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Kategorie: Basics

2014 25 Jun

Tschüß DesignDot.de

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DesignDot startete 2007 als ein Shop für witzige Geschenkartikel. Im Laufe der Zeit gab es diverse Anpassungen am Sortiment, bis hin zum Versender für ausgefallene Bilderrahmen. Eine Menge verrückter Werbeaktionen und Werbemittel liegen hinter uns. Mit DesignDot haben wir viel gelernt und schon deshalb sind wir sehr dankbar für diese Erfahrung.

Leider hat sich DesignDot als deutlich aufwendiger herausgestellt, als wir es ursprünglich angenommen hatten. Angefangen bei bruchanfälliger Ware, seltsamen Lieferanten, dem hohen Retourenaufkommen, teils schlechter Zahlungsmoral, bis hin zur Vergleichbarkeit der Produkte und Preise.

Es war immer unsere interne Vorgabe: Neue Projekte ja, aber sie dürfen Montessori-Shop.de nicht belasten. An diesem Punkt sind wir mit DesignDot leider angekommen und dann ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen. Deshalb wird der Shop und die dazugehörigen Partnerprogramme bei Superclix und Belboon eingestellt.

Bei Belboon endet das Partnerprogramm am 30.06.2014. Bei Superclix ist das Tracking noch bis zum 17.10.2014, bzw. bis zum Abverkauf aller Vorräte aktiv. Vielen Dank an alle DesignDot-Affiliates für die lange Treue und die vermittelten Umsätze.

Alle alten Blogbeiträge zum Thema DesignDot.de wurden gelöscht, dann ist es hier auch ein bisschen übersichtlicher.

Montessori-Shop.de ist seit über 10 Jahren unser Baby und das bleibt auch so. Als First-Mover haben wir nach dieser langen Zeit immer noch Ideen ohne Ende und mit dem Einstellen von DesignDot haben wir mehr Zeit, unsere Montessori-Ideen umzusetzen. Wir freuen uns darauf – jetzt geht’s erst richtig los.

Gerade via XING bei mir aufgeschlagen: “…möchte ich mich langsam zur Ruhe setzen und den Online-Shop verkaufen. Gibt es eine Plattform für Online-Shop-Übernahmen/Nachfolgeregelung?”. Auch wenn ich meist etwas mehr oder minder sinnvolles im Hinterkopf habe, muss ich hier leider weitgehend passen. Auf die Schnelle ist mir nur der Link geläufig:

http://www.shopanbieter.de/news/onlineshop/marktplatz

Ob da viel passiert - keine Ahnung. Zumindest hat eie Seite shopanbieter.de einen gewissen Trust-Rank bei mir :-)

Sonst beibt ja nur die übliche Vorgehensweise: Mitbewerber anhauen und abwarten, oder? Habt Ihr eine Idee oder kennt Ihr eine Plattform?

Ja, ja mal nicht lachen! Am 5.6.12 kam genau diese Frage in mein Email-Postfach geflattert. Sind wir mal ehrlich: Wer sich noch nicht tiefer mit der Materie beschäftigt hat, der weiß das wohl auch nicht. Deshalb gerne eine Erklärung für alle Neu-Affiliates:

Bei Partnerprogrammen, die über Affiliate-Netzwerke verwaltet und getracked werden zahlt der Merchant/Shop-Betreiber/Anbieter bereits vor dem Zustandekommen von Provisionen Geld beim Netzwerk ein um entstehende Provisionen abzudecken. Entstehen Provisionen und werden diese vom Merchant freigegeben, dann erfolgt die Auszahlung durch das Netzwerk. Geht das Merchant-Konto zur Neige wird dieses wieder mit Geld aufgefüllt. Ein Prinzip, dass eigentlich höchstmöglichste Zahlungssicherheit für den Affiliate bringt.

Ein paar wenige Ausnahmen gibt es leider doch:

1. Aus dem Kopf heraus gibt es meines Wissens nach min. 1 Netzwerk in Deutschland, welches ggf. auch ohne Vorleistung des Merchants das Partnerprogramm laufen lässt. Das steht dann dort allerdings in der Beschreibung des Partnerprogramms.

2. Gerade beim Start eines Partnerprogramms ist der Erfolg und damit die Vorauszahlung schwer einzuschätzen. So kann es passieren, dass das Merchant-Guthaben schneller aufgebraucht wird, als Geld nachgezogen werden kann. Dann springt häufig erstmal das Netzwerk ein.

