PP-Blogsberg

Partnerprogramme, Affiliate-Marketing, News aus der Scene!

Suchen & Finden
Abonnement
Kontakt
Skype: monti-man
@:pp(aet)pp-blogsberg.de
Phone: 0951 917 082 97

Du durchsuchst gerade das Archiv der Kategorie ‘Basics’.

Kategorie: Basics

Gerade eben via Kontaktformular vom Geschenke-Versand reingekommen. Leider unter Angabe einer Trash-Mail-Adresse, so werde ich auf die nachfolgende Email einfach per Blog antworten:

mir ist Ihr Partnerprogramm ins Auge gefallen, dass Sie über SuperClix und Belboon anbieten. 12-16 Provision für einen gültigen Sale ist nicht schlecht, vor allem, weil Sie SEM-Werbung für Ihre eigene Website nicht ausschließen.

Ein Beispiel: Ich gelange über die Google-Suche nach dem Voodoo Messerblock auf einige Anbieterseiten, u.a. auch auf Ihre Website. Ich merke mir Ihren Shop. Ich gehe etwas später wieder in die Google-Suche und tippe dort \”designdot\” ein. Ich sehe über dem SEO-Ergebnis die Google AdWords-Anzeige für Ihren Shop. Ich klicke darauf. Ich kaufe ein.

Was ist passiert? Ich wollte ja ohnehin zu Ihnen, um etwas zu kaufen. Ich war aber zu faul, den Domainnamen direkt einzugeben, sondern benutze Google (wie 95 aller Deutschen). Ich gehe über die AdWords-Anzeige, die von einem Affiliate-Partner geschaltet wurde (das verrät mir die SuperClix-ID) und kaufe ein. Fazit: Sie zahlen 12-16 Provision für einen Kauf, den ich sowieso getätigt hätte. Der Affiliate hat für diesen AdWords-Click ca. 10-20 Cent bezahlt.

Übrigens: SuperClix vergütet gern mittels IP-Tracking. Noch ein Beispiel dazu: Ich arbeite bei Siemens, die Firma hat eine feste IP-Adresse für alle Mitarbeiter, rund um die Uhr. Ich informiere mich über Produkte, die Sie vertreiben, kaufe aber nichts. Ich hatte aber ein Cookie von einem Ihrer Affiliate-Partner mit an Bord. Nun geht einer meiner 10.000 Arbeitskollegen bei Siemens innerhalb der nächsten 30 Tage mit der selben IP-Adresse auf Ihren Shop und kauft etwas bei Ihnen. Er hat kein Cookie. Was passiert? SuperClix ignoriert die Tatsache, dass er kein Cookie dabei hat, er hat schließlich die selbe IP-Adresse. Hier wird also mal eben von Cookie- auf IP-Tracking umgeschaltet, zu Gunsten des Affiliates, der mal wieder 12-16 Provision für etwas erhält, woran er eigentlich nicht beteiligt war.

Was können Sie gegen die genannten Fälle unternehmen?
1. Schließen Sie SEM-Werbung für den Begriff \”designdot\” und ähnliche Begriffe aus.
2. Verwenden Sie eine intelligente Trackingweiche, die mehr drauf hat, als die dargebotenen Leistungen der Netzwerke (die niemals unabhängig arbeiten).

In diesem Sinne weiterhin gutes Gelingen!

Zu Beispiel 1 (SEO vs. SEM)
Ja kann passieren, aber i.d.R. kaufen die Kunden gleich. Ich kenne das zwar aus meiner Affiliate-Tätigkeit, dass es einige Shops gibt in denen erst geschaut und später gekauft wird, aber das ist in unseren beiden Shops nicht üblich. Üblich ist eher der Vorgang: Ich suche etwas finde den Shop und kaufe es auch gleich. Würden wir von Last-Cookie-Wins auf First-Cookie-Wins umstellen, wäre der Effekt schlicht andersherum. Überschneidungen wird man nie ausschließen können aber sie ergeben sich in beide Richtungen, wenn ich hier mal den Kollegen Mediadonis zitieren darf: Das ist doch alles Quatsch. Am Ende des Tages habe ich so oder so nicht mehr und nicht weniger in der Tasche. Aus einer Diskussion auf der A4U Amsterdam zum Thema Customer Jurney.

