PP-Blogsberg

Partnerprogramme, Affiliate-Marketing, News aus der Scene!

Suchen & Finden
Abonnement
Kontakt

@:pp(aet)pp-blogsberg.de
Phone: 0951 917 082 97

Du durchsuchst gerade das Archiv des Monats Juli 2009.

Archiv: Juli 2009

Beim checken der Referes zu unserem Montessori-Laden ist mir gerade ein netter Beitrag zum mathematischen Würfel in die Hand gefallen. Hier unterhält sich die Rechenelite über Montessori-Material für Bank-Manager. Ich darf mal zitieren:

Könnte man nicht Bankmanagern mit einem solchen Montessori-Würfel ein Gefühl dafür geben, was große Zahlen sind?

Ich habe die Anleitung mal etwas umgeschrieben:

Der Mathematiker legt einen Tausender-Würfel, eine Millionen-Stange, eine Milliarden-Platte und den Billionen-Kubus auf den Tisch. Nun nimmt er den Tausender-Würfel und sagt „Das ist Tausend. So viel verdient deine Putzfrau im Monat.”

Links neben den Tausender legt er die Millionen-Stange und sagt „Das sind Millionen. So viel verdienst du am Tag“. Nun vergleicht er sehr betont den Tausender-Würfel mit der Millionen-Stange um den Größenunterschied zu verdeutlichen. Ebenfalls links neben die Million-Stange kommt nun die Milliarden-Platte „Das sind Milliarden. So viel hast du im letzten Monat verzockt“ und die Millionen-Stange wird mit der Milliarden-Platte verglichen. Ebenso geschieht dies mit dem Billionen-Kubus („Das sind Billion. So viel gibt dir die Regierung, weil du so viel Milliarden-Platten verprasst hast.“).

Gib mir bitte „Tausend“, „Gib mir bitte Million“, „Leg bitte die Milliarden auf den Tisch dort“, „Wo sind Tausend“
Wenn der Bankmanager bei dieser Zuordnung noch Schwierigkeiten hat, ruhig die Übung von vorn beginnen und evtl. erst den Tausender-Würfel und den Billionen-Kubus nehmen (zwei sich stark unterscheidende Größen).

Wenn der Bankmanager bei dieser Übung Sicherheit zeigt, kommt die dritte der Drei-Stufen-Lektion:
Der Mathematiker zeigt z.B. auf die Millionen-Stange: „Was ist das?“ Nun zeigt er auf den Billionen-Kubus: „Was ist das?“….

Das ist doch echt mal eine neue Zielgruppe, werd gleich den Kollegen Peer Steinbrück anrufen und fragen ob wir da einen gesetzesmäßigen Deal machen können :-D

Gerade übers Domaininfo-System aufgeschlagen: reiteninpolen.de ist frei. Wie wunderschön zweideutig doch ein Domainname sein kann :-D Da musste ich doch gleich wieder an Michael den wilden Reiter denken. In Köln hatten wir ja besprochen, dass er ein paar FSK 18 Subdomains anlegt. Na vielleicht wär die ReiteninPolen.de ja ne Alternative. Sonst sehe ich echte Vermarktungschancen für: blasen.reitfieber.de, omas.reitfieber.de und gans besonders für hausfrauen.reitfieber.de. :mrgreen:

Späßle gmacht, Witzle grissen

Gerade auf der Bäckertüte gefunden:

Offline Doorwaypage

Die fast perfekte Offline-Doorwaypage. Massives Keywordstuffing im ertragbaren Layout. Nur das wichtigste haben die Spammer vergessen: den Link zur Homepage. Stellt sich nur noch die Frage: erkennt Google auch offline Doorwaypages? Ich werde es mal beobachten. :-D

Gerade sitze ich über der Planung eines neue Projekts und da ist mir aufgefallen, dass ich mit jedem neuen Projekt länger für die Planung brauche. Warum? Weil ich genauer werde. So sah eine Projektierung bei mir noch vor 6 Jahren aus:

1. Domain reggen
2. Content drauf
3. Werbung drauf
4. fertig

Heute ist das schon erheblich umfrangreicher:

1. Markt sondieren
2. Keywords finden
3. Projektierung auf Papier bringen
4. bestehendes Verwaltungs-System nutzen, anpassen oder gar ein neues schreiben
5. lokaler Test
6. Optimierung der Onpage-Faktoren
7. interne Linkstruktur optimieren
8. Online stellen
9. Statistiken prüfen
10. Usabilty optimieren
11. für kontinuierlichen Content-Zuwachs sorgen
12. auf gute und thematisch passende Links achten
13. Statistik checken
14. Usability erneut prüfen
15. Weitere Features für die Besucher einklinken
16. usw. usw. usw.

Der Unterschied ist der langfristige Erfolg! Vor Jahren hat es noch gereicht jede Menge an Doorwaypages zu generieren im Idealfall noch mit Vertipperkeywords und schon war das Geld sicher. Heute funktioniert das kaum noch. Irgendwie werden Google und der User wohl auch schlauer…

Um mal einen Zeitrahme zu geben: Die erste Planung eines Projekts bedarf incl. Aufschrieb der Datenbankstruktur so ca. 5 - 10 Stunden, je nach geplantem Umfang des Projekts. Dabei sorge ich in der Regel schon dafür, dass der spätere Verwaltungsaufwand sehr gering ist. Es rechnet sich!

Wie machst Du das? Los schreib was in die Kommentarbox! ;-)

2009 20 Jul

Müggelsee statt Mallorca

Abgelegt unter: Termine | RSS 2.0 | TB | 2 Kommentare

So textet eine Anzeige im lokalen Anzeigenblättchen:

Müggelsee statt Mallorca

Und siehe da: Es ist auch noch genau das Hotel, welches ich zur SEOCampixx 2009 erleben durfte.

Na da fällt mir doch ein, dass es eine SEO-Campixx 2010 gibt. Und mit 100%iger Garantie werde ich da dabei sein. Die SEOCampixx war bisher die Veranstaltung mit dem meisten Wissensgehalt, die ich je erlebt habe. Wer auch nur irgendetwas mit SEO zu tun hat und nicht gerade zu den Schlipsträgern gehört, der muss da hin.

Berlin ich komme auch 2010!

Immer wieder liest man von Thin Affiliate Sites. Nur konnte ich bisher keine sinnvolle, deutsche Erklärung dazu finden. Deshalb mal aus meiner Feder:

Dünne Affiliate-Seiten sind Webseiten, die als einziges Ziel die schnelle Durchleitung des Besuchers zu einem Merchant haben. Der Mehrwert-Charakter für den Benutzer ist gleich NULL. I.d.R. bestehen die Seiten aus 1 zu 1 Kopien von Datenfeeds oder anderen durchmischten Datenquellen.

Funktionieren Thin Affiliate Seiten?
Jein. Aus meiner Erfahrung kann man damit tatsächlich schnell Geld machen. Wobei langfristig eine Seite mit Mehrwert für den User trotzdem mehr Geld einspielt.

Was macht Google mit Thin Affiliate Seiten?
Entweder ist die Seite DC, dann fliegt sie irgendwann raus, oder sie ist es nicht, dann bleibt sie drin. :-;

Wie werte ich meine Thin Affiliaite-Seite auf?
Mal ein paar Punkte:

  • Newsletter
  • Kommentar-Funktion
  • Bewertungs-Funktion
  • Preisvergleich
  • RSS-Feed
  • gesunder Menschenverstand
  • ..usw…

Alles klar? Noch Fragen?

