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Archiv: Juni 2009

2009 25 Jun

Was man für 30% erwarten kann

Abgelegt unter: Netzwerke | RSS 2.0 | TB | 5 Kommentare

Die Wellen schlagen wieder mal hoch was die 30% Netzwerk-Fee angeht. Nun stell ich mich mal hin und behaupte die 30% sind gerechtfertigt, solange man entsprechende Gegenleistungen bekommt. Dazu zählen für mich

als Affiliate:

  • schnelle Auszahlung
  • stabiles Tracking
  • vollständiges Tracking
  • Nachfragen beim Merchant bei zu hohen Stornoquoten
  • Vertretung des Affiliates gegenüber dem Merchant
  • Unterstützung bei Provisionsverhandlungen
  • regelmäßige Kontrolle des Trackingcodes auf der Seite des Merchants
  • Bereitstellung von funktionierenden Schnittstellen
  • übersichtliche und schnelle Statistik
  • Hinweise auf Partnerprogramme, die gut funktinieren
  • als Merchant:

  • Vermittlung von passenden Affiliates
  • Überwachung der Affiliates auf Fake-Provisionen
  • ausfürhrliche Statistik
  • Kontrolle der Affiliates auf Einhaltung der Partnerprogramm-Regeln
  • Die Liste könnte man jetzt noch um einiges erweitern. Dafür sehe ich die 30% durchaus als gerechtfertigt an. Voraussetzung ist allerdings das diese Aufgaben wirklich wahrgenommen werden.

    Sonst eher unüblich, aber da berichte ich doch mal live und ungeschönt von den “Leiden des jungen MontiMan”.

    Wie durch Zufall ist mir eine nette Domain für ein Bücher-Projekt ins Portfolio gefallen. Nun was liegt näher als diese mit entsprechenden Produktdaten der verschiedenen Bücher-Partnerprogramme zu füllen. Superclix & Belboon hatten leider kein passenden Partnerprogramm, Amazon mag ich wegen dem Session-Tracking nicht so wirklich, also fiel meine Wahl auf die drei großen Bücher-PPs die sich allesamt bei Affilinet bzw. Zanox tummeln.

    Die Grundidee war es sich aus jedem der PPs einfach die thematisch passenden Bücher via XML-Feed und Produktsuchfunktion zu ziehen, einen Doublettenabgleich zu machen und schon hat man in diesem Fall ca. 600 Bücher zu einem Thema. Bisher hatte ich mich noch nicht an den Produktfeeds von Affilinet & Zanox versucht, da mir die Produktfeeds der anderen Netzwerke immer gereicht haben.

    Angefangen bei Affilinet ereilte mich der erste Schock: Warum muss ich mir dafür ein extra Passwort geben lassen und wo ist der Unterschied zwischen den beiden Passwörtern, die man für die API bekommt? Kaum war diese Schwierigkeit gemeistert hab ich mich nach einer Dokumentation für die API umgesehen. Ja ich neige tatsächlich dazu so etwas zu lesen. Die Dokumentation liegt nur in Englisch vor, warum ist mir bei einem deutschen Netzwerk nicht wirklich klar. Ist Affilinet ausgewandert? Sollte die Dokumentation nur für ausländische Affiliates sein?

    Davon nicht abgeschreckt habe ich versucht mich auf dem Developer-Portal von Affilinet mit meinen inzwischen 3 Passwörtern für einen Account einzuloggen. Tija, das ging dann leider nicht, da braucht es wohl noch ein weiteres Passwort. Wer weiß das schon so genau.

    Irgendwann angekommen bei den Code-Beispielen wurde mir schnell klar, dass Affilinet normalerweise auf Windows-Servern arbeitet, warum sonst würde man sich mit .NET-Code schmücken, der gerade mal auf 5 - 8% der gesamten Webserver läuft? Gott sei Dank! Es gibt ja auch noch ein Beispiel in PHP für die wenigen Linux-User auf dieser Welt.

    Gerade den Beispiel-Code kopiert ist mir schon aufgefallen, dass dieser nach Seife (SOAP) verlangt. Nun halte ich SOAP nicht gerade für der Weisheit letzter Schluß, aber bitteschön. Selbstredend hat der von mir angedachte Webspace natürlich kein SOAP instaliert, warum auch, es gibt min. 5 bessere Möglichkeiten auf XML zuzugreifen. Anyway: dafür gibts ja NUSOAP. Installieren wir eben das.

    Jetzt fiel mir doch tatsächlich auf, dass ich zum Abrufen der Produktdaten eines Shops auch dessen Partnerprogramm-ID wissen müsste, nur wo steht die?

    Kurz und knapp ich habe hier mit der XML-API von Affilinet nach ca. 4 Stunden abgebrochen. Wahrscheinlich bin ich einfach zu doof dazu.

    Leicht genervt wand ich mich der Zanox-Api zu, zwar gibt es hier erheblich mehr Beispiele aber auch hier ist mal wieder alles in English und von einer nahezu kryptischen Kurzversion, dass ich mir das nach 30 Minuten auch geschenkt habe.