Zum IP-Tracking
Das ist so nicht korrekt und glaube mir ich habe etwas mehr Einblick in die Tracking-Möglichkeiten der Netzwerke. Grundsätzlich tracken Belboon und Superclix über Cookies. Sollte kein Cookie vorhanden sein, dann wir beim angesprochenen Beispiel Superclix über einen Footprint des Rechners getrackt. Alleine über IP trackt kein Netzwerk in Deutschland. Dann würde ich als Affiliates nämlich auch nur die großen Firmen bewerben und schön für alle Angestellten Provision kassieren, ne, ne so einfach ist das nicht.

Zu Frage 1. SEM-Werbung
Wir schließen nichts aus! Warum auch? Wer auf den Brand gehen will: bitte. Und was nicht ausgeschlossen ist, das kann jeder machen.

Zu Frage 2. Trackingweiche
Was ich von Trackingweichen halte habe ich hier schon mal erörtert: http://www.pp-blogsberg.de/2007/03/26/cookie-weichen-erklaert-von-den-erklaerbaeren-ein-video.html. Nämlich nichts! Wir sind in zwei Netzwerken und gleichen halbautomatisch ab ob es evtl. eine Doubleconversion gibt. That’s it. Die Aussage, dass die Netzwerke nicht unabhängig arbeiten, halte ich für sehr gewagt.

Eine Kolumne
Hä? Wat dat denn? Klickst Du hier und guckst Du

Wie wohl die meisten älteren Onlinemarketer (oh schieße und ich schreib das mit 35) komme ich ursprünglich aus dem Offlinehandel (früher gab es sowas, als Faxgeräte noch der letzte Schrei waren). Dort haben sich s.g. Handelsbräuche eingebürgert. Für mich habe ich diese auch in Netz übernommen, d.h.: Mein Wort gilt und Verträge werden auch schon mal per Handschlag besiegelt. Offensichtlich hat ein geringer Teil der Netzgemeinde wohl nicht die grundlegende kaufmännische Ausbildung genossen (schade). Ein paar Beispiele gefällig:

(1) Ein lieber Kollege arbeitet als Freelancer für mich. Der Deal war, dass er evtl. lohnendere Aufträge zwischen meine Aufgaben schiebt. In dem Fall kein Problem für mich. Gerade habe ich erfahren, dass der lohnendere Auftrag nur virtuell lohnend war und der Kunde nicht bezahlt hat. Der Kollege verabschiedet sich nun von der Selbstständigkeit :-(

(2) Partnerprogrammbetreiber die mit einer Prov.-Staffel winken und diese dann bei Erfüllung der Ziele leider erst auf Zuruf einhalten. Hallo! Sowas überwacht man schon, oder? Wie peinlich ist, dass wenn man die eigene Staffel nicht einhält? Zufall? Vergessen? Keine Ahnung! Ich will hier keinem was unterstellen, aber eine Mail mit: “Sorry vergessen” würde mir den Beigeschmack nehmen.

(3) Eine Affiliate-Agentur versucht eine andere (m.E. sehr gute) Agentur auszustechen und macht die Affiliates der anderen Agentur schlecht, obwohl alle Werbemaßnahmen abgesprochen waren. Das ist weit unter der Gürtellinien und hat bei mir dazu geführt, dass meine interne Agentur-Blacklist einen weiteren Eintrag erhalten hat. Hätte nicht sein müssen!

(4) usw., usw.

Klar gibt es in jeder Branche ein paar schwarze Schafe, die ihr schlechtes Licht auch auf andere, ordentliche Marktteilnehmer projizieren. Sorry, vielleicht bin ich einfach zu alt um das zu verstehen, aber ich neige dazu mit gutem Gewissen und erhobenen Hauptes ins Bett zu gehen. Ich kann das - Wer noch?

