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Kategorie: Basics

2009 25 Mai

Wilde Orgien im Büro

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… kann man feiern, wenn man endlich wieder ein eingerichtetes Büro hat. :mrgreen:

Der Umzug hat einen Ladestatus von 98% erreicht und irgendwann in den nächsten Jahrzehnten wird auch alles wieder seinen Platz finden. Frisch ans Werk und losgebloggt!

Puh und jetzt darf ich erst mal alles aufarbeiten, was ich in den letzten 4 - 5 Wochen dank Umzug verpasst habe (nach Funfaktor sortiert).

1. freundliche Pflege
Kaum kann man SEOfm nicht on the fly hören und gibt sich die Show aus der Konserve, dann wirds mit freundlicher Pflege schon echt funny. Dabei findet Löwenherz seinen Held.

2. SEMSEO & PupCon
Leider war der 15te genau der Tag an dem der Umzugs-LKW vor der Tür stand. Da war es dann nichts mit Hannover. Nun gut, Hannover ist jetzt nicht wirklich schön, aber die PupCon hab ich schon vermisst, gerade nach der Nabelschnurblutnummer.

3. Der, der Google umbringt?
Nur weil ein ex-Googler bei Wolfgang Beta arbeitet scheint sich die neue Antwortmaschine, so soll es wohl sein, nicht wirklich zu lohnen.

4. Handelsdoppler schraubt am Kleingedruckten
Zwar hab ich noch nicht mal einen Account beim Handelsdoppler, aber die Affiliate-Welt ist sich recht einig. AGBs sollten jetzt Zwangsjacken genannt werden. Mei, wers braucht …
Die Mafia hat schon ein Asylantenheim für vertriebene Affiliates eingerichtet.

5. Was ist nochmal ein Bartergeschäft?
Ganz wie früher: Ware gegen Ware. Funktioniert sogar weltweit wie Nils zeigt.

Wie ich hier schon angemerkt habe, war die A4U Session zur Zukunft des Affiliate-Marketings in Deutschland, zumindest aus meiner Sicht in Teilen langweilig. Deshalb hier meine ganz eigene persönliche Meinung dazu:

1. Zielgenauer Werben (Targeting)
Wie Marcus schon in der Session erwähnt hat, gibt es neue Möglichkeiten Werbung zielgenauer zu targeten, man muss es nur tun. Immer mehr Social-Media Oberflächen werden wohl dazu übergehen ihre Daten dafür zu nutzen. Als Affiliate muß man einfach nur Wege abseits von Adwords gehen.

2. neue Traffic-Quellen
Immer mehr neue Traffic-Qellen poppen auf (Twitter, Digg, Yigg, Universial-Search, iGadgets, usw.). Affiliates werden lernen diese gewinnbringend zu nutzen.

3. Universalisten kommen
Wer sich heute auf einen der Werbekanäle versteift wird lernen müssen, dass man mehr Geld verdient, wenn man sich auf alle möglichen Traffic-Kanäle einlässt und versteht diese gewinnbringend einzusetzen.

4. Spezialisierung
Zukünftige Top-Affiliates werden sich mehr auf Marktnischen spezialisieren und dort mit einem eigenen Brand den Landmark setzen.

5. Verlage werden Affiliates
Durch stetig sinkende Budgets für (aus meiner Sicht nahezu sinnlose) TKP-Buchungen, sind Verlage gezwungen ihre Online-Publikationen mit zielgerichteter Affiliate-Werbung zu bestücken um damit wahrscheinlich mehr Geld zu verdienen als jetzt.

6. Der Tag an dem Google aufräumt
Erinnern wir uns mal zurück an den Tag, als böse Linkkäufer abgestraft wurden und die SERPs neu ausgewürfelt wurden. Ich warte auf den Tag an dem Google den Besen rausholt und in den schwer umkämpften Keyword-Bereichen die teilweise sinnfreien (sorry) Affiliate-Seiten aus dem Index kehrt.

7. Auf Kunden-Reise
Der wohl größte Teil der Session auf der A4U. Grob gesagt eine Aufteilung der Gesamtprovision auf die vorher an dem Kunden beteiligten Affiliates. So möchte man ggf. Affiliates am Erfolg beteiligen, die durch eine direkte Brand-Suche des Kunden leer ausgehen.

Markus Burkert hat dazu schon mal seine Meinung geschrieben und ich sehe das nicht viel anders.

