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Archiv: Juli 2008

2008 31 Jul

116%

Abgelegt unter: Fundstücke | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

Bei einem Blick in meinen e i n z i g e n ;-) Adsense-Account habe ich heute nicht schlecht gestaunt:

Adsense

Man beachte die gelb unterlegten Zahlen! So da hab ich also eine Seite mit 116% Seiten-CTR, was mir für diese Seite einene ECPM von 201 $ bringt.

Nungut, bisher dachte ich, dass Google doppelte Klicks ausfiltert, scheint wohl nicht so. Klar hab ich da als Empfänger der Werbeeinnahmen nichts dagegen, nur irgendwie habe ich die Befürchtung, dass Google diesen CTR nicht lange dulden wird. Nur bin ich daran schuld, wenn die User die Anzeigen klicken?

Zur Vorgeschichte:
So manches Projekt hat sich im Laufe der Zeit überlebt oder das Partnerprogramm für welches das Projekt erstellt wurde ist eingestampft worden. Dann pack ich da gerne Adsense oder Contaxe drauf. Sonst arbeite ich schon lieber mit Partnerprogrammen, da kommt einfach mehr rüber, wenn man es clever anstellt.

Ein paar Gespräche und Chats der letzen 2-3 Wochen haben mich veranlasst mal eben die Black-Hat-Rules für Deutschland aufzustellen:

1. Be evil
Nur lass dich nicht erwischen.

2. mach nur Sachen, die in deinem Land legal sind
Es gibt genug “Black Hat Spielzeuge”, die keine rechtlichen Konsequenzen haben.

3. Lass Kinder da raus
Sonst kannst du fast alles machen, nur bei Kindern hört der Spaß auf!

4. Sei einen Schritt schneller als Big G
Sonst bist du eh kein Black Hat.

5. sei kreativ
Wer nur nachmacht bleibt immer zweiter Sieger.

6. verlass dich nicht auf ein Projekt
Sonst bist du verlassen.

7. Bevor du jemanden aus den SERPs schießt, bau lieber weitere Projekte und rank vor ihm
Das hat was von Sportlichkeit.

8. Cron-Tabs sind dein Freund
Was der Server macht, muss man nicht selbst machen ;-)

9. wer selbst schreibt ist kein Black Hat
Kümmer dich lieber um Links

10. Nutze alle Angriffspunkte, die dir das Netz bietet
Freeblogs, Freehosts, Freesonstwas, …

Auf Einladung von Fabian D war ich gestern mal eben in Würzburg zum SEO Stammtisch. Erwartet hat mich dort eine sehr interessante Runde von knapp 10 Leuten aus dem SEO-Bereich, die m.E. genau wissen, was sie tun. Darunter die Jungs von: KiSEO / themenrelevant und auch der SEOfreak.

Guckst Du:
SEO Stammtisch Würzburg

SEO Würzburg

Den Stammtisch find ich gut weil:

1. klein und fein
2. Was besprochen wird, bleibt unter den Leuten am Tisch (und was da so besprochen wurde, whow :-) )
3. Krawatten-Träger gibt es nicht
4. Freibier-Mittrinker gibts auch nicht
5. es ne echt nette Runde war
6. Wer mit Block und Stift kommt, wieder raus fliegt

großer DANK nach Würzburg

Eine Frage die sich mir häufiger aufdrängt:

Liebe Agenturen, wie ist das eigentlich? Ihr habt ja über Euere Accounts bei den Netzwerken genug Möglichkeiten um festzustellen, wer was wie macht. Nutzt ihr das selbst? Oder was ist, wenn einer Euerer Angestellen, die Daten nutzt?

Im Prinzip haben große Affiliate-Agenturen ja Einblick in fast jede Art der Traffic-Generierung, die durch die Affiliates genutzt wird und da sind schon mal Sachen dabei, die nicht jedem geläufig sind. Das geht bei SEM-Keywords z.B. Vertippern an und endet bei speziellen SEO-Techniken.

Gibt es da so eine Art Geheimhaltungs-Policy bei Euch? Wie stellt Ihr sicher, dass diese Daten nicht für irgendwelche Fremdnutzung Verwendung finden?