Die meisten von euch dürften Einzelkämpfer sein und sich recht wenig Gedanken darum machen, was ist, wenn ich gerade mal nicht kann. Blöd ist, wenn man länger mal nicht kann und sich der Rest der Angehörigen so garnicht mit deinem Tun als Affiliate / Selbstständiger auskennt. Schon mal darüber nachgedacht? Zugegeben ich auch nich so oft, aber zumindest gibt es eine Liste mit einer Zuordnung Person - Tätigkeit, d.h. wenn ich mal nicht da bin, wer kennt sich mit was aus. Dürfte wohl immer noch schwierig genug sein da durchzusteigen, aber besser als nichts.

Am Wochende ereilte mich der Notruf von der Frau eines guten Freundes. Er ist jetzt wohl eben mal 6 Monate nicht einsatzfähig (Details spar ich mir hier) und sie hat keinerlei Ahnung was er wo hat und welche laufenden Geschäftskosten wo abgebucht werden. Somit habe ich meinen Sonntag-Nachmittag damit verbracht Schadensbegrenzung zu betreiben und seinen Computer nach allen möglichen Passwörtern zu durchsuchen.

Jungs & Mädels macht euch einen Notfallordner mit:

  • allen Passwörtern
  • grundlegenden Buchhaltungsinformationen
  • kurzer Geschäftsbeschreibung
  • Kontodaten
  • laufende Kosten
  • und alles was sonst noch wichtig ist um euer Geschäfts aufrecht zu erhalten.

Man wünscht sich nichts Böses, aber passieren kann es und dann ist es nett, wenn der Rest der Familie auch weiß was ihr da so verzapft habt!

Es ist schon eine ganze Ecke her, da hatten wir die Bedingungen unserer Partnerprogramme angepasst und Paid4-Irgendwas-Anbieter ausgeschlossen. Leider gibt es doch einige wenige, die sich daran nicht halten können. Inzwischen ist der Aufwand der LEAD-Prüfung (Newsletter-Anmeldung) so enorm gestiegen, dass ich wöchentlich einen halben Tag nichts anders gemacht habe, als zu schauen, sind die Anmeldungen echt, oder handelt es sich um Fakes. Ganz ehrlich, die LEAD-Abgreifer sind auch nicht dümmer geworden und haben ihre Methoden perfektioniert. Inzwischen werden unterschiedliche IPs, unterschiedliche Browser, unterschiedliche Einwahlknoten usw. verwendet. Ergo - die Kontrolle ist zwar möglich, aber sehr aufwändig. Für jeden der vielen ehrlichen Affiliates ärgert mich eine gefakte Newsletter-Anmeldung.

Deshalb ändern wir per Donnerstag den 5.10.2009 unsere Vergütungsstruktur wie folgt:

Bei beiden Partnerprogrammen, wird die LEAD-Vergütung gestrichen! Somit dürften die Partnerprogramme für LEAD-Faker uninteressant werden.

Als Ausgleich für den weit größeren Teil, die guten und anständigen Affiliates, gibt es 1% Provision on top!

Die Staffelungen sehen ab morgen dann so aus:

Montessori-Shop:
bis 999,99 Euro Umsatz = 8% Standardprovision
ab 1.000 Euro Umsatz = 9% Premium-Provision
ab 3.000 Euro Umsatz = 10% Top-Premium-Provision
ab 6.000 Euro Umsatz = 11% Elite-Partner-Provision
(monatliche Umsätze)

DesignDot:
bis 499 Euro Umsatz = 12% Standardprovision
ab 500 Euro Umsatz = 14% Premium-Provision
ab 2500 Euro Umsatz = 16% Top-Partner-Provision
(monatliche Umsätze)

Genau nachlesen kannst Du das für das Montessori-Shop Partnerprogramm hier und für das DesignDot Partnerprogramm hier.

Faktisch ist es so, dass jetzt jeder Affiliate bei gleichem Shop-Umsatz mehr Geld verdienen wird. Nur die LEAD-Faker bleiben auf der Strecke.

