteil dieser Punkte unternimmt, dann sollte man vor Quality Ratern ziemlich sicher sein, d.h. man sucht sich eine gute Nische und verteilt den Content, ob gut oder schlecht, auf eine größere Anzahl Domains, die man dann auch noch hübsch im Fließtext miteinander unauffällig verlinkt.

Wer seine Nische gefunden und seine Keywords (Longtail!) festgelegt hat, geht an die Arbeit:

1. expired Domains mit natürlichen Backlinks für jedes Keyword suchen und registrieren
2. Diese Domains mit je 5 - 20 Unterseiten versehen.
3. Nach und nach untereinander verlinken (möglichst chaotisch und nicht in Reihe oder so)

Thats it: Das eigene kleine Linknetzwerk, welches Google nicht ohne weiteres mitbekommt, da durch die expired Domains natürlich gewachsene Backlinks von außerhalb kommen.

Je nach Nische kann man problemlos 20 - 40 Domains auf unterschiedlichen IP’s aufsetzen und gefahrlos schöne Provisionen abgreifen.

Wer jetzt mault, dass das zu aufwändig ist, der sollte sich mal Gedanken machen, welche mächtigen Fuktionen z.B. PHP mit FTP zur Verfügung stellt. O.K. man muss wohl ein bisschen Programmieren, anschließend ist es nur noch Texterfassung.

Für die “Programmieren kann ich nicht-Leute” gibt’s immer noch Wordpress und das von Nils vorgestellte Programm zum Beschicken von Wordpress.

Weil der geneigten Leserschaft noch ein paar Anlässe eingefallen sind und Randolf aka Gulli richtig ergänzt, dass man natürlich vorher mit dem Bewerben der Partnerprogramme anfangen muss. Hier die extended-Version des Affiliate-Kalenders:

Affiliate Kalender

Gibt’s noch Anregungen?

In meinen Affiliate-Anfangszeiten habe ich immer mal wieder einen Werbeanlasse für Affiliates verpasst. Wer denkt auch schon dran, dass Weihnachten immer am 24.12. ist. ;-) Aus diesem Grund bereite ich mir am Jahresanfang immer einen kleinen Kalender auf, damit ich nichts verpasse. Den sollt ihr natürlich auch haben:

Affiliate Kalender

Viel Spaß damit.

Das nächste Weihnachtsfest ist in 66 Tagen , nur diesmal nennen es die Menschen Ostern. ;-) Auch da gibt es einiges an Provisionen mitzunehmen, deshalb nichts wie ran an den Speck:

Ostern bei SEMs und SEOs
Jeweils zu Weihnachten und Ostern steigt die Anzahl der Suchanfragen bei den Suchmaschinen, da die Nutzer nach Geschenken suchen. Gerne wird auch in Kombination mit dem jeweiligen Fest gesucht, z.B.:

Montessori Ostern
Montessori Material Ostern
usw.
Wer das bei seinen SEM- oder SEO-Aktivitäten beachtet, holt sich aus dem großen Topf noch die ein oder andere Provision auf sein Konto.

Bilder aus Produktfeeds tarnen.
Viele Preisvergleichs-Seiten und SEOs verwenden Produktfeeds um schnell und einfach Content für die Nutzer und auch Google bereitzustellen. Dabei übersehen einige, dass z.B. auch die Google-Bildersuche ein netter Traffic-Lieferant ist.

Wie man Produkt-Bilder per mod_rewrite als eigene Bilder ausgibt, kannst Du hier lesen:
http://www.pp-blogsberg.de/2007/03/26/mein-bild-dein-bild-oder-google-bildersuche-als-traffic-lieferant.html

DesignDot: an Valentin denken!
Auch der Valentinstag am 14.02. sorgt für Umsatz-Zuwächse in Online-Shops. Speziell DesignDot.de versorgt Liebende und Verliebte mit ausgefallenen Geschenken und das zu Preisen weit unter dem eines vernünftigen Blumenstraußes.

Wie wäre es denn mit einem Valentins-Special auf Deiner Seite oder eine Valentins-Kampagne? Übrigens holt man sich den Valentins-Traffic auch über das Vertipper-Keyword “Valendienstag”.