Zum einen ist es eine simple Lösung einfache den Brand auch für SEM-Affiliates freizugeben :-D . (Sorry liebe Agenturen, aber auf Brand buchen kann einfach jedes Kind, dazu braucht kein Merchant eine Agentur.)

Michael Kruse hat auf der Session den Vorschlag gebracht einfach eine zusätzliche Klickvergütung einzuführen, dann hätte sich das Problem erledigt.

Alternativ lässt sich getrennt vom Sale-Cookie ein Post-View-Cookie setzen und dieses mit einem geringeren Provisionssatz vergüten.

Marcus Tandler hat sich dafür ausgesprochen alles so zu lassen wie es ist, da es am Ende des Tages auf das selbe Ergebnis heraus kommt und dem stimme ich zu. Die Gesamt-Provision wird m.E. nicht mehr, wenn ich die aktuelle Provision auf mehrere Affiliates aufteile.

Mein Standpunkt: Viel verschwendete Zeit auf der A4U Session für ein endloses Thema, welches wir wohl in 10 Jahren noch besprechen werden und auch dann nicht zu einem sinnvollen Ergebnis kommen.

Mit Pascal hatte ich am Montag im Taxi eine 10-minütige Diskussion zu dem Thema und die war erhellender als das hin-und-her in der Session. Allerdings möchte ich dem Meister der Analytik da nicht vorgreifen, vielleicht schreibt er sein Wissen in einem Blogbeitrag nieder.

8. Transparenz hin und Transparenz her
Von jeder Seite gerne gefordert nur nie richtig umgesetzt.

Als Merchant muss es reichen, wenn ich weiß wer die Provision veranlasst hat und die IP, den Referer und einen Zeitstempel dazu habe. Mehr braucht es nicht.

Als Affiliate wünsche ich mir aussagekräftige Stornobegründungen. Evtl. für TOP-Affiliates auch eine Information was man verkauft hat. Das würde in vielen Fällen die Bewerbung des Partnerprogramms vereinfachen und optimieren.

9. Die einheitliche Schnittstelle
Davon hatte ich es schon mal. Irgendwann werden zwei Netzwerke anfangen ihre Schnittstellen und Parameter auf einen einheitlichen Standard anzupassen und dann werden die anderen blöd in die Röhre gucken. Traut Euch liebe Netzwerke, jeder von Euch hat die selben Daten!!!

10. Die Interessenvertretung der Affiliates wird kommen
Netzwerke und Agenturen lassen sich schön durch den BVDW und andere Verbände vertreten. Was fehlt ist die Affiliate-Gewerkschaft, die die Interessen der Affiliates vertritt. Sie wird nicht kostenlos sein, aber dafür in Streitfällen schlichten und die gemeinsamen Interessen der Affiliates gegenüber Netzwerke & Co. vertreten.

Ende des Glaskugel-Mode :mrgreen:

Törö und tröt: PP-Blogsberg wird heute 2 Jahre alt. So ein Geburtstag ist genau richtig für ein bisschen Statistik:

  • 527 Beiträge
  • 2.142 Kommentare
  • fast 600.000 Besucher
  • am Samstag kommen die meisten Besucher
  • um 11.00 Uhr ist Lieblings-Lesezeit

Der meistgelesene Beitrag ist das Sidebar Widget. Netvibes liefert immer noch die meisten Besucher. Das Superclix-Blog ist das Blog, welches die meisten Besucher hierher schickt. Der häufigste Suchbegriff ist inzwischen MontiMan in allen möglichen Schreibweisen, na das wundert mich jetzt nicht wirklich ;-)

Der Seonaut hat mich gebeten einen Vortrag auf der SEO Campixx zu halten. Der Andre darf auch schon was lustiges zu Bilder-SEO verraten. Da habe ich mir den hübschen Titel:

Datenfeed Manipulation - Aufbereitung von Datenfeeds zu unique Content

rausgesucht.

Nachdem ich frecher Weise angegeben habe, dass der Vortrag für Fortgeschrittene und Experten ist werde ich in den knappen 30 - 45 Minuten nicht darauf eingehen können, wie man die Datenfeeds ausliest und in eine Datenbank packt. Das solltest Du schon vorher können. :-D

Wer Anregungen für Punkte zu diesem Thema hat, der darf sie gerne in das Kommentarfeld einwerfen und wer sich traut selbst etwas vorzutragen, der meldet sich hier als Sprecher an.

