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2009 13 Okt

Der Weg aus der TKP-Krise

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Bei der ganzen PostView-Geschichte hab ich mir so meine Gedanken gemacht, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Warum sind Webseiten genötigt unspezifische, uneffektive Werbung in Rotation per TKP bei gleichzeitig sinkenden Preisen zu verkaufen. M.E. liegt es an gewachsenen Strukturen. Waren vor Jahren Banner noch das ideale Werbemittel und das Internet noch eine neue Spiel- und Testwiese für den User, hat er inzwischen sehr schnell erkannt, dass es sich um ein Informationsmedium handelt, bei dem die Werbung nur lästiges Beiwerk ist. Häufiger kam der Vergleich mit dem Fernsehen - nur überlegen wir, was wir tun, wenn am Fernseher Werbung läuft. Die meisten gehen Pinkeln, schalten um oder holen sich etwas zu trinken. Ebenso blendet der Internetuser die Banner als “nicht gesehen” aus, das nennt man dann Bannerblindheit. Diese wird noch dadurch geschärft, dass auf großen Portalen die Werbung in keinster Weise zum Content passt. Gerade habe ich auf spiegel.de einfach mal einen Beitrag mit dem Thema “Experten warnen vor Riesenminus bei Rentenerwartungen” angeschaut und welche Werbung bekomme ich? Etwas zum Thema Sparen, Rentenversicherung vielleicht? NEIN! Ich bekomme angezeigt, dass SAP ganz toll ist. Hmm, was hat das miteinander zu tun???

Würden die Verlage und Portale einfach mal etwas sinnvoller mit ihrem unique Content umgehen, dann gäb es sicherlich auch bessere Werbeeinnahmen. Ein paar Ansätze:

Banner raus Textlinks rein
Die bunten Bildchen klickt ja eh kaum noch jemand, könnte wohl auch der Grund sein warum Google bei Adsense auf Textblöcke setzt. Warum um Himmels Willen richtet man sich nicht nach dem Marktführer, der macht das doch nicht aus Spaß. Google ist eine AG, da gehts um Kohle, Kohle, Kohle, …

Thematisch passende Werbung
Gerade bei Verlags-Seiten dürfte das doch kein Problem sein. Wenn der Redakteur seinen Text einliefert, dann soll er mal eben noch 3 - 5 passende Keywords eingeben und schon kann man in einer Datenbank nach der passenden Werbung suchen und auch genau diese einblenden.

Vermischung von Content und Werbung
Mein liebestes Beispiel ist wetter.com, da hat man meiner Ansicht nach verstanden wo der Hammer hängt:
Wetter-com
Genau zwischen den gesuchten Wettervorhersagen befindet sich die Werbung, die auch noch exakt zu meiner Suche passt. Hey, das ist Mehrwert!!

Fazit:
Mit etwas technischer Raffinesse lässt sich aus den typischen TKP-Seiten einiges mehr an Geld holen - man muss es nur tun! Wer fängt an? (inoffiziell weiß ich wer daran arbeitet)

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 13. Oktober 2009 und wurde abgelegt unter "Fortbildung". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

4 Kommentare

  1. content-guru:

    Also mir fällt da auch wer ein der das bereits fertig hat. Kommt lustigerweise aus der Vermarkterbranche, denn auch die wollen ihre Gewinne steigern. Umfeldtargeting ist technisch möglich, nur die Optimierung steckt zum Teil noch in den Kinderschuhen. Ich glaube 2 große Adserver können das bereits.

  2. Textlinks als kreative Werbemittel - rabenschwarz-Partner-Blog:

    […] mit der Diskussion um PostView-Tracking hat der MontiMan sich mal ein paar Gedanken über die Wege aus der TKP-Krise gemacht. Das Ergebnis ist unter anderem ein Plädoyer für den Textlink als Werbemittel. Inhaltlich […]

  3. hans peter:

    Hat das einen Grund, dass Deine URLs mit 2007 beginnen? Der Artikel ist von heute, die URL lautet: wwww.pp-blo….de/2007/03/26 - bewusste irreführung der Suchmaschinen? Oder spinnt Dein Server, auf dem WP läuft? :-)

  4. Sascha:

    @Hans Peter
    Nee, das hat keinen Sinn. Das ist schlicht der Tag an dem dieses Blog das Licht der Welt erblickte.

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