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Kategorie: Merchant-Beratung

Mit einem massiv geschwelltem Hals habe ich den gestrigen Nachmittag und den heutigen Morgen bis gerade eben damit verbracht die Button-Lösung von Frau Aigner umzusetzen. Ich liebe es wenn Menschen Gesetze machen, die von der Materie absolut keinen blassen Schimmer haben. Mein Lieblingssatz findet sich gleich am Anfang des Gesetzentwurfs:

Für die Wirtschaft, insbesondere für mittelständische Unternehmen, entstehen keine sonstigen Kosten. Als Folge der einmaligen (Bürokratie-)Kosten, die den Unternehmen für die Neugestaltung ihres Internetauftritts (s. unter Abschnitt F) entstehen, können geringfügige Einzelpreisänderungen nicht ausgeschlossen werden. Auswirkungen auf das Preisniveau, insbesondere das Verbraucherpreis- niveau, sind jedoch nicht zu erwarten.

Quelle: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/077/1707745.pdf

Gut das unsere Zeit nichts kostet!

Wer glaubt, dass es mit ein bisschen Buttonbeschriftung ändern getan ist, der irrt und zwar gewaltig! Unter Anderem muss die Bestätigungsseite eine Beschreibung der Artikel enthalten, eine Artikelbezeichnung wie bisher ist nicht ausreichend. Und, und, und, ..

Weil Ihr als Shopbetreiber ja eh nichts zu tun habt, könnt Ihr jetzt schon mal anfangen Eueren Shop umzustricken, denn Ich gehe davon aus, dass ab 1.8. die lustigen Abmahner unterwegs sind und hübsche Briefchen mit Kostennoten verschicken.

Mehr Infos zum Thema gibts hier:

Gastbeitrag bei Mediadonis
Shopbetreiber Blog
Trusted Shops
Händlerbund

Ein Frage die man (Affiliate) sich stellen muss - ähm sich stellen lassen muss, oder so. Fangen wir am Anfang an:

Zugegeben - Meine Affilate-Seiten sind i.d.R. keine optischen Leckerbissen. Das muss aus meiner Sicht auch nicht sein, denn die Besucher sollen ja zum Merchant gehen nicht zu mir und Lust auf einen Schönheitspreis (für meine Seiten) habe ich auch nicht. Nun begab es sich zu der Zeit, dass die Sales in Richtung Weihnachten galoppierten und eines der von mir beworbenen Partnerprogramme ganz nette Sales erwirtschaftet. Aus meiner Sicht nicht sehr viele aber soviele, dass der Merchant auf mich aufmerksam wurde.

Nein nicht was Du denkst: keine Provisionserhöhung => sondern die Nachfrage bei der Agentur wie der Affiliate (also ich) seine Sales macht und man würde gerne mal eine Seite des Affiliates sehen. Der Mann von der Agentur, kennt seinen Kunden und das dieser Affiliate-Marketing als Branding sieht - wovon man im Falle meiner Seiten nicht sprechen kann. So trudelte die Email bei mir ein, ob ich den für den Merchant mal eine vorzeigbare Seite herrichten könnte, weil ihm schon klar ist, dass es bei Affiliate um Sales geht und nicht um Branding. Allerdings hat der Kunde das halt nicht raus und bei meinen Seiten dürfte er nahe einer akuten Herzklappeninsuffizienz mit paralleler Darmverknotung sein. Das wünscht man ja niemanden und deshalb habe ich schnell mal etwas Vorzeigbares gebastelt.

Fassen wir mal zusammen:
Früher war ich der Meinung: “Ein Sale ist ein Sale ist ein Sale”. Das zählt wohl bei einigen Merchants nicht mehr. Der Spruch lautet dann jetzt wohl “Ein Sale ist nur ein Sale, wenn er auch schön ist und das Branding unterstützt”. :-(

Danke an die Agentur für die “Vorwarnung”.

kram, kram, kram - ahh gefunden! Da hatten wir doch schon mal ein Video im Programm dazu: Als die Cookies weicher wurden.

Dann will ich mal ganz ehrlich sein: Wir haben im Moment bei Montessori-Shop.de eine etwas höhere Stornoquote, die hauptsächlich daher stammt, dass die Kunden sich vorher in Klickorgien verlieren und mal da und mal dort klicken. Aktuell arbeiten wir mit zwei Netzwerken, was zur Folge hat, dass ggf. ein Kunde bei zwei Affiliates in unterschiedlichen Netzwerken einen Sale auslöst und wir anschließend nur den zeitlich näheren werten. Der Grund dafür ist, dass wir keine Cookie-Weiche einsetzen, da ich persönlich keine Cookie-Weiche kenne, die das 100% sauber gelöst bekommt.

