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Archiv: April 2011

2011 29 Apr

Digitaler Navigations GAU

Abgelegt unter: Nervenraubend | RSS 2.0 | TB | 8 Kommentare

Gestern wollte ich zum Online-Marketing Stammtisch nach Würzburg. Schnell die Location-Beschreibung bei XING ausgedruckt und los gehts. Der Weg nach Würzburg ist mir bekannt, also warf ich erst auf Höhe Schweinfurt das im Auto eingebaute Navi an. Oh Schreck, Würzburg war gleich gefunden, aber nicht dieser verflixte Ludwigskai an dem das Treffen war. Nun gut evtl. hat die Navigations-CD von Chrysler nach 6 Jahren einfach nicht mehr den aktuellsten Stand.

Was sollst, man hat ja heute so ein Eier-Telefon der neuesten Generation und das Ding hat wiederum eine Navi-App bzw. Google-Maps. Raus auf den Parkplatz und gleich mal ran an das gute Stück. Gerade war die Route berechnet, da ging überhauptgarnichtsmehr. Allen Versuchen zum Trotz wollte mir das Gerät nicht mehr als einen silbernen Apfel anzeigen. Wurscht, als alter Pfadfinder wird man dann doch noch den Stadtstrand finden, das kann ja nicht so schwer sein. Vonwegen nach 45 Minuten und einbrechender Dunkelheit wollte ich dann doch mal lieber jemanden anrufen, der sowieso schon dort ist. Aber ähm ging ja nicht das IPhone wollte ja nicht mehr, also suchen wir mal eine Telefonzelle (Hab bestimmt seit 20 Jahren keine mehr benutzt). Gefunden habe ich dann natürlich auch keine, was aber auch egal gewesen wäre, da ich ja nicht mal auf die XING-App gekommen wäre um mir eine Telefonnummer zu suchen.

Alles scheiße inzwischen war es 20 Uhr also mach ich mich mal wieder auf den Heimweg.

Grummeln in der Magengegend: ah klar, da war noch was - das Abendessen war noch abgängig. Naja, rufste mal daheim an um zu sagen, dass Du gleich kommst: Mist - geht ja nicht. Pizza bestellen ging auch nicht, da die Pizza.de-App natürlich auch nicht ohne das Gerät läuft.

Umweg über WörgerKing einschlagen um noch einen Country-Burger abzugreifen.

320 km und 3,5 Stunden später traf ich ziemlich genervt zuhause ein.

Und jetzt werde ich mich mal um meinen mobilen Diener kümmern, der sich immernoch im Streik befindet. Selbst für Bankgeschäfte braucht man inzwischen ein Handy - sonst gibts keine TAN und ohne TAN kein Überweisung.

Sollte ich zur Suchtberatung? Wie abhängig ist man von den Dingern?

Es ist ja inzwischen kein großes Geheimnis mehr, dass die ein oder andere Suchmaschine auf soziale Signale aus Twitter, Facebook und Co. zumindest reagiert. Die Hauptschwierigkeit ist dabei an Multiplikatioren, sprich renomierte und bekannte Persönlichkeiten, zu kommen. Und jetzt nur mal fiktiv gedacht (das ist keine Empfehlung!!!):

1.) Die Times hat gerade die 100 einflußreichsten Personen der Erde gekührt. In der Abstimmung sind es sogar über 200. Ginge man nun hin und würde für alle Eingetragenen überprüfen ob diese einen Twitter- bzw. Facebook-Account haben sollte man geschätzt eine Liste von 60 - 80 Leuten bekommen, die dort nicht angemeldet sind.

2.) Jetzt legt man für diese entsprechende Accounts an und gibt halbwegs sinnvollen Content von sich.

3.) Nun warten wir ein bisschen, denn nach den Leuten wird ja gesucht und somit sollten wir recht schnell ein paar viele Follower und Freunde finden.

4.) Natürlich schreiben wir weiter Content.

5.) Jetzt sollten die Jungs und Mädels schon einiges an Friendships geschafft haben und damit wird es Zeit, dass sie Twittern wie toll sie unsere Seite finden und natürlich auch bei Facebook erwähnen, dass wir gerade die alleroberbeste Seite der Welt haben.