3. Viele Netzwerke gehen wie unter Punkt 2. bei den Provisionen schon mal in Vorlage. Es würde auch keinen Sinn machen ein Partnerprogramm ständig an und ab zu schalten, nur weil die aufgelaufenen Provisionen kurz den vorhandenen Rahmen überschreiten. Meist läuft der Nachlauf des Geldes ja über Bankeinzug und das Merchant-Konto ist schnell wieder gefüllt. Geht so ein Merchant in Insolvenz, dann sieht es allerdings schlecht aus. Dann ist zumindest für das Netzwerk nicht mehr mit größeren Geldsummen zu rechnen.

4. Fällt mir kein Punkt mehr ein. Habe ich einen möglichen Konstrukt vergessen?

2012 11 Jun

30% mehr verdienen

Abgelegt unter: Basics | RSS 2.0 | TB | 7 Kommentare

Haben wir kürzlich mit den vielen niedlichen Tierchen bei Google festgestellt, dass Link zu bekommen immer schwerer ist und es dann auch noch vernünftiger Links bedarf, damit diese wirken. Vergessen wir nicht den Qualitäts-Content und alle anderen Faktoren. Auf jeden Fall ist SEO weiterhin nicht unmöglich nur schlicht nicht einfacher geworden.

Um so mehr verwundert es mich, wie oft Affiliate-Links auf Produkte oder Unterseiten zeigen, die es nicht mehr gibt. Jetzt muss ich natürlich zugeben, dass es bei mir nicht anders ist. Da gibt es Blogbeiträge in irgendwelchen Blogs die sind 4 Jahre alt und das Partnerprogramm gibt es schon nicht mehr, aber die Beiträge werde noch von Usern gefunden. Da werden in alten Scripten Produktdaten verwendet die damals noch als CSV eingelese wurden.

Leider gibt kaum ein Netzwerk Infos darüber wo man “tote Affiliate-Links” hat. Meines Wissens stellt Superclix mit den automatisch generierten Email eine Ausnahme dar. Man bekommt bei jedem User-Aufruf eines toten Links eine Email mit der Bitte den Link auf Seite XY zu prüfen, da dieser nicht mehr gültig ist. Das kann brutal nerven, weil diese Email nie kommen wenn man Zeit hat und bei entsprechendem Domain-Portfolio täglich auch gerne mal 20 oder mehr solcher Mails aufschlagen. Trotzdem muss man in dem Fall sagen, es ist einfach verschenktes Geld! Da wollte ein Nutzer genau das haben was man bewirbt und man hat ihn “fehlgeleitet”. So wird das nun garantiert nichts mit dem Sale.

Seit ungefähr 2 Wochen mache ich mir tatsächlich die Mühe und gehe den Nerv-Emails nach und muss sagen es werden weniger :-D und ohne neue Links usw. steigen die Einnahmen. Das ist ja nun auch nicht gerade schlecht. Jetzt muss ich noch die ganzen alten Scripte (oh scheiße) anpassen und dann bin ich in 2 - 3 Monten wieder auf einem aktuellen Stand :-(

Mich würde jetzt noch interessieren wieviele Link-Falsch-Mails Superclix am Tag verschickt? Wäre mal interessant: Die Frage gebe ich doch mal weiter an die Freiburger Partnerprogramm-Freunde

Gerade eben via Kontaktformular vom Geschenke-Versand reingekommen. Leider unter Angabe einer Trash-Mail-Adresse, so werde ich auf die nachfolgende Email einfach per Blog antworten:

mir ist Ihr Partnerprogramm ins Auge gefallen, dass Sie über SuperClix und Belboon anbieten. 12-16 Provision für einen gültigen Sale ist nicht schlecht, vor allem, weil Sie SEM-Werbung für Ihre eigene Website nicht ausschließen.

Ein Beispiel: Ich gelange über die Google-Suche nach dem Voodoo Messerblock auf einige Anbieterseiten, u.a. auch auf Ihre Website. Ich merke mir Ihren Shop. Ich gehe etwas später wieder in die Google-Suche und tippe dort \”designdot\” ein. Ich sehe über dem SEO-Ergebnis die Google AdWords-Anzeige für Ihren Shop. Ich klicke darauf. Ich kaufe ein.

Was ist passiert? Ich wollte ja ohnehin zu Ihnen, um etwas zu kaufen. Ich war aber zu faul, den Domainnamen direkt einzugeben, sondern benutze Google (wie 95 aller Deutschen). Ich gehe über die AdWords-Anzeige, die von einem Affiliate-Partner geschaltet wurde (das verrät mir die SuperClix-ID) und kaufe ein. Fazit: Sie zahlen 12-16 Provision für einen Kauf, den ich sowieso getätigt hätte. Der Affiliate hat für diesen AdWords-Click ca. 10-20 Cent bezahlt.

