Beim checken der Referes zu unserem Montessori-Laden ist mir gerade ein netter Beitrag zum mathematischen Würfel in die Hand gefallen. Hier unterhält sich die Rechenelite über Montessori-Material für Bank-Manager. Ich darf mal zitieren:
Könnte man nicht Bankmanagern mit einem solchen Montessori-Würfel ein Gefühl dafür geben, was große Zahlen sind?
Ich habe die Anleitung mal etwas umgeschrieben:
Der Mathematiker legt einen Tausender-Würfel, eine Millionen-Stange, eine Milliarden-Platte und den Billionen-Kubus auf den Tisch. Nun nimmt er den Tausender-Würfel und sagt „Das ist Tausend. So viel verdient deine Putzfrau im Monat.”
Links neben den Tausender legt er die Millionen-Stange und sagt „Das sind Millionen. So viel verdienst du am Tag“. Nun vergleicht er sehr betont den Tausender-Würfel mit der Millionen-Stange um den Größenunterschied zu verdeutlichen. Ebenfalls links neben die Million-Stange kommt nun die Milliarden-Platte „Das sind Milliarden. So viel hast du im letzten Monat verzockt“ und die Millionen-Stange wird mit der Milliarden-Platte verglichen. Ebenso geschieht dies mit dem Billionen-Kubus („Das sind Billion. So viel gibt dir die Regierung, weil du so viel Milliarden-Platten verprasst hast.“).
Gib mir bitte „Tausend“, „Gib mir bitte Million“, „Leg bitte die Milliarden auf den Tisch dort“, „Wo sind Tausend“
Wenn der Bankmanager bei dieser Zuordnung noch Schwierigkeiten hat, ruhig die Übung von vorn beginnen und evtl. erst den Tausender-Würfel und den Billionen-Kubus nehmen (zwei sich stark unterscheidende Größen).Wenn der Bankmanager bei dieser Übung Sicherheit zeigt, kommt die dritte der Drei-Stufen-Lektion:
Der Mathematiker zeigt z.B. auf die Millionen-Stange: „Was ist das?“ Nun zeigt er auf den Billionen-Kubus: „Was ist das?“….
Das ist doch echt mal eine neue Zielgruppe, werd gleich den Kollegen Peer Steinbrück anrufen und fragen ob wir da einen gesetzesmäßigen Deal machen können

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