Sofern irgendwie möglich begrenzen wir den Ablauf des Warenkorbs auf ein Minimum. Es werden wirklich nur Daten abgefragt, die unbedingt zur Belieferung des Kunden notwendig sind. Diese werden, sofern möglich, auf Plausibilität prüft und ja es gibt Menschen die ihren Vornamen im Warenkorbabschluß nicht ausschreiben, oder deren Email-Adresse einfach kein “@” enthält. Solchen Menschen haben wir bisher mit kleinen roten Fehlermeldungen bei falsch gefüllten Feldern weitergeholfen.

Inzwischen habe ich in meinen fast 10 Jahren Internet-Marketing gelernt, dass es nicht ums Aussehen der Seite, oder des Warenkorbs geht. Die Seite muss schnell, übersichtlich und von gewohnter Navigation sein. Ebenso muss es bei Fehlermeldungen sein: eindeutig und auffällig! Bis zu einem kürzlichen Anruf hielt ich unsere Warenkorb-Fehlermeldungen auch für auffällig (rot ist doch die Signalfarbe schlecht hin, oder?). Auf jeden Fall hat sich ein Kunde telefonisch darüber beschwert, dass er den Warenkorb nicht abschicken kann. Nach zwei gezielten Fragen war klar, dass der Kunde einfach keine Email-Adresse eingeben wollte und die Fehlermeldung schlicht überlesen hat. Darauf hin habe ich eine sehr auffällige Zusatzmeldung eigefügt:

Fehlermeldung Warenkorb

Was soll ich sagen: Die Anzahl der Warenkorb-Abbrüche ist zurückgegangen und die Conversion ist weiter gestiegen. Zwar nur um 1%, aber hey das kann viel Geld sein. Nach dem A/B-Test hab ich diese Augenkrebs-Fehlermeldung nun fest in den Shops integriert.

Was lernen wir daraus: Der Durchschnittsuser ist nicht dumm, nur man muss ihm alles haarklein vorkauen.

P.S. Das Ausrufezeichen ist ein GIF und hüpft!

2009 6 Jul

Was keiner schreibt

Abgelegt unter: Basics | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar

Wenn man länger so ein “Fachblöggchen” wie PP-Blogsberg betreibt, werden die Themen schon langsam rar. Irgendwie lernt man ja ständig dazu, nur je länger man diesen Job macht um so mehr Wissen häuft sich an. Gerade Wissen, welches nur dann funktioniert, wenn nur eine begrenzte Anzahl an Personen davon weiß. Gerne schießt man dann mit seiner “journalistischen Informationspflicht” über das Ziel hinaus. Deshalb habe ich mir vor einiger Zeit schon mal die SEM-SEO-Blog-Guidelines zurechtgelegt. Womöglich sind diese ja auch für Dich interessant. Here they are:

1. Schreibe nur Böses über andere, wenn es 100% stimmt und Du es nachweisen kannst.
2. Schreibe keine “geheimen” Trickst, die Du von anderen gelernt hast.
3. Schreibe nichts, was nach der Veröffentlichung nutzlos wird.
4. Schreibe nie darüber, wie Kollegen etwas machen. Da geht niemanden etwas an.
5. Schreibe nicht zuviel über Deine eigenen Projekte. Nachahmer gibt es überall.
6. Gebe keine Hinweise wo Du getrickst hast.

Wenn Du Dich jetzt fragst, wie Du trotzdem an diese “secret” Informationen kommst, dann solltest Du mal bei einem der Branchen-Treffen dabei sein :-D

2009 25 Mai

Wilde Orgien im Büro

Abgelegt unter: Basics | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

… kann man feiern, wenn man endlich wieder ein eingerichtetes Büro hat. :mrgreen:

Der Umzug hat einen Ladestatus von 98% erreicht und irgendwann in den nächsten Jahrzehnten wird auch alles wieder seinen Platz finden. Frisch ans Werk und losgebloggt!

Puh und jetzt darf ich erst mal alles aufarbeiten, was ich in den letzten 4 - 5 Wochen dank Umzug verpasst habe (nach Funfaktor sortiert).

1. freundliche Pflege
Kaum kann man SEOfm nicht on the fly hören und gibt sich die Show aus der Konserve, dann wirds mit freundlicher Pflege schon echt funny. Dabei findet Löwenherz seinen Held.