Das würde mich echt mal interessieren, denn auf so mancher Seite die ich bei meinen Netz-Streifzügen entdecke, habe ich irgendwie so ein komisches Dechavue Déjà vu -Erlebnis. Klar hat keiner das Netz für sich gepachtet. Nur ein Blick ins Impressum verrät dann manchmal schon Einiges und regt zum Denken an.

Raus damit: Was denkt Ihr dazu?

2008 23 Jul

SEOktoberfest

Abgelegt unter: SEO-Affiliates | RSS 2.0 | TB | 12 Kommentare

Eigentich wollte ich heute was zum Aufbau von natürlicher Verlinkung schreiben, da kommt mir Marcus mit dem SEOktoberfest dazwischen. Na da will ich doch auch gerne in den Linkbait einsteigen:

Mediadonis und einige US-Top-SEOs haben das SEOktoberfest ins Leben gerufen. Geballte SEO-Party und SEO-Infos und das in der VIP-Box mit Achtung: 6 Playmates. Wer also schon nichts mit SEO am schwarzen Hut hat, der kann sich mit den Playmates bespaßen.

Happa-Happa und Schluck-Schluck ist mit drin, also so ne Allin-Kiste. Gestern bei den Webmastern auf dem Dach hat auch Johannes aka Sistrix so halb zugesagt, dass er als Experte zur Verfügung steht.

Das ganze ist auch noch ein Sonderangebot. Für schlappe 5000 Euronen kann man sich eines von 10 exklusiven Tickets sichern. Hey! Hab gestern erst von einem Freund gehört, dass es SEO-Agenturen gibt, die 6000 Euro für das erste Beratungsgespräch nehmen. Also echt ein Schnäppchen.

Ach ja und wer darüber bloggt hat die Chance auf eine Wildcard und kommt da auch noch gratis hin. Also Jungs und Mädels: ran an den Speck und bloggt das Netz zu mit dem SEOktoberfest.

So mancher Beamter hat es noch nicht mitbekommen, dass es auch das Internet gibt. Deshalb braucht der ein oder andere Stuhlwarmhalter Beamte auch schon mal eine Erklärung, was wir hier so tun. Da fühlte ich mich gleich an Stefans Commic(rechte Seite auf den Bilderrahmen klicken) erinnert.

Und ich konnte es mir dann nicht verkneifen, hier ein Absatz aus dem Schreiben ans Amt:

Durch kontinuierliches A/B- und multi-variable Testing der Landingpages, sowie der Call to Action-Phrases konnten trotz gleichem Search-Traffic höhere Conversion-Rates erzielt werden. Auch gezielte User-Führung und Optimierung der Usability hat für höhere EPHUCs bei den verschiedenen Webpages geführt.

Ob der Kollege aus der Amtsstube nun mehr weiß kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hat er jetzt was zum Abheften. :-D

Immer häufiger fällt es mir auf, dass Affiliates eigene Seiten für ein Partnerprogramm bauen. Das finde ich generell schon mal einen vernünftigen Ansatz. Gerade bei Branchen-Neulingen stelle ich dann fest, dass die Projekte nicht gleich funktionieren und nach 2 - 3 Monaten einfach nicht mehr gewartet werden.

Nun ist m.E. klar, dass Projekte nicht von jetzt auf gleich ein spitzen Ranking haben können und dass man bei Landingpages erst mal ein bisschen probieren muss, bis man den richtigen Dreh für die Kundschaft/Conversion raus hat.

Deshalb Leute: Durchhalten, nur weil etwas nicht gleich klappt, bedeutet das nicht, dass man es fallen lassen sollte. Manchmal hilft schon der ein oder andere Link um aus einem nicht so tollen Projekt ein richtig gutes zu machen. ;-)

Tipp: I.d.R. weiß der Merchant wie seine Kunden ticken und passt seine Seite entsprechend an, deshalb ist es naheliegend, sich an der Seite des Merchants zu orientieren. ABER Achtung: es gibt auch Merchants, die vollkommen Beratungsresistent sind und sich für Conversion so garnicht interessieren. Manchmal hilft da Nachfragen beim Merchant.

Auf den SSS-Beitrag kam gleich eine Reaktion von Konrad: Es fehlt ihm teilweise an den Eingebungen, was im SMO Erfolg hat.

Nun denn:

1. Yigg und Digg oder auch Webnews nach den eigenen Keywords durchsuchen und schauen, was die Top 5 zum eigenen Keyword gemacht haben. Damit hat man schon ungefähr ein Gefühl, wie man agieren muss.

