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Archiv: November 2011

Jetzt mal ganz ehrlich: Wer von Euch arbeitet mit größeren Domainkonstrukten und Datenfeeds und hat schon mal Emails von Besuchern erhalten? Meist dreht es sich dabei ja um Fragestellungen wie:

- Wo bekomme ich?
- Was genau ist bei Artikel XY dabei?
- Gibt es Artikel XY auch in dunkellilarosegelb?
- Gibt ex Artikel XY auch ohne **?
- Wann bekomme ich Artikel XY wenn ich jetzt bestelle?

Um solche Emails zu erhalten muss Deine Seite noch nicht mal wie ein Shop aussehen. Meine Erfahrung ist, dass viele Benutzer alles als Shop ansehen, was irgendwie eine Aufzählung von Artikeln hat, selbst wenn z.B. keine Preise erwähnt sind.

So sehr solche Emails für den Affiliate nervig sein können ist es das täglich Brot des Shopbetreibers. Wie geht man also am Besten vor, wenn man solche Anfragen erhält? Am Anfang meines Affiliate-Lebens bin ich da sehr ausführlich rangegangen und habe jede Email persönlich beantwortet - das ist jetzt einfach nicht mehr drin. Inzwischen bin ich dazu übergegangen mir zu einzelnen Projekten Email-Vorlagen zu erstellen. Diese sieht dann ungefähr so aus:

Lieber Besucher von xy.tld,

vielen Dank für Ihre Anfrage, leider können wir Ihre Fragen nicht endgültig klären. Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Anbieter (shopdomain.tld) der Produkte auf xy.tld in Verbindung. Dieser Link bringt Sie direkt dorthin:
http://www.xy.tld/shopdomain-tld.html

Mit freundlichen Grüßen

xy.tld-Redaktion

In der Email verwendet man einfach seine eigene Domain für eine Weiterleitung auf die Tracking-URL und bekommt so ganz elegant ein Tracking-Cookie gesetzt. Von der direkten Einbindung einer Tracking-URL in einer Kundenemail sehe ich ab, da unbedarfte User bei einem Link wie:

www.netzwerkdomain.tld/track12.cgi?id=tralla&prog=lalla&wk=la

in sofortige Schockstarre verfallen.

Was man damit rausholen kann? Kommt darauf an, welche Zielgruppe Deine Produkte ansprechen. Im Bereich Soft- und Hardware bringt Dir das wenig, die Leute kennen sich aus und begreifen schnell, dass Deine Seite kein Shop ist. Bei Artikeln mit älterer Zielgruppe z.B. Heizdecken oder Seniorenreisen kann das schon mal ein paar Euronen ausmachen.

In 2009 habe ich schon mal freundlich gezeigt, wie man das Suchverhalten unserer (teil-)fremdsprachigen Mitbürger in Adwords nutzen kann. Daruf werde ich heute noch angesprochen und weil ich schon lange nichts mehr zum Thema SEM geschreiben habe, dann lass ich da mal noch was raus ;-)

Gerade bei bekannten Produkten kommen üblicherweise Suchen nach diesem Muster vor:

“$Marke + $Herstellerproduktbezeichnung”

Das macht für den Werbenden die Anzeige teuer, weil natürlicher jeder De** auf diese Suchphrase kommt. Dafür ist die Conversion mit Sicherheit genial, weil der Suchende schon genau weiß, was er will und solche Kunden sucht der Online-Werbende. Um bei den Anzeigen zu sparen müssen wir ja nur noch Suchphrasen verwenden, die:

1. Ein Produkt genau spezifizieren
2. Kaum bis keine Mitbewerber haben (ha, ha, ha, …)

Und wenn wir uns dann kaputtgesucht haben, dann fangen wir mal das Denken an….

Was spezifiziert eigentlich ein Produkt, abgesehen von der Herstellerbezeichnung, am exaktesten? Wer sich schon mal ein bisschen mit Wareneinkauf beschäftigt hat, der wird es gleich wissen:

1. Der EAN-Code
2. Hersteller-Artikelnummer

Und genau so, wie Du schon mal ein Buch nach der ISBN gesucht hast, suchen Menschen auch nach Produkten mit dem EAN-Code oder der Herstellernummer.

Ich sehe schon wie Deine Finger zucken, ein paar Infos noch:

- EAN-Codes findet man in den meisten Datenfeeds der Netzwerke, außer der Merchant hat für seine Produkte keine
- Hersteller-Artikelnummern findet man meist nur händisch in den Beschreibungen der Artikel oder auf Herstellerseiten


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