2. SEMSEO & PupCon
Leider war der 15te genau der Tag an dem der Umzugs-LKW vor der Tür stand. Da war es dann nichts mit Hannover. Nun gut, Hannover ist jetzt nicht wirklich schön, aber die PupCon hab ich schon vermisst, gerade nach der Nabelschnurblutnummer.

3. Der, der Google umbringt?
Nur weil ein ex-Googler bei Wolfgang Beta arbeitet scheint sich die neue Antwortmaschine, so soll es wohl sein, nicht wirklich zu lohnen.

4. Handelsdoppler schraubt am Kleingedruckten
Zwar hab ich noch nicht mal einen Account beim Handelsdoppler, aber die Affiliate-Welt ist sich recht einig. AGBs sollten jetzt Zwangsjacken genannt werden. Mei, wers braucht …
Die Mafia hat schon ein Asylantenheim für vertriebene Affiliates eingerichtet.

5. Was ist nochmal ein Bartergeschäft?
Ganz wie früher: Ware gegen Ware. Funktioniert sogar weltweit wie Nils zeigt.

Wie ich hier schon angemerkt habe, war die A4U Session zur Zukunft des Affiliate-Marketings in Deutschland, zumindest aus meiner Sicht in Teilen langweilig. Deshalb hier meine ganz eigene persönliche Meinung dazu:

1. Zielgenauer Werben (Targeting)
Wie Marcus schon in der Session erwähnt hat, gibt es neue Möglichkeiten Werbung zielgenauer zu targeten, man muss es nur tun. Immer mehr Social-Media Oberflächen werden wohl dazu übergehen ihre Daten dafür zu nutzen. Als Affiliate muß man einfach nur Wege abseits von Adwords gehen.

2. neue Traffic-Quellen
Immer mehr neue Traffic-Qellen poppen auf (Twitter, Digg, Yigg, Universial-Search, iGadgets, usw.). Affiliates werden lernen diese gewinnbringend zu nutzen.

3. Universalisten kommen
Wer sich heute auf einen der Werbekanäle versteift wird lernen müssen, dass man mehr Geld verdient, wenn man sich auf alle möglichen Traffic-Kanäle einlässt und versteht diese gewinnbringend einzusetzen.

4. Spezialisierung
Zukünftige Top-Affiliates werden sich mehr auf Marktnischen spezialisieren und dort mit einem eigenen Brand den Landmark setzen.

5. Verlage werden Affiliates
Durch stetig sinkende Budgets für (aus meiner Sicht nahezu sinnlose) TKP-Buchungen, sind Verlage gezwungen ihre Online-Publikationen mit zielgerichteter Affiliate-Werbung zu bestücken um damit wahrscheinlich mehr Geld zu verdienen als jetzt.

6. Der Tag an dem Google aufräumt
Erinnern wir uns mal zurück an den Tag, als böse Linkkäufer abgestraft wurden und die SERPs neu ausgewürfelt wurden. Ich warte auf den Tag an dem Google den Besen rausholt und in den schwer umkämpften Keyword-Bereichen die teilweise sinnfreien (sorry) Affiliate-Seiten aus dem Index kehrt.

7. Auf Kunden-Reise
Der wohl größte Teil der Session auf der A4U. Grob gesagt eine Aufteilung der Gesamtprovision auf die vorher an dem Kunden beteiligten Affiliates. So möchte man ggf. Affiliates am Erfolg beteiligen, die durch eine direkte Brand-Suche des Kunden leer ausgehen.

Markus Burkert hat dazu schon mal seine Meinung geschrieben und ich sehe das nicht viel anders.

Zum einen ist es eine simple Lösung einfache den Brand auch für SEM-Affiliates freizugeben :-D . (Sorry liebe Agenturen, aber auf Brand buchen kann einfach jedes Kind, dazu braucht kein Merchant eine Agentur.)

Michael Kruse hat auf der Session den Vorschlag gebracht einfach eine zusätzliche Klickvergütung einzuführen, dann hätte sich das Problem erledigt.

