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Archiv: November 2012

Am 27.11.12 ab 18:30 Uhr findet der neue E-Commerce Stammtisch in Würzburg statt. Infos gibts hier: http://www.ecommerce-wuerzburg.de/. Zwar bekomme ich den Termin nicht in meinem Kalender unter, finde aber die Idee cool drücke Konrad und Kai die Daumen. Wir sehen und bei einem der nächsten Stammtische.

Naja eigentlich natürlich keine How To sondern mehr eine Gedankensuppe, die wohl aufs Gleiche heraus kommt. Mal fiktiv (Schluss mit Lachen und weiterlesen) vorgestellt:

1. Mal schnell 100 Facebook-Accounts angelegt
Hab mir sagen lassen, dass das in China wohl recht günstig zu bestellen ist.

2. Die 100 Accounts befreunden sich jeweils mit 500 echten, aktiven Nutzern
Bekommt man gebacken, die meisten FB-User nehmen irgendwie jeden an.

3. An die Pinnwände der 50.000 “Freunde” posten
Schon komisch: aber häufig erlauben FB-User jedem Freund einfach so an deren Pinnwand zu posten. Na dann posten wir mal (natürlich fiktiv) an die Pinnwände unserer 50.000 Freunde. Da diese im Schnitt ja 190 Freunde haben, bekommt unseren SPAM Post somit ca. 9.500.000 Menschen zu sehen. Stellt sich natürlich die Frage ob und wie sowas konvertiert, aber machbar ist es.

NEIN: Ich probiers nicht aus!! In Deutschland gibt es garantiert ein Gesetz, dass das verbietet und unser Firmensitz ist nunmal noch nicht in Papua Neuguinea. Obwohl, naja, ähh nee doch nicht…

In diesem Jahr sind zwei große Player (Neckermann & Schlecker) im Online-Markt von uns gegangen schon vor ein paar Jahren die gute alte Quelle. Kaum einer hätte gedacht, dass es einen der großen trifft. So ganz mag ich jetzt nicht rumanalysieren woran es im einzelnen liegt, interessanter sind für mich die Auswirkungen auf den Rest der Onlineshops:

1. Platz in den SERPS
Wenn man mal kurz überlegt, dass gerade Neckermann bei “Kauf-Suchen” in den SERPs nahezu ebenso häufig wie Amazon oder Ebay auftauchte und die Seite 1 egal wekcher Suchmaschine in der Regel eben nur 10 Plätze hat, dann ist jetzt für die Vielfalt der übrigen Online-Shops mehr Platz.

2. Mehr Platz in den bezahlten Ergebnissen
Zwar gibt es kaum eine Suchphrase die nicht von Ask, Ebay und Amazon belegt ist, allerdings fallen auch hier die verloren gegangenen Mitbewerber auf. Hier würde mich mal interessieren welche bereits ausgegebenen Summen der Budgets nach den Insolvenzen nicht mehr gezahlt wurden. Wahrscheinlich kann eine Kleinfamilie längere Zeit hübsch davon leben.

3. Vertrauensverlust
Mit den dahinscheidenden Big-Playern geht leider auch viel Vertrauen in den Online-Handel flöten. Gerade die Großen sorgten durch die Kombi aus Katalog und Online-Shop für eine vertraute “Greifbarkeit” des Sortiments beim Endkunden. So hat er im Laufe der Zeit sein Vertrauen auch auf andere Online-Shops übertragen. Der Vertrauensvorschuss ist nun teils dahin.

4. Die Geister die sie riefen
Die wenigsten werden wissen, dass Teile des Fernabsatzgesetzes nicht unbedingt aus Politikerhand stammen, sondern eine Fortsetzung von Gepflogenheiten großer Versandhäuser sind. So haben bereits vor Jahrzehnten Neckermann, Quelle und Otto eine Rückgaberecht eingeführt. Zwar geschah das erstmal als Werbemaßnahme wurde dann schlußendlich vom Gesetzgeber aufgegriffen und schon haben wir den Salat. Nun ist gegen ein Rückgaberecht nichts einzuwenden, allerdings werden schon viele Shopbetreiber geflucht haben, weil es Retouren-Kunden gibt, die es mit übertriebenen Auswahlbestellungen schon gerne mal auf die Spitze treiben und mehr Kosten verursachen, als sie in ihrer Customer-Lifetime jemals einspielen können.

5. Affiliates als Gläubiger
Neben Lieferanten, Kunden und Dienstleistern stehen nun bestimmt auch einige Affiliates mit nicht gerade kleinen Summen auf der Liste der Gläubiger. Wer schon mal versucht hat aus einer Insolvenz Geld zu bekommen, der weiß das die Auszahlungsquoten gerne mal im Bereich rund um ein Prozent der tatsächlichen Forderung liegen. Das macht Aua.

Mehr fällt mir gerade nicht dazu ein. Der Nächste bitte.


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