Übrigens: SuperClix vergütet gern mittels IP-Tracking. Noch ein Beispiel dazu: Ich arbeite bei Siemens, die Firma hat eine feste IP-Adresse für alle Mitarbeiter, rund um die Uhr. Ich informiere mich über Produkte, die Sie vertreiben, kaufe aber nichts. Ich hatte aber ein Cookie von einem Ihrer Affiliate-Partner mit an Bord. Nun geht einer meiner 10.000 Arbeitskollegen bei Siemens innerhalb der nächsten 30 Tage mit der selben IP-Adresse auf Ihren Shop und kauft etwas bei Ihnen. Er hat kein Cookie. Was passiert? SuperClix ignoriert die Tatsache, dass er kein Cookie dabei hat, er hat schließlich die selbe IP-Adresse. Hier wird also mal eben von Cookie- auf IP-Tracking umgeschaltet, zu Gunsten des Affiliates, der mal wieder 12-16 Provision für etwas erhält, woran er eigentlich nicht beteiligt war.

Was können Sie gegen die genannten Fälle unternehmen?
1. Schließen Sie SEM-Werbung für den Begriff \”designdot\” und ähnliche Begriffe aus.
2. Verwenden Sie eine intelligente Trackingweiche, die mehr drauf hat, als die dargebotenen Leistungen der Netzwerke (die niemals unabhängig arbeiten).

In diesem Sinne weiterhin gutes Gelingen!

Zu Beispiel 1 (SEO vs. SEM)
Ja kann passieren, aber i.d.R. kaufen die Kunden gleich. Ich kenne das zwar aus meiner Affiliate-Tätigkeit, dass es einige Shops gibt in denen erst geschaut und später gekauft wird, aber das ist in unseren beiden Shops nicht üblich. Üblich ist eher der Vorgang: Ich suche etwas finde den Shop und kaufe es auch gleich. Würden wir von Last-Cookie-Wins auf First-Cookie-Wins umstellen, wäre der Effekt schlicht andersherum. Überschneidungen wird man nie ausschließen können aber sie ergeben sich in beide Richtungen, wenn ich hier mal den Kollegen Mediadonis zitieren darf: Das ist doch alles Quatsch. Am Ende des Tages habe ich so oder so nicht mehr und nicht weniger in der Tasche. Aus einer Diskussion auf der A4U Amsterdam zum Thema Customer Jurney.

Zum IP-Tracking
Das ist so nicht korrekt und glaube mir ich habe etwas mehr Einblick in die Tracking-Möglichkeiten der Netzwerke. Grundsätzlich tracken Belboon und Superclix über Cookies. Sollte kein Cookie vorhanden sein, dann wir beim angesprochenen Beispiel Superclix über einen Footprint des Rechners getrackt. Alleine über IP trackt kein Netzwerk in Deutschland. Dann würde ich als Affiliates nämlich auch nur die großen Firmen bewerben und schön für alle Angestellten Provision kassieren, ne, ne so einfach ist das nicht.

Zu Frage 1. SEM-Werbung
Wir schließen nichts aus! Warum auch? Wer auf den Brand gehen will: bitte. Und was nicht ausgeschlossen ist, das kann jeder machen.

Zu Frage 2. Trackingweiche
Was ich von Trackingweichen halte habe ich hier schon mal erörtert: http://www.pp-blogsberg.de/2007/03/26/cookie-weichen-erklaert-von-den-erklaerbaeren-ein-video.html. Nämlich nichts! Wir sind in zwei Netzwerken und gleichen halbautomatisch ab ob es evtl. eine Doubleconversion gibt. That’s it. Die Aussage, dass die Netzwerke nicht unabhängig arbeiten, halte ich für sehr gewagt.

Eine Kolumne
Hä? Wat dat denn? Klickst Du hier und guckst Du

Wie wohl die meisten älteren Onlinemarketer (oh schieße und ich schreib das mit 35) komme ich ursprünglich aus dem Offlinehandel (früher gab es sowas, als Faxgeräte noch der letzte Schrei waren). Dort haben sich s.g. Handelsbräuche eingebürgert. Für mich habe ich diese auch in Netz übernommen, d.h.: Mein Wort gilt und Verträge werden auch schon mal per Handschlag besiegelt. Offensichtlich hat ein geringer Teil der Netzgemeinde wohl nicht die grundlegende kaufmännische Ausbildung genossen (schade). Ein paar Beispiele gefällig:

(1) Ein lieber Kollege arbeitet als Freelancer für mich. Der Deal war, dass er evtl. lohnendere Aufträge zwischen meine Aufgaben schiebt. In dem Fall kein Problem für mich. Gerade habe ich erfahren, dass der lohnendere Auftrag nur virtuell lohnend war und der Kunde nicht bezahlt hat. Der Kollege verabschiedet sich nun von der Selbstständigkeit :-(

(2) Partnerprogrammbetreiber die mit einer Prov.-Staffel winken und diese dann bei Erfüllung der Ziele leider erst auf Zuruf einhalten. Hallo! Sowas überwacht man schon, oder? Wie peinlich ist, dass wenn man die eigene Staffel nicht einhält? Zufall? Vergessen? Keine Ahnung! Ich will hier keinem was unterstellen, aber eine Mail mit: “Sorry vergessen” würde mir den Beigeschmack nehmen.

(3) Eine Affiliate-Agentur versucht eine andere (m.E. sehr gute) Agentur auszustechen und macht die Affiliates der anderen Agentur schlecht, obwohl alle Werbemaßnahmen abgesprochen waren. Das ist weit unter der Gürtellinien und hat bei mir dazu geführt, dass meine interne Agentur-Blacklist einen weiteren Eintrag erhalten hat. Hätte nicht sein müssen!

(4) usw., usw.

Klar gibt es in jeder Branche ein paar schwarze Schafe, die ihr schlechtes Licht auch auf andere, ordentliche Marktteilnehmer projizieren. Sorry, vielleicht bin ich einfach zu alt um das zu verstehen, aber ich neige dazu mit gutem Gewissen und erhobenen Hauptes ins Bett zu gehen. Ich kann das - Wer noch?

Die meisten von euch dürften Einzelkämpfer sein und sich recht wenig Gedanken darum machen, was ist, wenn ich gerade mal nicht kann. Blöd ist, wenn man länger mal nicht kann und sich der Rest der Angehörigen so garnicht mit deinem Tun als Affiliate / Selbstständiger auskennt. Schon mal darüber nachgedacht? Zugegeben ich auch nich so oft, aber zumindest gibt es eine Liste mit einer Zuordnung Person - Tätigkeit, d.h. wenn ich mal nicht da bin, wer kennt sich mit was aus. Dürfte wohl immer noch schwierig genug sein da durchzusteigen, aber besser als nichts.

Am Wochende ereilte mich der Notruf von der Frau eines guten Freundes. Er ist jetzt wohl eben mal 6 Monate nicht einsatzfähig (Details spar ich mir hier) und sie hat keinerlei Ahnung was er wo hat und welche laufenden Geschäftskosten wo abgebucht werden. Somit habe ich meinen Sonntag-Nachmittag damit verbracht Schadensbegrenzung zu betreiben und seinen Computer nach allen möglichen Passwörtern zu durchsuchen.

Jungs & Mädels macht euch einen Notfallordner mit:

  • allen Passwörtern
  • grundlegenden Buchhaltungsinformationen
  • kurzer Geschäftsbeschreibung
  • Kontodaten
  • laufende Kosten
  • und alles was sonst noch wichtig ist um euer Geschäfts aufrecht zu erhalten.

Man wünscht sich nichts Böses, aber passieren kann es und dann ist es nett, wenn der Rest der Familie auch weiß was ihr da so verzapft habt!

Es ist schon eine ganze Ecke her, da hatten wir die Bedingungen unserer Partnerprogramme angepasst und Paid4-Irgendwas-Anbieter ausgeschlossen. Leider gibt es doch einige wenige, die sich daran nicht halten können. Inzwischen ist der Aufwand der LEAD-Prüfung (Newsletter-Anmeldung) so enorm gestiegen, dass ich wöchentlich einen halben Tag nichts anders gemacht habe, als zu schauen, sind die Anmeldungen echt, oder handelt es sich um Fakes. Ganz ehrlich, die LEAD-Abgreifer sind auch nicht dümmer geworden und haben ihre Methoden perfektioniert. Inzwischen werden unterschiedliche IPs, unterschiedliche Browser, unterschiedliche Einwahlknoten usw. verwendet. Ergo - die Kontrolle ist zwar möglich, aber sehr aufwändig. Für jeden der vielen ehrlichen Affiliates ärgert mich eine gefakte Newsletter-Anmeldung.

Deshalb ändern wir per Donnerstag den 5.10.2009 unsere Vergütungsstruktur wie folgt:

Bei beiden Partnerprogrammen, wird die LEAD-Vergütung gestrichen! Somit dürften die Partnerprogramme für LEAD-Faker uninteressant werden.