Alternativ lässt sich getrennt vom Sale-Cookie ein Post-View-Cookie setzen und dieses mit einem geringeren Provisionssatz vergüten.

Marcus Tandler hat sich dafür ausgesprochen alles so zu lassen wie es ist, da es am Ende des Tages auf das selbe Ergebnis heraus kommt und dem stimme ich zu. Die Gesamt-Provision wird m.E. nicht mehr, wenn ich die aktuelle Provision auf mehrere Affiliates aufteile.

Mein Standpunkt: Viel verschwendete Zeit auf der A4U Session für ein endloses Thema, welches wir wohl in 10 Jahren noch besprechen werden und auch dann nicht zu einem sinnvollen Ergebnis kommen.

Mit Pascal hatte ich am Montag im Taxi eine 10-minütige Diskussion zu dem Thema und die war erhellender als das hin-und-her in der Session. Allerdings möchte ich dem Meister der Analytik da nicht vorgreifen, vielleicht schreibt er sein Wissen in einem Blogbeitrag nieder.

8. Transparenz hin und Transparenz her
Von jeder Seite gerne gefordert nur nie richtig umgesetzt.

Als Merchant muss es reichen, wenn ich weiß wer die Provision veranlasst hat und die IP, den Referer und einen Zeitstempel dazu habe. Mehr braucht es nicht.

Als Affiliate wünsche ich mir aussagekräftige Stornobegründungen. Evtl. für TOP-Affiliates auch eine Information was man verkauft hat. Das würde in vielen Fällen die Bewerbung des Partnerprogramms vereinfachen und optimieren.

9. Die einheitliche Schnittstelle
Davon hatte ich es schon mal. Irgendwann werden zwei Netzwerke anfangen ihre Schnittstellen und Parameter auf einen einheitlichen Standard anzupassen und dann werden die anderen blöd in die Röhre gucken. Traut Euch liebe Netzwerke, jeder von Euch hat die selben Daten!!!

10. Die Interessenvertretung der Affiliates wird kommen
Netzwerke und Agenturen lassen sich schön durch den BVDW und andere Verbände vertreten. Was fehlt ist die Affiliate-Gewerkschaft, die die Interessen der Affiliates vertritt. Sie wird nicht kostenlos sein, aber dafür in Streitfällen schlichten und die gemeinsamen Interessen der Affiliates gegenüber Netzwerke & Co. vertreten.

Ende des Glaskugel-Mode :mrgreen:

Törö und tröt: PP-Blogsberg wird heute 2 Jahre alt. So ein Geburtstag ist genau richtig für ein bisschen Statistik:

  • 527 Beiträge
  • 2.142 Kommentare
  • fast 600.000 Besucher
  • am Samstag kommen die meisten Besucher
  • um 11.00 Uhr ist Lieblings-Lesezeit

Der meistgelesene Beitrag ist das Sidebar Widget. Netvibes liefert immer noch die meisten Besucher. Das Superclix-Blog ist das Blog, welches die meisten Besucher hierher schickt. Der häufigste Suchbegriff ist inzwischen MontiMan in allen möglichen Schreibweisen, na das wundert mich jetzt nicht wirklich ;-)

Der Seonaut hat mich gebeten einen Vortrag auf der SEO Campixx zu halten. Der Andre darf auch schon was lustiges zu Bilder-SEO verraten. Da habe ich mir den hübschen Titel:

Datenfeed Manipulation - Aufbereitung von Datenfeeds zu unique Content

rausgesucht.

Nachdem ich frecher Weise angegeben habe, dass der Vortrag für Fortgeschrittene und Experten ist werde ich in den knappen 30 - 45 Minuten nicht darauf eingehen können, wie man die Datenfeeds ausliest und in eine Datenbank packt. Das solltest Du schon vorher können. :-D

Wer Anregungen für Punkte zu diesem Thema hat, der darf sie gerne in das Kommentarfeld einwerfen und wer sich traut selbst etwas vorzutragen, der meldet sich hier als Sprecher an.


PP-Blogsberg läuft unter Wordpress