6.) Nun bewundern wir mal den Traffic, der darüber kommt und ärgern uns, dass gerade Twitter zu 90% auf dem amerikanischen Kontinenten Traffic generiert. :-D

Sehr theatralische Überschrift wie ich finde :-)

Mit sterben meine ich jetzt nicht aus dem Index geworfen, sondern die aktive Fortführung des Projekts ist nicht länger gewünscht, gewollt, angedacht. Passiert ja mal, dass man für einen einzelnen Artikel, bzw. ein einzelnes Partnerprogramm eine Seite erstellt und dann gibt es den Artikel oder das PP irgendwann nicht mehr. Und dann hat man die Qual der Wahl, denn Ranking und Traffic sind ja noch da, also was bleibt einem übrig:

1.) Verkaufen
Ehrlich gesagt gehöre ich nicht unbedingt zu den Freunden des Domain-Verkaufs, zumindest solange es meine Domains betrifft. Spätestens ein Jahr später ärgert man sich sowieso wieder, dass man vermeindlich zuwenig Kohle bekommen hat und doch soviel Arbeit in die Seite investierte und man jetzt super einen Link davon gebrauchen könnte. Aber na gut: ich habe auch schon Domains verkauft. Aber eher ungern und dann auch nur Seiten, die ich einfach nicht mehr leiden konnte.

2.) Google Adsense
Eine wohl gänge Methode ist es das Objekt mit Adsense zu versehen und ja natürlich es funktioniert. Meist wird man dann mit einer Nischenseite nicht reich, aber die Hosting-Kosten und ein Taschengeld sind schon drin. Im Prinzip ein super Ding. Bin ich so paranoid oder persönlichkeitsdatenliebend - keine Ahnung, aber ich mag es halt nicht, wenn ich nur einen Account haben darf und da alles reinpacken soll, was mir gehört. Das entspricht ja dann mit der Zeit einer Weblandkarte meiner Projekte. Ach nöö - lieber nur da wo andere nichts passendes haben.

3.) Contaxe
Über Contaxe hatte ich ja schon mal berichtet. Inzwischen finde ich das System ganz nett um gestorbene Domains nicht abstoßen zu müssen und diese trotzdem zu refinanzieren. Großer Vorteil für mich: Es schaut mir kein Global-Player in meine Strukturen, was mir persönlich wichtiger ist, als ein paar Euro mehr bei Adsense.

Jetzt bist Du zwar auch nicht schlauer als davor, aber vielleicht hast Du noch eine Idee zum Thema.

Ich habe es jetzt gerade nicht mehr im Kopf, wann Wordpress auf die Menschheit losgelassen wurde und wann SEOs angefangen haben WP als CMS für ihre Zwecke zu nutzen. Zugegeben ich war auch dabei, weil Wordpress einfach einiges an Vorteilen bietet:

  • Einfach zu installieren
  • Plugins für SEOs
  • Vergabe von Benutzerrechten (z.B. für Contentschreiber)
  • recht stabile Datenbank
  • Templates 4 free
  • Google und die Blogsearch mögen Wordpress
  • keine Programmierkenntnisse notwendig

Bis vor ca. 2 Jahren war ich auch ein großer Freund von WP. Leider bin ich aber mit zunehmender Anzahl an Domains auch an die Grenzen von WP gestoßen. Besser gesagt an meine Grenzen, WP hat ja kaum welche. Und damit wäre ich auch schon bei den für mich überwiegenden Nachteilen von WP:

  • ziemlich unsichere Scripte
  • ständig Updates
  • mit Updates funktionieren manche Plugins und Widgets nicht mehr
  • mit der Zeit richtig große Datenbank
  • Kommentarspam (klar kann man was dagegen tun)
  • Trackbacks als teilweise unerwünschter Nebeneffekt
  • ggf. Ärger mit dem PHP-Memory-Limit
  • Google mag nur aktuelle Blogs

Habe ich alle Vor- und Nachteile durch? Inzwischen habe ich mich von WP verabschiedet. Es läuft genau noch auf den Domains die tatsächlich ein häufiger aktualisiertes Blog sind. Als CMS ist mir der Streß mit WP einfach zu viel. Ich habe einfach keinen Zeit eine Menge X an Seiten ständig mit einer neuen Version zu versehen und zu schauen, ob dann alle Plugins noch gehen und alle händischen Anpassung nochmal zu machen. Irgendwann geht einem das auf den S***. Leider sind andere CMS auch nicht wirklich besser, lediglich die Update-Geschwindigkeit der Software ist niedriger. Außerdem mag Google nur aktive Blogs. Das Ranking geht schnell nach unten, wenn man mal länger nichts schreibt. Klar - woher soll Google auch wissen, dass es eine Content Seite ist, die evtl. das Thema schon erschöpfend abgearbeitet hat.

Fazit:
WP ist locker und einfach zu meistern bei bis zu 30 Domains und regelmäßigen System- & Content-Updates. Dafür ist es echt klasse. Alles was darüber hinaus geht, braucht ander Ansätze. Ich bevorzuge inzwischen eine zentrale Datenbank aus der mir ein System die Domains mit reinem html bestückt. Schnell, einfach und sicher.