2. Entscheiden, ob man direkt verkaufen will (schwierig) oder ob man Links abgreifen will (einfacher, weil erstmal ohne Werbung).

3. Los gehts: im Idealfall mit einem ältern Blog (Vertrauen). Beitrag schreiben, der das Beste aus den vorher gesuchten Beiträgen vereint.

4. Pushen: immer wieder gerne per Skype & ICQ: Yigg mal bitte …

Und jetzt noch ein paar Ideen für einzelne Produkte:

Schuhe:
Wie wär es mit einer Bilder-Sammlung der verrücktesten, größten oder bescheurtsten Schuhe.

Laptop:
Case-Modding ist hier das Zauberwort: Die coolsten Umbauten im Überblick.

Bohrmaschine:
Da würde ich auf Youtube-Videos zurückgreifen und Unfälle mit Bohrmaschinen zeigen.

Tipp von Mediadonis: Bilder und Videos funktionieren multilingual.

2008 17 Jul

SEM, SEO, SMO oder doch SSS?

Abgelegt unter: Basics | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

Es gibt gute SEM-Affiliates und gute SEO-Affiliates und mit Sicherheit auch gute SMO-Affiliates. Nur habe ich festgestellt, zumindest bei unseren Partnerprogrammen, dass die Gutverdiener-Affiliates sich mit allem beschäftigen.

Aus meiner persönlichen Sicht, ist das auch sinnvoll. Warum soll ich ein Traffic-Cluster auslassen, nur weil ich generell auf SEO oder SEM setze? Natürlich ist SEM-Traffic nicht für lau, dafür konvertiert er aber besser. SEO-Traffic braucht dafür länger und ist nicht wirklich berechenbar.

Besonders, wenn Affiliates eine eigene Seite für ein Partnerprogramm bauen, dann bietet sich doch eine Mischform aus allen drei S-Typen an.

Ein SEOler bekommt über SEM schnell und einfach die Keywords raus, die gut konvertieren und kann dazu noch seine Texte auf Longtail-Keywords auslegen, die sich im Laufe der SEM-Kampagne ergeben.

Ein SEMler, der sowieso auf seine eigenen Landing-Pages leitet, freut sich doch mit ein paar Backlinks auch über ein gutes Ranking und damit verbundenen kostenlosen Traffic.

SMO sehe ich sowieso als Unterstüzung von SEM & SEO, da der alleinige kurzzeitige Hype einer SMO-Geschichte nicht unbedingt dauerhaften Ertrag bringt. Da gehe ich mit der Meinung der Spezialisten aus dem Bereich konform: SMO ist eine gute Möglichkeit schnell Traffic zu erzeugen und daraus Backlinks zu generieren.

Fazit:Mach doch SSS
SEM
SEO
SMO

Da mein Auto momentan eine magische Anziehungskraft auf andere Fahrzeuge ausübt, eine Frage die mich beschäftigt: Was kostet die Arbeitsstunde eines Affiliate-Managers?. Kürzlich hat eine Rollerfahrerin in der Heckstoßstange geparkt. Gestern Nachmittag hat dann ein Schausteller versucht, mit seinem Anhänger, auf meinem Auto zu parken:

PT Cruiser im Arsch

Deshalb musste ich auch ein Telefongespräch mit einem unserer Affiliates abbrechen und war dann mit Werkstatt und Co. mal eben drei Stunden beschäftigt.

Generell kann man Arbeitsausfall und Unkosten (Telefon usw.) geltend machen. Nur wie macht man das als Selbständiger. Der wenig einsichtige Versicherungsvertreter des Unfallverursachers, hat einfach nichts begriffen, als ich ihm vom akuten Schaden in Form von Arbeitszeitverlust und vom Folgeschaden in Form von nicht getätigten Umsätzen des Affiliates sprach.

O.K.; er war dann auch noch so dreist und hat gefragt ob ich Schuld am Unfall haben könnte. Dann habe ich versucht ihm zu erklären, dass mein Auto geparkt war und dass sein Versicherungsnehmer mit seinem saublöden Anhänger mir die Front zerstört hat. Erst nach dem ich ihm ne kleine Bildergalerie gemailt habe, hat er verstanden, dass ich es wohl nicht gewesen sein kann.

Ätz, das kotzt mich an.


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