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Archiv: April 2010

Wenn ich für ein Partnerprogramm werbe, dann nutze ich meist alle Möglichkeiten, die das Internet, das Netzwerk, die gesetzlichen Regelungen und die Partnerprogrammbedingungen gestatten. Zugegeben: Ich neige dazu manchmal um die Ecke zu denken und Traffic-Kanäle zu nutzen, die vielleicht sonst von Affiliates weniger genutzt werden. ABER: Alles im Rahmen des Erlaubten!

Bisher hatte sich auch noch nie ein Merchant beschwert - bisher eben. Vor knapp 2 Wochen ruft mich dann ein Agenturmitarbeiter an, dass dem Merchant die eine Art der Bewerbung jetzt nicht so gefällt. Auf meine Frage hin, ob in den Partnerprogrammbedingungen steht, dass das verboten sei meinte er nein (Die PP-Bedingungen sind in diesem Fall übrigens 2 DIN A4-Seiten lang). Dann fragte ich wo denn das Problem sein? Antwort: “Ja, aber das sei so nicht erlaubt und er könne es ja noch in die Bedingungen schreiben”. Leider war der Agenturist auch nicht wirklich einsichtig, als ich ihm meine Standartfragen stellte:

- Habe ich schlechten Traffic geliefert?
- Haben die Kunden nicht bezahlt?
- Ist ein Sale nicht ein Sale?
- Habe ich mich jemals über Stornos beschwert?
- Braucht das Unternehmen nicht den Umsatz und den daraus resultierenden Gewinn?

Anyway: Es stellte sich letztlich heraus, dass der Merchant diesen Werbekanal gerne für sich selbst nutzen möchte und dort keine Affiliates haben will.

Scheiß drauf: Habe ich eben den Kanal eingestellt.

Kaum einen Tag später habe ich dann noch die Mitteilung über das Netzwerk bekommen, dass ein Teil der Provisionen gesenkt wurde. Da bin ich wieder bei meiner Lieblingsfrage: “Warum macht man mal eben ein Partnerprogramm und denkt vorher nicht darüber nach?”

Wer hat sich noch nicht über Trashmails geärgert. Aus unserer Sicht gab es gleich mehrere Anlässe:

1) Hunderte von Anmeldungen im Montessori-Forum, nur um einen Link zu posten. Ist zwar eh Schwachsinn, weil moderiert, aber das Moderieren von Fake-Anmeldungen geht mir echt auf den Senkel.

2) Fake-Anmeldungen bei den Newsletter. Das war letztlich der Grund warum wir die LEAD-Provision für Newsletter-Anmeldungen gestrichen haben. Es ist unglaublich wie einzelne Individuen nur wegen ein paar Euro mit einem dermaßen Aufwand versuchen Prüfsysteme zu umgehen.

3) Bestellungen mit Wegwerfadressen gehören zu den vorhersehbaren Totalausfällen. Hätte ich zwar nicht gedacht, aber wir hatten bisher noch keinen Besteller mit Wegwerfadresse der seine Ware freiwilig bezahlt hat. Zwar bewegt sich die Anzahl dieser Bestellungen im Promillebereich, aber wer will schon EURO-Promille verlieren?

Irgenwann haben wir angefangen Trashmails erst fürs Forum, dann für die Newsletter und später auch für Bestellungen zu sperren und oh Wunder die Ausfallquote ist nach unten gegangen.

Momentan bewegen wir uns mit großen Schritten auf Shop Nr. 3 zu (Thema bleibt geheim) und da wurde es notwendig gemeinsam genutze Daten der Shops zentral zu speichern, darunter auch unsere Trashmail-Blacklist. So quasi als Abfallprodukt ist dabei eine öffentlich zugängliche Liste der Anbieter abgefallen. Zu sehen und auch zu downloaden gibts die Liste hier: http://www.email-wegwerf.de/index.html.

Ach ja: So eine Liste ist nie 100% vollständig, aber lieber habe ich eine ca. 90%-Filterung als keine. Wer also noch einen Anbieter kennt, der nicht in der Fakeemail-Liste vorhanden ist, dann bitte einfach eine Email an mich.

Viel Spaß mit der Liste.

Mit der Statistik-Umstellung bei Superclix ist mit Neueste Stornos eine neue Funktion hinzugekommen, die ich erst als recht sinnlos empfunden habe.

Neueste Stornos

In der Regel importiere ich mir aus den Netzwerken nur die freigegebenen Provisionen und weise diese meiner auslösenden Domain zu. So sehe ich welche Domain Geld verdient und welche nicht. Stornoquoten haben mich zwar schon immer interessiert, aber meist schaue ich mir die durchschnittliche Stornoquote eines Partnerprogrammes beim Einstieg in das PP an und entscheide auf dieser Basis. Seit dem es die neue Funktion gibt schaue ich doch tatsächlich häufiger die Stornos durch und bilde mir da meine eigene Meinung zum Merchant. Bei Superclix ist der Vorteil, dass der Merchant zumindest eine Info über den Stornogrund hinterlassen muss. Manchmal weiß ich allerdings nicht ob ich bei den Stornogründen lachen oder weinen soll. Ein paar Beispiele:

Stornogrund: Kundenstorno
Im Prinzip eine korrekte und aussagekräftige Begründung, nur wenn alle Stornos eines PPs genau diesen Grund haben, dann frage ich mich schon, ob es an der mangelnden Usebility der Seite liegt, oder der Faulheit des PP-Betreuers.

Stornogrund: Ware kann nicht geliefert werden!
Wenn ich schon weiß, dass ich die Ware nicht liefern kann, dann sollte ich vielleicht dem Kunden die Ware auch nicht anbieten, oder?

Stornogrund: Storno, da die Bestellung von uns Telefonisch aufgenommen worden ist und kein Cookie!
Kann vorkommen, wenn jemand etwas unbeholfenes am Account sitzt und die werbenden Seiten durchklickt bis er wieder im eigenen Shop ist. Nur bei diesem Partnerprogramm ist locker die Hälfte der Stornos auf selbst gesetzte Cookies zurückzuführen. Durch die immer gleiche IP glaube ich das sogar. Nur: kann ich denn die Cookies nicht eínfach löschen, oder einen anderen Browser verwenden???

Stornogrund: Shopfehler, Bestellung nicht Ãœbertragen
Sorry, was ist das denn? Hey, den Stornogrund habe ich 5 x bei dem Merchant. Dann kümmert Euch um Euere Shopsoftware, wenn die die Aufträge schon nicht verwalten kann, dann lasst Euch die Bestellungen per Email vom System schicken. Wie doof ist das denn?

Ich werde mal weiterbeobachten, welche lustigen Stornogründe noch ins Haus flattern.


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