Als Ausgleich für den weit größeren Teil, die guten und anständigen Affiliates, gibt es 1% Provision on top!

Die Staffelungen sehen ab morgen dann so aus:

Montessori-Shop:
bis 999,99 Euro Umsatz = 8% Standardprovision
ab 1.000 Euro Umsatz = 9% Premium-Provision
ab 3.000 Euro Umsatz = 10% Top-Premium-Provision
ab 6.000 Euro Umsatz = 11% Elite-Partner-Provision
(monatliche Umsätze)

DesignDot:
bis 499 Euro Umsatz = 12% Standardprovision
ab 500 Euro Umsatz = 14% Premium-Provision
ab 2500 Euro Umsatz = 16% Top-Partner-Provision
(monatliche Umsätze)

Genau nachlesen kannst Du das für das Montessori-Shop Partnerprogramm hier und für das DesignDot Partnerprogramm hier.

Faktisch ist es so, dass jetzt jeder Affiliate bei gleichem Shop-Umsatz mehr Geld verdienen wird. Nur die LEAD-Faker bleiben auf der Strecke.

Sofern irgendwie möglich begrenzen wir den Ablauf des Warenkorbs auf ein Minimum. Es werden wirklich nur Daten abgefragt, die unbedingt zur Belieferung des Kunden notwendig sind. Diese werden, sofern möglich, auf Plausibilität prüft und ja es gibt Menschen die ihren Vornamen im Warenkorbabschluß nicht ausschreiben, oder deren Email-Adresse einfach kein “@” enthält. Solchen Menschen haben wir bisher mit kleinen roten Fehlermeldungen bei falsch gefüllten Feldern weitergeholfen.

Inzwischen habe ich in meinen fast 10 Jahren Internet-Marketing gelernt, dass es nicht ums Aussehen der Seite, oder des Warenkorbs geht. Die Seite muss schnell, übersichtlich und von gewohnter Navigation sein. Ebenso muss es bei Fehlermeldungen sein: eindeutig und auffällig! Bis zu einem kürzlichen Anruf hielt ich unsere Warenkorb-Fehlermeldungen auch für auffällig (rot ist doch die Signalfarbe schlecht hin, oder?). Auf jeden Fall hat sich ein Kunde telefonisch darüber beschwert, dass er den Warenkorb nicht abschicken kann. Nach zwei gezielten Fragen war klar, dass der Kunde einfach keine Email-Adresse eingeben wollte und die Fehlermeldung schlicht überlesen hat. Darauf hin habe ich eine sehr auffällige Zusatzmeldung eigefügt:

Fehlermeldung Warenkorb

Was soll ich sagen: Die Anzahl der Warenkorb-Abbrüche ist zurückgegangen und die Conversion ist weiter gestiegen. Zwar nur um 1%, aber hey das kann viel Geld sein. Nach dem A/B-Test hab ich diese Augenkrebs-Fehlermeldung nun fest in den Shops integriert.

Was lernen wir daraus: Der Durchschnittsuser ist nicht dumm, nur man muss ihm alles haarklein vorkauen.

P.S. Das Ausrufezeichen ist ein GIF und hüpft!

2009 6 Jul

Was keiner schreibt

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Wenn man länger so ein “Fachblöggchen” wie PP-Blogsberg betreibt, werden die Themen schon langsam rar. Irgendwie lernt man ja ständig dazu, nur je länger man diesen Job macht um so mehr Wissen häuft sich an. Gerade Wissen, welches nur dann funktioniert, wenn nur eine begrenzte Anzahl an Personen davon weiß. Gerne schießt man dann mit seiner “journalistischen Informationspflicht” über das Ziel hinaus. Deshalb habe ich mir vor einiger Zeit schon mal die SEM-SEO-Blog-Guidelines zurechtgelegt. Womöglich sind diese ja auch für Dich interessant. Here they are:

1. Schreibe nur Böses über andere, wenn es 100% stimmt und Du es nachweisen kannst.
2. Schreibe keine “geheimen” Trickst, die Du von anderen gelernt hast.
3. Schreibe nichts, was nach der Veröffentlichung nutzlos wird.
4. Schreibe nie darüber, wie Kollegen etwas machen. Da geht niemanden etwas an.
5. Schreibe nicht zuviel über Deine eigenen Projekte. Nachahmer gibt es überall.
6. Gebe keine Hinweise wo Du getrickst hast.

Wenn Du Dich jetzt fragst, wie Du trotzdem an diese “secret” Informationen kommst, dann solltest Du mal bei einem der Branchen-Treffen dabei sein :-D


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