2009 26 Jan

Aufklärungsarbeit

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Immer wieder werde ich gefragt, wie eigentlich die Besitzverhältnisse und Arbeitsverhältnisse bei uns im Haus sind. Alleine am Samstag habe ich das trotz gefühlter 140 db Musiklautstärke ungefähr 12 mal erklärt. Damit wir uns das nächste Mal dann gleich um die wichtigen Sachen kümmern können beschreibe ich ds jetzt mal. Es sieht so aus:
Der Monti-Clan

Rein rechtlich stellen wir zwei getrennte Unternehmungen dar, auch wenn wir im selben Büro arbeiten und verheiratet sind.

Alles klar? Noch Fragen?

Damit dieses Jahr auch noch ein sinnvoller Post hier auftaucht, obwohl ich gerade alle Hände voll zu tun habe, hier meine Gedanken zum Thema: “Wieviele Partnerprogramm-Netzwerke braucht ein Affiliate”. (Auszug/Analyse aus meinen Zielsetzungen/Umsatzplanungen 2009):

Aus rein arbeitstechnischer Sicht sind sicherlich 1 - max. 3 Netzwerke ausreichend. Bei geschickter Auswahl der Netzwerke bekommt man eine sinnvolle Abdeckung aller Themenbereiche auf die Reihe.

Auch aus verwaltungstechnischer Sicht sollte man sich auf eine geringe Anzahl an Netzwerken begrenzen. So hät sich der Verwaltungsaufwand, der je Netzwerk entsteht, im Rahmen.

Kommen wir nun zur kaufmännischen Sicht. Im Moment bin ich bei sechs Netzwerken aktiv. Zwar gibt es ganz klar drei Favoriten (nein ich werde sie nicht nennen und auch keine Spekulationen kommentieren), die umsatztechnisch und persönlich von mir bevorzugt werden, aber im Großen und Ganzen versuche ich schon eine sinnvolle Aufteilung hinzubekommen.

Die kaufmännischen Vorteile der Vielnetzerei liegen m.E. auf der Hand:

- Bessere Verhandlungsposition gegenüber den Netzwerken
- Einfacherer Vergleich der Netzwerke und Merchants
- Unterschiedliche Auszahlungszeitpunkte, somit kontinuierlicher Geldzugang (wichtig!)
- Risikominimierung (man stelle sich vor ein Netzwerk zahlt auf einmal nicht mehr aus)

Vier gute Gründe um bei mehreren Netzwerken zu arbeiten.

2008 18 Dez

OMD R.I.P.

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OMD ist todTija, da ist nun eine Veranstaltung gestroben, die ich inzwischen wirklich lieb gewonnen habe und die mir viel bedeutet hat. Ein Sammelbecken von Affiliates, Merchants und anderen Netz-Werbern.

Es stimmt mich schon traurig, dass angeblich Ausrichtungsgründe der Hintergrund sein sollen. Das mag ich einfach nicht glauben, hat man sich da mit der Gegenveranstaltung evtl. intern geeinigt? Ist man sich der Tragweite dieses Handels eigentlich bewußt?

Zumindest bin ich mir recht sicher, dass ein sehr großer Teil der Affiliates der OMD nachtrauert und wahrscheinlich die Gegenveranstaltung nicht besucht.

Warten wir ab, was da noch kommt. Ich glaube damit wird es in Deutschland keine sinnvolle Messe mehr in diesem Bereich geben.

2008 10 Dez

Auf die Frage was ich so arbeite

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Trifft man jemanden den man schon länger nicht gesehen hat, dann kommt das Thema schnell auf die Arbeit und was der ein oder andere so tut. Auch im Verwandtenkreis darf man immer wieder gerne versuchen zu erklären, was man so verbricht. Nur leider oder Gott sei Dank sind unsere Geschäftsmodelle außerhalb der Netzwelt nicht wirklich bekannt und schon stößt man auf seltsam, verwunderte Gesichter. Darüber hinaus beschäftigen wir uns nicht nur mit einer Variante des Internets. Irgendwie machen wir von jedem Teilsegment ein bisschen. So würde sich für „Outsider“ eine ewig lange Erklärung ergeben.

