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Die meisten Blogs haben ihren Jahresrückblick schon hinter sich, gelesen habe ich ein paar und stimme zu, oder auch nicht. Es ist auch egal was ich dazu denke und ich hab beschlossen, dass es keinen Jahresrückblick auf pp-Blogsberg gibt, es ist ja abgesehen vom Hochzeitstag und dem Geburtstag ziemlich sinnlos Ereignisse zu besprechen/beschwören, die in der Vergangenheit liegen. Ich wage lieber einen kleinen Ausblick, der nocht nicht mal groß etwas mit SEM & SEO zu tun hat. Irgendwie werde ich ich die Befürchtung nicht los, dass uns die Politiker nächstes Jahr mehr Kopfzerbrechen machen, als es Google und Co je getan hat:

1. Der JMStV (Jugendmedienstaatsvertrag)
Ich spar mir jetzt den ganzen Schwachsinn der dort verbrochen wurde zu erklären, da der JMStV auch erstmal so nicht kommt, wie es ursprünglich geplant war. Nur ich gebe zu bedenken: für den Stop des Gesetzes ist letztlich nich der Inhalt verantwortlich sondern Streiterein in einer Landes-Koalition - was für ein Traum. Sicher ist: das Ding wird kommen, wenn vielleicht auch in abgespeckter Form.

2. Frau Aigner und die Halbwertzeit von Daten
Unsere liebeste Verbraucherschutzoberförsterin Frau Aigner fordert ein Verfallsdatum für private Daten im Internet. Ich finde gerade kein Adjektiv, dass treffend für diesen Bullshit ist. Was Frau Aigner damit versucht ist letztlich den “mündigen” Bürger an die Leine zu nehmen und ihn vor seiner eigenen Dummheit zu bewahren. Sorry - kein Verständnis dafür! Wenn jemand seine Daten auf welcher Internetoberfläche auch immer einwirft, dann sind die nunmal da. Im RealLife würde sich ja auch keiner nackt auf eine Autobahnbrücke stellen und mit einem 5 x 5 Meter großes Schild seine Telefonnummer den vorbeifahrenden Fahrzeugen entgegenhalte. Verstümmelt nicht das Netz, sondern lernt den Bürgern damit umzugehen!

3. Wikileaks ein demokratisches Gemetzel
Ob es nun besonders klug ist eigentlich geheime Daten ins Netz zu stellen, daran zweifle ich schon, besonders wenn diese evtl. Auswirkungen auf im Krieg befindliche Soldaten haben. Darum geht es mir garnicht. Viel bestürzter bin ich über den Umgang der Politik mit Wikileaks und seinem Gründer. Erst Demokratie predigen und dann Demokratur ausüben. Fasziniert bin ich auch wie richtig große Firmen (freiwillig?) eine Zusammenarbeit mit Wikileaks oder zugetanen Organisationen beenden. Aktuelles Beispiel: Apple. Wo endet Demokratie und wo beginnt Zensur und ist Wikileaks nur der Anfang? Fragen über Fragen.

Ein Ausblick - nicht ganz nach üblicher Manier, aber was solls: Ich mag Euch alle und wünsche Euch geile Weihnachten und einen wahnsinnig guten Rutsch ins neue Jahr.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 22. Dezember 2010 und wurde abgelegt unter "Allgemein". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

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