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2011 14 Nov

Zahlen statt Worte - SEM sprachlos

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In 2009 habe ich schon mal freundlich gezeigt, wie man das Suchverhalten unserer (teil-)fremdsprachigen Mitbürger in Adwords nutzen kann. Daruf werde ich heute noch angesprochen und weil ich schon lange nichts mehr zum Thema SEM geschreiben habe, dann lass ich da mal noch was raus ;-)

Gerade bei bekannten Produkten kommen üblicherweise Suchen nach diesem Muster vor:

“$Marke + $Herstellerproduktbezeichnung”

Das macht für den Werbenden die Anzeige teuer, weil natürlicher jeder De** auf diese Suchphrase kommt. Dafür ist die Conversion mit Sicherheit genial, weil der Suchende schon genau weiß, was er will und solche Kunden sucht der Online-Werbende. Um bei den Anzeigen zu sparen müssen wir ja nur noch Suchphrasen verwenden, die:

1. Ein Produkt genau spezifizieren
2. Kaum bis keine Mitbewerber haben (ha, ha, ha, …)

Und wenn wir uns dann kaputtgesucht haben, dann fangen wir mal das Denken an….

Was spezifiziert eigentlich ein Produkt, abgesehen von der Herstellerbezeichnung, am exaktesten? Wer sich schon mal ein bisschen mit Wareneinkauf beschäftigt hat, der wird es gleich wissen:

1. Der EAN-Code
2. Hersteller-Artikelnummer

Und genau so, wie Du schon mal ein Buch nach der ISBN gesucht hast, suchen Menschen auch nach Produkten mit dem EAN-Code oder der Herstellernummer.

Ich sehe schon wie Deine Finger zucken, ein paar Infos noch:

- EAN-Codes findet man in den meisten Datenfeeds der Netzwerke, außer der Merchant hat für seine Produkte keine
- Hersteller-Artikelnummern findet man meist nur händisch in den Beschreibungen der Artikel oder auf Herstellerseiten

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 14. November 2011 und wurde abgelegt unter "SEM-Affiliates". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

2 Kommentare

  1. Matze:

    Hiho, hab übrigens mal angefangen eine Fulltext Suma für EANs zu schreiben und hab auch schon n paar hunder K Datensätze. Weiß aber nicht ob ich da weitermachen soll, Bedarf ? Kosten ??

    Einschätzung ? Auch gerne per Mail

    Gruß Prof. Semantik

  2. Sascha:

    @Matzé
    Ist glaube ich eher im SEO interessant. Die Frage ist: wieviele Datensätze bekommt man in den Google-Index gedrückt.

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