Nun ich persönlich fand die Lage des Hotels der Jugendherberge gut gewählt. Das Müggelseer Outback hat durchaus eine zusammenschweissenden Reiz. Mal ohne Scheiß, die Idee sich möglichst weit weg von Kneipen und Co. zu verlegen war genial, da so die Fluchtmöglichkeiten doch gut eingeschränkt waren und sich die typische Gruppenbildung nicht auf externe Locations verlagert hat.
Die Zimmer waren durchaus O.K., auch wenn es Beschwerden gab, dass es zu kalt sei. Nun dafür haben die ja eine Heizung eingebaut. Damit Zimmer und Frühstück für den Preis von 69 Euronen absolut genehmigt. Da habe ich in anderen Städten schon mehr für weniger gezahlt.
Kommen wir zu meinen zwei Lieblingspunkten:
Das Personal hat durchgängig gelächelt, war aber schlicht mit der Masse an Menschen überfordert. Da nützt mir auch das Lächeln nichts! Ein bisschen Freundlichkeit hätte ich mir schon gewünscht. Nun vielleicht hatten die am Wochende gerade das lustige Personal-Spiel: “Zeitreise - arbeiten wie vor 20 Jahren”. Wer weiß das schon?
Das Essen Mischen von Grundnahrungsmitteln. Möglicherweise bin ich als fettarmer lacto-pesco Veganer da etwas empfindlich, nur da gabs so zwei, drei Sachen, die ich nicht abkann. Am ersten Abend hatte ich den Fehler begangen mit ein paar Kollegen im Hotel essen zu wollen. Es gab angeblich keine Karte nur die Wahl zwischen Schnitzel und Nudeln mit Tomatensoße. Nachdem wir gegessen hatten, bekamen andere Gäste des Hotels eine Speisenkarte. Kaum hatte ich nachgefragt, wie das wohl geht gabs den mega-Zirkus und ständig kam jemand und hat versucht das zu erklären. Gott sei Dank konnte ich dann noch mit den Clixern wie Dennis S. und Turban Dirk zur Luise.
BTW: Wenn ich mal Zeit habe, dann zeig ich denen vom Hotel wie man eine Tomatensoße macht.
Am Mittag des ersten Tags gab es eine Gemüsesuppe und zusätzlich separat Würstchen. Dumm nur, dass die Gemüsesuppe mit Speck war
Anyway - Geschmack bei einer Suppe ist auch etwas anderes, als dieser lieblos pürierte Nahrungsbrei.
Den Abend mit Hähnchen Bräuler habe ich mir dann gleich geschenkt und bin mit Marcus und Irina zur leckeren und freundlichen Luise. Nach den Crackhuren hatte ich dann noch ein bisschen Hunger und habe mir eine Portion Pommes im Hotel bestellt. Die kamen dann auch gleich und haben mal eben 7,50 Euro gekostet. Waren wohl die mit der Goldkante.
Das Mittagessen am zweiten Tag war auch gut durchdacht, jegliches für mich essbare war entweder mit Sahne oder Rahm verseucht. Nun gut, damit muss ich eben leben.
Das einzige was mich nochmal in dieses Hotel bringen könnte ist tatsächlich die SEO Campixx. Sonst zahle ich lieber das dreifache und habe dafür auch entsprechende Dienstleistungen.

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