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Archiv: Mai 2011

2011 30 Mai

Deutsche Blackhat SEO Blogs

Abgelegt unter: Fundstücke | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

So ganz genau weiß ich jetzt nicht warum, aber am Wochende bin ich über einen deutschen Blackhat-Blog gestolpert. Irgendwie empfang ich es als Herausfoderung mal zu schauen wie viele Schwarzhüte auf Deutsch ihr Wissen ins Netz stellen. Hier sind die deutschen Blackhat Blogs, die ich gefunden habe:

http://blackhat-blog.de/
http://www.boeserseo.com/ (Wobei Dominik nicht ausschließlich Black ist)
http://subseo.net/
http://blackhat-seo.tk/
http://www.webtechcs.com/

Update:
http://www.tenpixel.de/blog/
http://www.xdreams.ch/

Irgendwie konnte ich nicht mehr Blogs finden. Gibt es in DE keine Blackhats? Eigentlich müsste ich die Frage gleich wieder streichen, lieber formuliere ich um: Gibt es in DE nur so wenige Blogs die sich großteils Blackhat SEO beschäftigen? Bitte Liste gerne ergänzen.

Man glaubt es kaum, aber selbst auf Ebay bedarf es einiger SEO-Techniken um mehr vom Kuchen abzubekommen. Erst wollte ich dazu selbst etwas schreiben, aber man hat mir das schon abgenommen, also verweise ich auf die Kollegen:

SEO-Handbuch & Seoline.

Kommen wir also gleich zum grey-black Ebay-Selling :-)

Nehmen wir an: Man will einen Mitbewerber bei Ebay ärgern.

Dann hat man im Detail 4 Angriffspunkte:

1. Häufigkeit der Suchtreffer
Brauch ich nicht extra schreiben wie das geht, dafür hast Du die zwei Links oben.

2. Preis & Versandkosten
Auch ein ziemlich bekanntes Kriterium quer durch den Online-Handel. Die Menschheit kauft lieber einen teueren Artikel ohne Versandkosten als einen billigeren mit Versandkosten. Ergo: Versandkosten und Preis auf Minimum und schon wird der Mitbewerber wohl weniger zum Zug kommen. BTW: Es ist nicht unüblich, dass Käufer einen Artikel bei Ebay sogar teurer kaufen als im Online-Shop bzw. im Laden.

3. Optik des Angebots
Wenn man sich mal die meisten tool-erstellten Ebay-Auktionen ansieht, dann stellt man schnell fest, dass diese ungefähr so vertrauenswürdig wirken wie eine Horde rammelnder Mistkäfer auf dem Suppenteller. Lieber gutes altes HTML und Bilder vom eigenem Webspace in die Beschreibung einpflegen (das bekommen die meisten Tools nämlich nicht gebacken). Schon sieht das deutlich vertrauenserweckender aus. Und man kauft ja dann doch lieber beim gut aussehenden Herren im Anzug, als beim fremdländisch sprechenden, fliegenden Händler im Trainingsanzug.

4. Zeitpunkt des Angebots
Jetzt analysiert man händisch oder per Script wann der Mitbewerber am Häufigsten Artikel einstellt,bzw. seine Artikel enden. Nutzt man doch so den Erfahrungswert des Mitbewerbers und setzt Angebote einfach kurz davor, somit zu der Zeit in der er die besten Sales macht.

Wenn das beim Mitbewerber nicht Aua macht, dann weiß ich auch nicht mehr.

Gerade habe ich bei Gretus von SEO-United den Beitrag zu Traffic via Social-Media gelesen. Besser gesagt ist es eine Auswertung von Traffic-Anteilen. Vorweg: Mit etwas statistischem Rauschen komme ich auf annähernd die selben Werte. Gretus gibt als Kurzzusammenfassung der Auswertung folgendes Fazit:

Soziale Medien werden Suchmaschinen in ihrer Funktion als Trafficlieferant auch in Zukunft nicht ersetzen. Suchmaschinen dienen vorrangig der anonymen Weiterleitung von Besuchern auf andere Inhalte, soziale Medien in erster Linie dem Dialog zwischen dort angemeldeten Nutzern.

Das gibt von mir ein klares Ja-aber. Die Aussage ist 100% korrekt (zumindest für die nächsten 2 -5 Jahre). Was man bei Social-Media-Traffic aber sehen muß ist eine Form von “Friend-Trust”. Verlinkt jemand eine Seite in seinem Facebookprofil oder auf Twitter und ein Freund findet diese, dann wird er zwar nicht unweigerlich etwas kaufen. Allerdings dienen aus meiner Sicht die ganzen SM-Seiten (den konnte ich mir nicht verkneifen) als eine Art Reputationsverstärker. Wer dort neutral bis positiv erwähnt wird, der kann sich daraus zumindest ein bisschen mehr Conversion erwarten. Schauten die User früher bei irgendwelchen Bewertungsportalen, wird die Summe derer die bei Facebook und Co. eine Art Bewertung einer Seite wahrnehmen stets größer.

Zwar steckt Deutschland da noch in den Kinderschuhen - aber schauen wir mal. Meine Einschätzung ist, dass aus dieser Bewertungs-Friend-Trust-Richtung der SM-Wind weht. Auf oder über Facebook direkt Sales zu generieren, daran mag ich (auch durch Tests) noch nicht recht glauben, zumindest nicht in den Conversion-Quoten wie bei Google, Bing oder Yahoo. Als Verstärker sehe ich Socia-Media aber durchaus.

Ich persönlich vertrete ja die Ansicht: “Wer nicht mindestens 3 mal im Jahr abgemahnt wird, der arbeitet nicht im Internet”. Ja, ja lustige Schreiben von Rechtsanwälten füllen bei den meisten Affiliates Aktenordner und Regale. So auch bei uns. Inzwischen bin ich soweit, dass ich auch samstags beim Frühstück gerne mal einen Abmahnbrief lese, ohne dabei meinen Kaffee zu verschütten, wenn ich bei den Traumzahlen ankomme bin. Es ärgert mich schon nicht mal mehr, wenn die unfreundliche Postbotin (also die eine) mit einem Einschreiben vor der Tür steht.

Was mich allerdings schon massiv auf die Palme bringt sind Merchants die ihren Produktfeed nicht sauber halten und dort Produkte ausliefern, die es nicht mehr im Shop gibt. Klar sind das dann irgendwelche noch nie gehörten Marken und schwubs hat man die nächste Abmahnung auf dem Tisch liegen. In dieser Variante schon 2x dieses Jahr passiert. Ich hab nie was unterschrieben und von daher ist es mir fast egal, aber es muss doch nicht sein. Bitte haltet Euere Feeds sauber!!

Da die Bitte bei den meisten Merchants eh im Nirvana ankommt, da sie sowieso nicht wissen was ihr Shop-System da so macht überlege ich mir ernsthaft ob ich mir eine zentrale Datenbank anlegen in denen alle Marken mit welchen ich schon mal Ärger hatte gespeichert sind. Die Datenbank könnte ich dann bei jedem Feed-Update gegenprüfen und schon habe ich zumindest vor denen Ruhe, die mir schon mal auf den nicht vorhandenen Schlips treten wollten.


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