Im Laufe der Zeit habe ich mir für verschiedene Knowledge-Gruppen verschiedene Erklärungen zurechtgelegt. Zwar passiert es trotzdem, dass die inhaltliche Information am akuten Wissensmangel abrutscht, aber da muss man wohl mit leben. :-(

Meine Lieblingsantworten auf die Frage: „und was arbeitest Du/Sie?“

  • Wir sind im Import-Export tätig. Sie wissen schon, alles womit man Geld verdienen kann.
  • Leider können Sie sich die Antwort nicht leisten, aber Sie können gerne einen Vokal kaufen.
  • Wir sind wie ein Versandhaus (Otto, Quelle, ..), nur das unser Katalog der Bildschirm ist.
  • Ich handle mit Internet-Grundstücken, brauchen Sie eines?

Nach den Beiträgen von David und meiner Wenigkeit beim Bezwinger der 100Partnerprogramme stellt sich die Frage: Was kann ich damit in Kombination anfangen?

Ganz klar: Man misst welches Produkt man mit welchem Keyword besonders gut verkauft und welche Keywords nicht zum Sale führen.

Und so funktionierts:

Erstmal erstellt man für ein Produkt, bzw. eine Produktkategorie des Merchants eine Landingpage.

Kommt ein Besucher auf die Landingpage ermittelt man das verwendete Suchwort und falls SEM zum Einsatz kommt das gebuchte Keyword, dann schreibt man diesen Landingpage-View in eine Datenbank.

Verlässt der Besucher die Seite in Richtung Merchant ergänzt man den Datensatz um den Klick und schickt als SUBID die ID des Views mit. Dann sollten wir einen Datensatz haben, der folgende Daten enthält:

- Subid
- Datum des Views
- Landingpage bzw. Produkt-Kennung
- gebuchtes Keyword (falls vorhanden)
- tatsächlich gesuchtes Keyword
- Klick (entstanden Ja/Nein)

Ergänzt man diese Datenbank bei jedem Datensatz noch um ein Feld mit der ggf. erwirtschafteten Provision (durch SubId exakt zu ermitteln) hat man alle Daten um die wichtigsten Eckpunkte zu prüfen:

Landingpage Check
Wie ist die CTR? Muss die Landingpage angepasst werden.

Keyword Check
Gibt es gebuchte Keywords, die so garnicht funktionieren? Dann raus damit.
Gibt es tatsächlich gesuchte Keywords, die nicht gebucht wurden, aber gut funktionieren? Dann nachbuchen.
Lohnt es sich die Seite auf ein anderes Keyword zu optimieren.

ROI-Prüfung
Lohnt sich die Bewerbung eins Produkts? Wenn nein, dann abschalten.

Zeitfenster-Prüfung
Gibt es Tageszeiten oder Wochentage an welchen zwar nach dem Produkt gesucht wird, aber kein Sale erfolgt? Dann muss man SEM ggf. zu diesen Zeitpunkten einstellen.

Da die meisten Netzwerke auch einen automatisierten Provisions-Export anbieten, kann man diesen gleich noch mit der Datenbank verknüpfen und schon kann man sich massig Geld und Zeit sparen und den eigenen Verdienst optimieren.

2008 16 Okt

Der Super-Affiliate

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Marco hat ja kürzlich schon spekuliert, wie man Super-Affiliate wird. Sein Ansatz war es den Super-Affiliate ein bisschen an der Bewerbungsform fest zu machen. Andere fixieren den Super-Affiliate über einen monatlichen Verdienst. Bei einer Veranstaltung ist mal die Zahl 10.000 Euro Verdienst im Monat gefallen.

Meine Definition weicht da ein bisschen ab und die möchte ich natürlich auch zum Besten geben:

Die Super-Affiliate Werbeformen:
Aus meiner Erfahrung kann ich das nicht an der Werbeform festmachen. Die meisten mit bekannten Super-Affiliates sind Alrounder und betreiben verschiedenste Werbeformen gleichzeitig.

Das Super-Affiliate Einkommen:
Eine rein monitäre Abwägung ist mir zu einfach. Es liegt m.E. auch ein Stück weit an der Person. Wie geht der Affiliate mit dem Partnerprogramm um und welche Kanäle nutzt er zur Bewerbung. Kommuniziert er mit dem Merchant und versucht seine Aktivitäten zu optimieren. Gerade die Optimierung ist der für mich wichtigste Punkt, da liegt teilweise an kleinen Hebeln viel Geld auf der Straße.


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