Kurze Vorgeschichte:
Normalerweise arbeite ich Sonntags nicht und schon gar nicht in der Auftragsbearbeitung. Nur wenn, so wie heute, eine technische Änderungen im Auftrasprozess ansteht, dann muss ich schon mal ein paar Aufträge selbst bearbeiten. Das ist auch immer wieder eine Anregung für Optimierungen im Bestellprozess.
Die Hauptgeschichte:
Wie schon erwähnt führen wir eine mehrstufige Bonitätsprüfung durch. Denke das werden wohl die meisten Versender machen, die auf offene Rechnung liefern.
Zusätzlich zur Bonitätsprüfung haben wir einen Adresscheck, der überprüft, ob die vom Kunden angegebene Adresse wirklich existiert und ob der Besteller auch dort wohnt. Das ganze funktioniert über eine SOAP-Schnittstelle. Die Kundendaten werden an den Prüfserver übergeben und man bekommt eine Statusmeldung in Form einer dreistelligen Zahl zurück. Damit man nicht alle Zahlen im Kopf behalten muss, hatte ich den üblichen Meldungen einen Text zugeordnet. Ausgelassen habe ich dabei Meldungen, die sowieso so gut wie nie vorkommen.
Gerade eben hatte ich nun einen dieser nicht benannten Statuscodes bei einem Kunden. Auch nicht so schlimm dachte ich mir: Einfach im Manual nachschauen und mal eben noch im System dazuerfassen. Der Kurztext zum Stautscode ist lt. Manual:
“Person bekannt. Nicht mehr zustellbar”.
Schön, die eigenen Texte des Prüfservers sind nicht immer wirklich aussagekräftig. Also habe ich mal eben im Wiki des Anbieters nachgeschaut was denn nun “Person bekannt. Nicht mehr zustellbar” bedeutet. Tija, defakto heißt das dann: Die Person hat an dieser Adresse gewohnt und ist zwischenzeitlich verstorben.
Somit hat ein Toter bei uns bestellt oder doch vielleicht jemand, der nur den Namen des Toten benutzt? Nun wenn die Adresse irgendwie: Himmelsleiter 12, SKY-00001 Himmel gewesen wäre hätte ich das ja noch verstanden. ![]()

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