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Archiv: Juni 2012

Ja, ja mal nicht lachen! Am 5.6.12 kam genau diese Frage in mein Email-Postfach geflattert. Sind wir mal ehrlich: Wer sich noch nicht tiefer mit der Materie beschäftigt hat, der weiß das wohl auch nicht. Deshalb gerne eine Erklärung für alle Neu-Affiliates:

Bei Partnerprogrammen, die über Affiliate-Netzwerke verwaltet und getracked werden zahlt der Merchant/Shop-Betreiber/Anbieter bereits vor dem Zustandekommen von Provisionen Geld beim Netzwerk ein um entstehende Provisionen abzudecken. Entstehen Provisionen und werden diese vom Merchant freigegeben, dann erfolgt die Auszahlung durch das Netzwerk. Geht das Merchant-Konto zur Neige wird dieses wieder mit Geld aufgefüllt. Ein Prinzip, dass eigentlich höchstmöglichste Zahlungssicherheit für den Affiliate bringt.

Ein paar wenige Ausnahmen gibt es leider doch:

1. Aus dem Kopf heraus gibt es meines Wissens nach min. 1 Netzwerk in Deutschland, welches ggf. auch ohne Vorleistung des Merchants das Partnerprogramm laufen lässt. Das steht dann dort allerdings in der Beschreibung des Partnerprogramms.

2. Gerade beim Start eines Partnerprogramms ist der Erfolg und damit die Vorauszahlung schwer einzuschätzen. So kann es passieren, dass das Merchant-Guthaben schneller aufgebraucht wird, als Geld nachgezogen werden kann. Dann springt häufig erstmal das Netzwerk ein.

3. Viele Netzwerke gehen wie unter Punkt 2. bei den Provisionen schon mal in Vorlage. Es würde auch keinen Sinn machen ein Partnerprogramm ständig an und ab zu schalten, nur weil die aufgelaufenen Provisionen kurz den vorhandenen Rahmen überschreiten. Meist läuft der Nachlauf des Geldes ja über Bankeinzug und das Merchant-Konto ist schnell wieder gefüllt. Geht so ein Merchant in Insolvenz, dann sieht es allerdings schlecht aus. Dann ist zumindest für das Netzwerk nicht mehr mit größeren Geldsummen zu rechnen.

4. Fällt mir kein Punkt mehr ein. Habe ich einen möglichen Konstrukt vergessen?

2012 18 Jun

17389

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Merkt Euch die Zahl gut: 17389! Ihr werdet sie brauchen! 17389

17389 ist die Postleitzahl von Anklam in MekPom. Anklam ist lt. Matthias Tretter die Stadt mit der höchsten Arbeitslosigkeit und der niedrigsten Kaufkraft in Deutschland.

Immer wenn Ihr an einer Ladenkasse nach Euerer Postleitzahl gefragt werdet sagt Ihr .., na …, genau: 17389. Warum?:

1. Eine Erklärung zum Thema Datensparsamkeit versteht übliches Kassenpersonal nicht.
2. Es geht denen einen Scheiß an wo Du wohnst, die wollen ja schließlich auch keine Cookies von Dir.
3. Wenn das alle machen wird Anklam zum Einkaufseldorado in MekPom.
4. Weil ich mir gerne Müller-Markt-, Saturn- und Reno-Marketingleiter vorstellen, die überlegen warum Menschen aus Anklam nach Berlin, Bayern oder ins Saarland fahren um einzukaufen.

:-D :-D :-D

2012 11 Jun

30% mehr verdienen

Abgelegt unter: Basics | RSS 2.0 | TB | 7 Kommentare

Haben wir kürzlich mit den vielen niedlichen Tierchen bei Google festgestellt, dass Link zu bekommen immer schwerer ist und es dann auch noch vernünftiger Links bedarf, damit diese wirken. Vergessen wir nicht den Qualitäts-Content und alle anderen Faktoren. Auf jeden Fall ist SEO weiterhin nicht unmöglich nur schlicht nicht einfacher geworden.

Um so mehr verwundert es mich, wie oft Affiliate-Links auf Produkte oder Unterseiten zeigen, die es nicht mehr gibt. Jetzt muss ich natürlich zugeben, dass es bei mir nicht anders ist. Da gibt es Blogbeiträge in irgendwelchen Blogs die sind 4 Jahre alt und das Partnerprogramm gibt es schon nicht mehr, aber die Beiträge werde noch von Usern gefunden. Da werden in alten Scripten Produktdaten verwendet die damals noch als CSV eingelese wurden.

Leider gibt kaum ein Netzwerk Infos darüber wo man “tote Affiliate-Links” hat. Meines Wissens stellt Superclix mit den automatisch generierten Email eine Ausnahme dar. Man bekommt bei jedem User-Aufruf eines toten Links eine Email mit der Bitte den Link auf Seite XY zu prüfen, da dieser nicht mehr gültig ist. Das kann brutal nerven, weil diese Email nie kommen wenn man Zeit hat und bei entsprechendem Domain-Portfolio täglich auch gerne mal 20 oder mehr solcher Mails aufschlagen. Trotzdem muss man in dem Fall sagen, es ist einfach verschenktes Geld! Da wollte ein Nutzer genau das haben was man bewirbt und man hat ihn “fehlgeleitet”. So wird das nun garantiert nichts mit dem Sale.

Seit ungefähr 2 Wochen mache ich mir tatsächlich die Mühe und gehe den Nerv-Emails nach und muss sagen es werden weniger :-D und ohne neue Links usw. steigen die Einnahmen. Das ist ja nun auch nicht gerade schlecht. Jetzt muss ich noch die ganzen alten Scripte (oh scheiße) anpassen und dann bin ich in 2 - 3 Monten wieder auf einem aktuellen Stand :-(

Mich würde jetzt noch interessieren wieviele Link-Falsch-Mails Superclix am Tag verschickt? Wäre mal interessant: Die Frage gebe ich doch mal weiter an die Freiburger Partnerprogramm-Freunde

Nach den vielen Tier-Updates kommt gleich der nächste Streich: Googles Shoppingsuche wird auf sagen wir frech: AdWords umgestellt. Dazu brauch ich nicht mehr viel schreiben, denn das taten schon die anderen Kollegen:

Der Seonaut
Onlinemarketing
Phiilipp the PIP
und die liebe Astrid

Da kann man sich jeztzt vortrefflich streiten, ob das sein muss oder nicht und wie Pip schon schreibt, sortiert es dann wohl einige/viele Affiliates aus, die bisher mit Froogle ihr Geld verdienten - tz tz tz wer macht denn so was :oops:

Viel interessanter ist für micht da die Erinnerung an ein Gespräch mit einem Google-Mitarbeiter vor ca. 4-5 Jahren. Wenn ich mich richtig erinere war das in München, oder Hamburg. Bin mir jetzt nicht sicher. Damals war Froogle/Shoping schon ein Thema und auch, dass es dieses nicht auf ewig kostenfrei geben wird. Im Gespräch kam dann letztlich folgendes heraus:

“Google ist ein kostenloses Angebot. Keiner muss Google nutzen. Solange der User Google nutzt und ihn nicht stört, dass Google dabei Geld verdient, wird Google auch das Angebot nicht ändern.”

Mal überspitzt ausgedrückt: Erst dann, wenn eine kritische Masse an Nutzern andere Suchdienste nutzt, segelt Google zurück. Ist doch auch logisch! Welches Unternehmen ist schon bereit auf Dauer Geld auszugeben, ohne dafür entsprechende Gegenleistung zu sehen.


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