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2010 1 Feb

Wenn sie meinen, glauben und denken

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Haben nur wir solche Dienstleister und Lieferanten? Erst durfte ich mir von einem Programmierer anhören, dass er “gedacht” hat, bei dem was er für uns gemacht hat. Nun da hatte er eben falsch gedacht und hätte besser gefragt. Dann hatte ich gerade einen Lieferanten am Telefon der gemeint hat, nur eben auch falsch gemeint. Heute warte ich nur noch auf den, der glaubt und eben falsch glaubt.

Glauben, meinen und denken sind Verben, die an einem Arbeitsplatz aus meiner Sicht nichts verloren haben. Klar können Fehler passieren - kein Thema. Ich habe auch noch nie jemandem den Kopf dafür abgerissen. Lieber ist mir statt meinen, glauben und denken schlicht wissen! So kann man mit einem kleinen Verb den Arbeitsablauf durchaus einfacher gestalten.

Und dann waren da noch die drei unsichtbaren Mitarbeiter, die wohl jedes Unternehmen quälen: Man, Einer und Jemand. Ist das bei dir auch schon mal passiert? Jemand müsste Toner bestellen, als Einer dann drucken will ist der Toner leer. Man sollte das Fax regelmäßig mit Papier befüllen, aber Jemand merkt es erst als der Speicher des Faxgerätes schon überquillt. Nur die drei Typen sind natürlich genau dann nicht greifbar. ;-)

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 1. Februar 2010 und wurde abgelegt unter "Nervenraubend". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

8 Kommentare

  1. Horst:

    Den Programmierer muss ich in Schutz nehmen. Bei manchen Kunden hilft auch 1000faches Rückfragen nichts. Dann macht man eben, was man denkt, um den Termin überhaupt halten zu können. Genau 2 Tage nach der Deadline erfährt man dann auch, wie es eigentlich gewünscht ist. Manchmal auch 2 Monate später.

    Wobei ich natürlich in keinster Weise unterstellen will, dass Du ein solcher Kunde bist. 8-)

  2. Matthias:

    Ich habe mir bei meinen Angestellten dann angewöhnt das folgendermaßen zu machen:

    “Homer räumt die Küche auf”
    “Lisa bestellt Druckertoner”
    “Bart bringt den Müll raus”
    und
    “Matthias sorgt dafür das der Lohn pünktlich kommt”

    Personalisierung hilft da schon ganz gut :)
    Matthias

  3. Sascha:

    @Matthias
    Recht hast Du

    @Horst
    Kann ich nachvollziehen und bestätigen, dass es solche Kunden gibt, nur in diesem Fall nicht. Wenn ich eine Vorlage liefere und das Ergebnis sieht in dem zu programmierenden System anders aus als die Vorlage, bzw. es fehlen wichtige Angaben, dann ist das schlicht falsch.

  4. Ringo:

    Dein Beitrag liest sich wie eines dieser Simplify your life-Poster…aber recht haste.

  5. Dirk:

    also ich weiß dass sich aufregen nicht lohnt!

    Generell entstehen solche Missverständisse nur wenn keine klaren Angaben vorhanden sind, die geeigneten Arbeitsmittel fehlen oder “rumwurschteln” an sich den normalen Tagesablauf bestimmt.

    Den Programmierer muss ich auch in Schutz nehmen, oft ist es doch so dass gerade hier durch mitdenken Funktionen entstehen an die man evtl. selbst nicht gedacht hat und die nützlich sind.

  6. Hendrik:

    Am denken was der/die andere denkt, sind schon langjährige Beziehungen gescheitert! Dabei ist es doch eigentlich viel einfacher nicht zu denken - das ist ja das Verrückte!

  7. Nils auf Weltreise:

    Also bei mir sind die Grafiker noch denkender als die Programmierer. Nein, nicht denken, genau das machen, was ich will. Ist das immer so schwer? Seid lieber kreativer als philosophierender.

    Und zu den Programmiern: Da schreibt “man” (ups) Pflichtenhefte, wahrscheinlich zu ausführlich, und bekommt doch was anderes. Termin, hin oder her…

  8. Jenns:

    ….breites Grinsen im Gesicht.

    Der Artikel ist zwar schon etwa älter, wird aber in 100 Jahren kein Stück an Wahrheit verlieren!

    Warum können Menschen ihre Fehler nicht zugeben und zu ihren Sachen stehen, die sie verbocken!

    Ich sag nur: “Ein(e) Mann/Frau ein Wort!!”

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