Aus meiner Sicht ist man im Netz nur erfolgreich, wenn man min. eine Abmahnung im Jahr bekommt. :-D Gut, dann hätte ich dieses Jahr schon großzügig erledigt bekommen :mrgreen: Nicht jede Abmahnung ist rechtens, seien es verdrehte Tatsachen, falsche Ansprüche oder Formfehler. Doch jede Abmahnung ist erstmal ärgerlich und kostet Zeit, die einem keiner bezahlt. Auch auf den Rechtsanwaltskosten bleibt man sitzen, sofern es nicht vor Gericht geht. :-(

Anyway, das Landgericht Bochum war so nett und hat nach UWG § 8 Abs. 4 entschieden, dass Abmahnungen eine sinnvolle und wirtschaftliche Grundlage haben müssen und nicht die Abmahnung selbst im Vordergrund stehen darf (Ja das gibt es auch). Mal ganz grob und laienhaft ausgedrückt:

Wenn der Abmahner keinen tatsächlichen oder auch nur geringen Schaden durch den abgemahnten Sachverhalt hat, dann darf er auch nicht abmahnen.

Danke liebes LG Bochum!

Zumindest wenn mir Wetter.com diese Meldung für Bamberg bringt:

Scheiß Wetter

Buoar Eey! 14 Grad und überfrierende Nässe. Da bleib ich lieber im Büro. :-D

2009 6 Jul

Was keiner schreibt

Abgelegt unter: Basics | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Wenn man länger so ein “Fachblöggchen” wie PP-Blogsberg betreibt, werden die Themen schon langsam rar. Irgendwie lernt man ja ständig dazu, nur je länger man diesen Job macht um so mehr Wissen häuft sich an. Gerade Wissen, welches nur dann funktioniert, wenn nur eine begrenzte Anzahl an Personen davon weiß. Gerne schießt man dann mit seiner “journalistischen Informationspflicht” über das Ziel hinaus. Deshalb habe ich mir vor einiger Zeit schon mal die SEM-SEO-Blog-Guidelines zurechtgelegt. Womöglich sind diese ja auch für Dich interessant. Here they are:

1. Schreibe nur Böses über andere, wenn es 100% stimmt und Du es nachweisen kannst.
2. Schreibe keine “geheimen” Trickst, die Du von anderen gelernt hast.
3. Schreibe nichts, was nach der Veröffentlichung nutzlos wird.
4. Schreibe nie darüber, wie Kollegen etwas machen. Da geht niemanden etwas an.
5. Schreibe nicht zuviel über Deine eigenen Projekte. Nachahmer gibt es überall.
6. Gebe keine Hinweise wo Du getrickst hast.

Wenn Du Dich jetzt fragst, wie Du trotzdem an diese “secret” Informationen kommst, dann solltest Du mal bei einem der Branchen-Treffen dabei sein :-D

Dank den Datenpannen bei der Deutschen Bahn und den Spionage-Vorgängen bei Lidl hatte die Bundesregierung einen Gesetzentwurf den Weg gebracht, der es in sich hatte. Inzwischen haben die Lobbyisten ganze Arbeit geleistet und die Datenschutz-Novelle wieder weichgespült.

Ursprünglich war angedacht, dass man selbst Bestandskunden nur nach Opt-In bewerben darf. Man stelle sich das bei Katalog-Versendern wie Quelle oder Otto vor, die erstmal alle Kunden fragen müssen ob sie einen Katalog schicken dürfen. Beim ersten Entwurf wurde das Listenprivileg (die eigene Datenbank) als hinfällig betrachtet. Der neuerliche Entwurf hat nun diesen Passus wieder verloren.

Trotzdem wird es schwieriger werden an Adressmaterial zu kommen, da letztlich der Kunde der Weitergabe seiner Daten zustimmen muss. Hat er zugestimmt und wird dann von einem anderen Unternehmen beworben muss angegeben werden aus welcher Quelle die Daten stammen. Eine für Marketers schwierige Datenschutz Rechtslage. Man stelle sich einen Werbebrief oder Newsletter vor in dem steht: “Ihre Adressdaten haben wir von der Firma XY, Hauptstraße 1111 aus Musterstadt bezogen”.

Da bin ich mal gespannt welche Wellen die Novelle schlagen wird. Gerade die Gewinnspiel-Adressjäger werden ganz schön an ihren AGBs schrauben dürfen.


PP-Blogsberg läuft unter Wordpress