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2008 10 Jan

Merchants unter Druck setzen

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Bei dem EPHUC-Beitrag von gestern ist mir aufgefallen, dass Netzwerke eigentlich problemlos in der Lage sind Merchants unter Druck zu setzen. Vielleicht habe ich dazu ein bisschen einen anderen Gesichtspunkt, da ich auch als Affiliate unterwegs bin und so manches Affiliate-Leid auch mir passiert.

So funktionierts:

EPC, EPHC & EPHUC
Profi-Affiliates ist der reine Provisions-Satz eines Partnerprogramms erstmal egal. Wichtig ist: was kommt hinten dabei raus, d.h. was verdiene ich je geliefertem Besucher. Belboon und Superclix liefern diese Werte in der Partnerprogramm-Übersicht mit aus. Bei Superclix erfolgt die Sortierung auch entsprechend dem Wert, wobei dieser am Monats-Anfang auf Null gesetzt wird und für den Monat neu gerechnet wird.

Stornoquote
Der wohl zweitwichtigste Wert ist die Stornoquote. Die beste Provision nützt nichts, wenn dann 50% storniert werden. Markus Kellermann hat seine Erfahrungen mit Stornoquoten hier verarbeitet. Beide vorgenannten Netzwerke zeigen diese öffentlich an.

Sale & Lead Bestätigungs-Zeit
Die vorherigen Werte geben allerdings keine Auskunft darüber, wann ich nun meine Provision ausgezahlt bekomme. Belboon gibt die durchschnittliche Bearbeitungszeit an, bei Superclix sieht man wieviel Prozent der Provisionen auf Freischaltung warten. Das dürfte zumindest bei aktiven Merchants soetwas verhindern.

Meine Meinung: Je öffentlicher Netzwerke diese Werte kommunizieren um so leichter ist die Auswahl für den Affiliate. Merchants die Affiliates nur als Geldabzocker ansehen, erhalten damit eine Retourkutsche.

Jetzt habe ich mir wahrscheinlich wieder ein paar weniger Freunde unter den Merchants gemacht - was solls.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 10. Januar 2008 und wurde abgelegt unter "Netzwerke". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

7 Kommentare

  1. Affiliate-Marketing-Blog » Blog Archiv » Was Affiliate-Netzwerke und Merchants für Affiliates tun können…:

    […] … beschreibt Sascha Preisegger in einem aktuellen Blogbeitrag: Merchants unter Druck setzen […]

  2. Partyschnaps Sascha:

    Bei der Aufstellung fehlt mir noch die Conversion der teilnehmenden Affiliates. Paidmail-Anbieter bringen uns z. B. innerhalb weniger Stunden mehrere tausend Clicks, aber im Vergleich zu anderen Affiliates prozentual gesehen dann weniger Sales. Somit geht unsere Conversion Rate damit schlagartig bergabwärts.

    Würden wir diese Marketingform nun auschließen wäre unsere Conversion natürlich viel höher, aber wir freuen uns sowohl bei Brandfrei als auch bei Partyschnaps über jeden Affiliate der für uns Werbung machen möchte, egal welche Techniken er verwendet. Deshalb halte ich es für absolut unsinnig Affiliates praktisch zu diskriminieren nur um unsere Werte stabil zu halten.

    Wenn man es wirklich transparent machen möchte dann bräuchte man eine Aufstellung aus welcher Marketing-Schiene die Klicks prozentual kommen. Aber das wäre dann wahrscheinlich zuviel des guten.

    Affiliates sollten aber bei der Wahl ihrer Programme unbedingt berücksichtigen ob der Merchant gewisse Werbeformen verbietet.

  3. Sascha:

    Da ist das Belboon-System im Vorteil, dass den Best-EPHUC angibt. D.h. was verdient der beste Partner je hundert unique Clicks. Dann löst sich das Problem wieder auf.

  4. Partyschnaps Sascha:

    Das ist keine schlechte Idee, aber das Problem ist damit imho nicht wirklich aufgelöst. Ein fieser Merchant könnte auf die Idee kommen immer am Monatsanfang eine Eigenbestellung in Höhe von sagen wir 10 Euro über einen separaten und nicht weiter beworbenen Eigenaccount zu tätigen. Wenn nun keine weiteren Klicks über diesen Account reinkommen ist der EPHUC nach meiner Berechnung 1000 Euro.

    Oder sehe ich das jetzt falsch?

  5. Sascha:

    Mein Gott hast du viel kriminelle Energie. 8-O
    Das würde aber dem Netzwerk auffallen und dann Streß geben. Auch müssten die 10 Euro ja Provison und nicht Umsatz für den Merchant sein.

  6. Partyschnaps Sascha:

    Danke für das Kompliment *g*, aber die Erfahrung zeigt wenn es Möglichkeiten zu täuschen gibt dann werden sie auch genutzt. Aber korrekt, ich habe hier einen Rechenfehler drin:

    In dem Fall wären es bei 5 Prozent 50 Cent Provision, macht auf 100 Klicks nur läppische 50 Euro. Immer noch ganz ordentlicher Schnitt dafür daß das PP evtl. sonst gar nichts taugt. Plus die Netzwerk-Provision von 30 Prozent macht das dann 65 Cent im Monat die mancher Merchant gerne investieren wird wenn er dadurch gute Affiliates ködern kann.

    Es ist nicht einfach alle Faktoren unter einen Hut zu bekommen und es richtig transparent darzustellen. Aber man darf sich als Affiliate eben nicht alleine auf die Zahlen verlassen und sollte eben den gesunden Menschenverstand miteinsetzen.

  7. Thomas Matti:

    Ich stimme Partyschnaps Sascha in allen seinen angesprochenen Punkten zu.

    Die Sale & Lead Bestätigungs-Zeit:
    Ein Thema das immer wieder Angesprochen wird.
    Aus gutem Grund. Wie ich selbst aus meinen Affiliate-Tätigkeiten weiss.

    Um unseren Affiliaten in diesem und anderen Punkten entgegenzukommen kommunizieren wir “wann” der Leadabgleich von uns an welches Netzwerk übermittelt wird auf unserem Partnerblog.

    Eine eigene Seite des Merchants für die Affiliate hilft wie es Amazon schon vorgemacht hat Informationen zu transportieren wie es halt in den meisten Netzwerken nicht möglich ist.

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