    Soderla das Projekt läuft jetzt doch über Amazon und SimpleXML und ich scheiß auf die 5% Provision die ich vielleicht durch das Session-Tracking verliere. Warum? Weil ich für Amazon ein fertiges und funktionierendes Code-Beispiel gefunden habe, dass genau das macht was ich will, ohne dass ich das Rad neu erfinden müsste. Dafür fehlt mir nämlich die Zeit. PUNKT

    Gerade ging es noch durch die Blogs: der schweizer Super-SEO bedient sich recht unfeiner Methoden um an Links zu kommen. Wo bleibt die SEO-Ethik-Charta?

    Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, die schweizer Nummer war nicht gerade eine SEO-Glanzstück, aber wie kommt man denn sonst auf “böse Art” an Links? Da gibt es z.B. eine Möglichkei:

    be evil

    Nehmen wir an, man optimiert einen Shop oder eine Affiliate-Seite, dann kann man schon mit der Auswahl der Produkte gezielt auf die Jagd nach Links von Kritikern gehen. Man führt einfach Artikel, die in sich für einige Gruppierungen fragwürdig sind. Diese Artikel werden dann i.d.R. aus deren Foren, Blogs usw. mit entsprechenden Linktexten angelinkt. Das Umfeld ist meist sogar noch thematisch passend ;-) Nur der umliegende Text ist evtl. nicht gerade positiv, aber das stört ja den Link nicht :mrgreen:

    Denken wir als Beispiel nur an die kurz aufflammende Diskussion um das mögliche Verbot von Paintball. Wenn man sich die Backlinks der einschlägigen Seiten anschaut hat sich da in den letzten 4 - 6 Wochen einiges getan und das auf Basis der Paintball-Gegner. Klar die haben keine Ahnung von SEO und wollen Ihresgleichen schlicht über die Thematik informieren. Das sie letztendlich den Paintballseiten auch noch einen Gefallen getan haben wissen sie nicht. (müssen sie auch nicht wissen)

    Fazit:
    Bietet man nur genug Angriffsfläche, gibts auch Links dafür. Nur: steuerbar ist der solche natürliche Linkaufbau kaum! Das kann auch böse in die Hose gehen.

    2009 11 Jun

    Domain Ausverkauf?

    Abgelegt unter: Fundstücke | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare

    Ein Domainer aus Regensburg schreib uns einen Brief. Dabei will er uns eine Domain verkauf mit dem wohlklingenden Namen www.spielzeug-****.org. Auf 1 1/2 A4 Seiten beschreibt er wie wichtig ist eine beschreibende Domain für Online-Werbung ist. Außerdem ist er so fair und teilt im Schlußsatz gleich mit, dass er diese weltbeste aller Domains natürlich auch unseren Mitbewerbern angeboten hat. Weiterhin beschreibt er, wie gerade bei dieser Domain Typeins in ungeahnter Menge entstehen, die natürlich so megasuper konvertieren, dass man es fast nicht aushält. Und das alles für den Schnäppchenpreis von 299 Euro incl. MwSt.

    So im Groben möchte ich ihm die angeführten Punkte nicht absprechen, nur:

    • hat die Domain mit Motessori herzlich wenig zu tun
    • ist sie leider bei Sedo geparkt
    • exakt mit 1 Seite im G-Index
    • bezweifle ich, dass die Domain großartig Typeins hat (warum liegt dem Schreiben sonst keine Statistik bei?)
    • war noch nie vernünftiger Content auf der Seite
    • verfügt die Domain über keinen einzigen eingehenen Link

    Generell keine schlechte Idee Domains auf diesem Wege zu verkaufen, nur ein bisschen mehr Detailarbeit und Infos über den Zielkunden und es hätte mit einer anderen Domain vielleich klappen können.

    Hitmeister hat geladen und fast alle sind gekommen.

    Zur IMK hatte ich mir ja einen “Praktikanten” aus der bösen Nachbarschaft geholt. So sieht das dann aus:
    Böser Nachbar

    Neben den üblichen Verdächtigen haben sich doch tatsächlich einige attraktive Partnerprogramme eingeschlichen ;-)
    Miriam

    Und natürlich das schönste Netzwerk Deutschlands (rein optische Wertung, oder?):
    Belboon

    Nach unbestätigten Angaben wurde fast bis zum Sonnenaufgang gesmalltalked.

    Am letzten Mittwoch war ich freundlicherweise von den Metapeople zum 10jährigen Jubiläum eingeladen. Mit etwas Neid muss ich an das Büro mit Dachterrasse im Duisburger Innehafen denken. An dem Gerücht die Metapeople hätten den kompletten Innenhafen gekauft ist absolut nichts dran hat mir der Kollege Michael nochmals versichert. ;-)

    Und schnell war klar:
    Einer spinnt immer
    (Metapeople-Klocam)

    Dann ging es auch schon zum Zocken. Mit 500 Punkten die von Metapeople gesponsert wurden sollte man im Laufe des Abends möglichst viele Punkte beim Roulette oder Black Jack absahnen. Tija hier kann ich nur ein Beweisfoto meines Verlustes bringen:

    Verzockt
    Der eingekreiste Stapel war meiner, bis die falsche Farbe kam, dann war ich pleite. :-(

    Vielen Dank nochmal an eine der besten Affiliate-Agenturen Deutschlands.


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