Schon im Merchant-Blog gelesen?
Du suchst weiter Tipps und Tricks zur Bewerbung von Montessori-Shop und DesignDot? Dann schau einfach in unser Merchant-Blog: pp-blogsberg.de. Dort findest Du Tipps für SEOs, SEMs, SMOs und viele Infos rund um die Affiliate-Branche.

Gute Umsätze wünscht

Sascha Preisegger
Marketing-Manager

Wenn man alles probiert hat um ein Partnerprogramm zu bewerben und es irgendwie so gar nicht funktioieren will aber der Merchant auch nicht auf Emails reagiert oder schwachsinnig in der Gegend rumstorniert, dann wird es Zeit für ein neues Instrument der Affiliates:

Das Merchant-Musteranschreiben

Sehr geehrter Merchant,

mit hohem Aufwand habe ich versucht Ihr Partnerprogramm professionell zu bewerben, leider muss ich dies nun beenden, da Sie, bzw. Ihr Partnerprogramm:

  • schlechte Conversion aufweist
  • die Stornoquote zu hoch ist
  • Sie leider keinen Datenfeed zur Verfügung stellen
  • Ihre Werbemittel nicht zeitgemäß sind
  • die Provision zu niedrig ist
  • usw.

(unzutreffendes streichen und um weitere Punkte ergänzen)

Gerne bin ich bereit unter folgenden Voraussetzungen Ihr Partnerprogramm weiter zu bewerben:

  • Werbemittel der Größe xxx * xxx zur Verfügung stehen
  • die Stornoquote optimiert wird
  • Sie einen Datenfeed zur Verfügung stellen
  • Sie die Provison auf x% erhöhen
  • usw.

(unzutreffendes streichen und um weitere Punkte ergänzen)

Für Fragen und Tipps zu Ihrem Partnerprogramm stehe ich jederzeit gerne per Email: ich@aufmeinerdomain.xx.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Affiliate

Natürlich schickt man diese Email dann im CC noch an seinen Betreuer beim Netzwerk. Könnte mir gut vorstellen, dass das für etwas Aufruhr sorgt aber im Endeffekt die Spreu vom Weizen trennt.

Das ab und an mal eine Provision storniert wird ist ja klar. Da habe ich auch nichts dagegen. Ich schätze es auch, wenn ein Stornogrund angegeben wird. Jetzt habe ich in meiner aktuellen Statistik Stornos eines Anbieters gefunden, die mich schon stutzig mache. Es geht dabei um 3 Sales mit insgesamt kanpp 80 Euro Provision. Hier die Stornogründe:

1. Provision
Bestellung erfolgte telefonisch. Muss ein Cookie gerauf gelaufen sein.
(klar ich mach seit neuestem Telefon-Cookie-Dropping. Das Cookies geraufen können wusste ich auch noch nicht.)

2. Provision
Konnte war nicht gedeckt. Kunde wurde gesperrt.
(kommt vor, deshalb darf man trotzdem gerne richtiges Deutsch schreiben)

3. Provision
testbestellung - bestellung wurde storniert
(Ach ja, Cookies löschen ist wohl sehr schwer, wa?)

Interessant ist auch, das alle Provs. aus November 2007 stammen und da bin ich schon der Meinung, dass man zumindest die Testbestellung wohl noch am selben Tag hätte merken können und nicht erst am 10 Januar 2008.

Jo Meister, das wars - Dich werde ich weder weiter bewerben noch empfehlen.

Nach einem etwas längerem Kampf mit dem DPMA hat es der Guru der Markenanmeldungen geschafft. Wir haben unsere eingetragene Montessori-Wortmarke.

Unter der Marke MontessoriPlus® vertreiben wir Montessori-Materialien die von uns selbst entwickelt und in unserem Auftrag hergestellt wurden. Der alleinige Vertrieb findet über Montessori-Shop.de statt. Wer neugierig ist, kann gerne mal in der Kategorie MontessoriPlus vorbeischauen.

Und was haben die Affiliates davon?

Ganz einfach: Ihr dürft natürlich mit der Marke werben. Wenn einer unserer Mitbewerber meint er müsse die Marke für seine Werbezwecke verwenden, dann bekommter es mit Dr. Ernst zu tun und das ist kein Spaß. :mrgreen:

Sorry ich konnte es mir nicht verkneifen, dem MontessoriPlus® Montessori-Material auch noch eine eigene Seite zu spendieren, aber keine Angst: verkauft wird ausschließlich über Montessori-Shop.


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