Ich fang mal mit einer kleinen Geschichte an: Patrick, seines Zeichens Geschäftsführer von Projecter, interviewte mich kürzlich zu ein paar Themen rund ums Affiliate-Marketing. Im Raum stand da nur die Aussage: “Wir wollen da so ein kleines Ebook machen”. Irgendwie kam dann bei mir der Gedanke auf: “Naja, wird wohl mehr so ein Werbe-PDF werden”, aber da ich die Mädels und Jungs von Projecter echt gut leiden kann, tat ich ihm den Gefallen. Ich wollte nur vorher sehen wo und wie man meine Aussagen zu E-Papier bringt.

Heute erreichte mich das Final des Affiliate Ebooks. 211 Seiten geballte Information für Affiliates und Merchants ohne unterschwellige Werbeaussagen. Ich weiß bis jetzt noch nicht, wie genau ich meine Begeisterung in Worte fassen soll. Was solls - ich kopier hier einfach mal rein, was ich Patrick darauf geantwortet habe:

Hi Patrick,

ich brech zusammen! Wahnsinn was Ihr das auf die Beine gestellt habt!! Das ist kein einfaches “Ich mach mal ‘n Ebook”, das ist eine Komplettabhandlung der Branche. Normalerweise gehört da ein Hardcover rum und ab damit in den Buchhandel für 39,95 €. Es kommt selten vor, dass ich sprachlos bin. Die letzte Stunde Querlesen hat fast dafür gesorgt. Ich suche noch nach Adjektiven, die Euere Arbeit beschreiben könnten.

Offiziell ist das gute Stück noch nicht zu haben (auch nicht gegen Bettelmails bei mir). Als Empfänger vorregistrieren geht unter http://www.projecter.de/affiliate-ebook und das empfehle ich jedem:

- Dem Anfänger um sich einen ausführlichen Überblick zu verschaffen
- Dem Fortgeschrittenen um noch etwas dazuzulernen
- Dem Profil als Checkliste um nichts zu vergessen

Zwei Daumen nach oben!!

2011 4 Apr

kill your Timebandits

Abgelegt unter: Nervenraubend | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Dieser Beitrag ist inspiriert vom Autoschieber. Meinen größten Respekt hat er für das Löschen seiner gesammelten Feeds. Das Thema schwebt schon lange in meinem Kopf und in Nürnberg von Henning darauf angesprochen, hätte ich fast an Weihnachten diesen Beitrag verfasst, aber dann kam halt immer was dazwischen. Anyway: Hier die TOP-Timebandits und was man dagegen tun kannst:

1. Facebook
Auch wenn das Gesichtsbuch wohl auf nahezu jeden eine faszinierende Anziehung ausübt, zu mehr als zum Marketing taugt das Teil für mich nicht. Zwar breche ich jetzt mit Millionen von Usern, aber ich finde es eine Ansammlung von Anti-Usability und Schwachsinn.

2. Twitter
Die API ist ganz gut um Spam zu verteilen, aber das war es dann für mich auch. Weder lese ich Tweets noch schreibe ich welche (sinnvoll mit der Hand).

3. Skype, ICQ & Co.
Die Dienste, vor allem Skype, fand ich mal gut, bis mir 2 Stunden am Tag dadurch verloren gegangen sind. Man möge es mir nachsehen, aber mein Arbeitstag hat 9 Stunden und da sind mir 85% belangloses Hinundhergeschreibe via Skype und Co. einfach zuviel.

4. Feedreader
Früher las ich 2 – 4 mal täglich. Inzwischen habe ich da nur noch 12 Blogs drin und schau auch nur noch 1 mal in der Woche rein. Das auch nur, wenn ich ein bisschen Marketing-Inspiration brauche. Inzwischen schaue ich mir meist abends auf dem Sofa an, was die Nachrichtensammlung via SEO POST App so bringt.

5. Foren
Ich bin es leid gut gemeinte Ratschläge auf Fragen zu geben, die anschließend noch nicht mal mit einem Danke beantwortet werden. Sorry: einfach keinen Bock.

6. Marketing-/SEO-/SEM- und sonstige Veranstaltungen
Hier muss ich ein bisschen unterscheiden. Es gab Jahre da schlief ich mehr in Hotels als in meinem Bett. Bin irgendwie locker auf 20 – 30 Events im Jahr gekommen. Ich gehe jetzt nur noch da hin, wo ich es für sinnvoll halte: SEOCampixx, Stammtische in Nürnberg und Würzburg. Vielleicht mal eine neue Veranstaltung um zu sehen was so geht, aber mehr will ich nicht mehr. Ich mag meine Familie, mein Haus und mein Bett. Warum soll ich mich durch Hotelbetten quälen?

Vorteil: Ich hab jetzt deutlich mehr Zeit um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hört sich drastischer an als es ist. Ich besitze Email, einen XING-Account und Telefon und das reicht für jegliche Form der Kommunikation. Wenn ich der Welt etwas mitzuteilen habe, dann gibt es ja immer noch dieses Blog :-D .


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