Die möglichen Lösungen:

1. Einsatz einer Cookie-Weiche
Abgelehnt siehe oben.

2. auf ein Netzwerk beschränken
Netter Ansatz, aber wer würde sich schon auf nur einen Lieferanten verlassen? Mal im Ernst: Das geht nicht, unterschiedliche Affiliates haben unterschiedliche Anforderungen und dem einen liegt das eine Netzwerk mehr und dem nächsten das Andere. Geht also auch nicht.

3. höhere Stornoquote mit ehrlichen Stornos
Die für mich im Monment beste Lösung. Lieber storniere ich eine Provision mit dem Vermerk “Last Cookie wins” als das einem Affiliate eine Provisions wegen einer Cookie-Weiche durchrutscht. Die ehrilchere Lösung - finde ich.

Nachdem ich mich hier ja kräftig aufgeregt habe mal ein Paar Fakten für Merchants, wo die Vorteile von Keywords für Affiliates liegen:

1. Money, Money, Money
Affiliats wollen die Keywords nicht aus Spaß wissen. Affiliates wollen damit Geld verdienen und das verdienen sie nur, wenn der Merchant auch etwas verkauft. Und wovon lebt der Merchant: verkaufen, verkaufen, verkaufen. Wo der Sale herkommt ist doch dabei erstmal egal. Ein Sale ist ein Sale ist ein Sale.

2. Marktpräsenz
Ein Merchant wird für den Endkunden attraktiver je häufiger der Endkunde über den Merchant bzw. Werbung für den Merchant stolpert. Ergo: mehr Affiliates = mehr Werbung = mehr Bekanntheit des Merchants.

3. Dominanz
Gerade wenn man Keywords herausgibt kann man davon ausgehen, dass der ein oder andere Affiliate auch für diese Keywords in den Suchmaschinen ranked. Nun dürften es im Regelfall auch die Keywords des Mitbewerbers sein, der dann ggf. durch den Affiliates in den SERPs nach unten durchgereicht wird.

Was will man als Merchant also mehr? Wegen ein paar Sales, die dann vielleicht eher der Affiliate macht als der Merchant selbst, auf einen gesamt höheren Umsatz und Ertrag verzichten, nur weil man auf seinen Keywordes sitzt wie die Henne auf dem Ei? Wer das macht ist auf gut fränkisch: “brunsdumm”.

Ohne Worte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

So fährt man ein Partnerprogramm an die Wand:
Spielzeughausen

Neben meinen Tätigkeiten als Affiliate-Manager für die beiden Shops und dem lustigen Affiliate-Dasein bin ich irgendwie auch inoffizieller Merchant-Berater. Zumindest erreichen mich recht regelmäßig Anfragen zu Merchant-Themen. Nun, es hält sich noch in Grenzen und man ist ja gerne behilflich.

Gestern schlug die Merchant.Frage auf: Wie schnell muss man Provisionen bei einem Sale-Programm freigeben?

Nun beachten wir mal die Wirkungen der Freigabezeiten bei einem Sale-Programm:

Warten auf Autofreigabe und nur Stornos bearbeiten
Damit macht man sich nicht wirklich Freunde unter den Affiliates. Kaum ein Affiliate hat Bock mal eben drei Monte auf seine Kohle zu warten.

Freigabezeit ca. 6 - 8 Wochen
Auch hier wird man sich keine SEM-Affiliates ziehen, wer hat schon Lust 8 Wochen lang, das Geld vorzustrecken um dann zu erfahren, dass er vielleicht 8 Wochen für nichts gearbeitet hat. Suboptimal ist noch milde ausgedrückt.

Freigabezeit 4- 6 Wochen
Geht zwar auch schneller, aber man kann notfalls damit leben. Als SEM-Affiliate würde ich da aber langsam anfangen und erstmal abwarten wie das läuft. Ggf. später noch nachlegen.

Freigabezeit kürzer als 4 Wochen
Ist m.E. für fast jeden Shop machbar. Wenn mal ein paar Ausreiser dabei sein, O.K. da kann man auch damit leben, aber länger muss es nicht dauern. Perfekt für SEM-Affiliates, da man die Provision teilweise schon hat bevor z.B. Google abbucht. So macht das Affiliate-Dasein Spaß.

Fazit:
Aus meiner Sicht sollte man als Merchant seine durchschnittliche Freigabezeit kommunizieren und so die Affiliates auch drauf vorbereiten wie lange das dauert. Dabei kann man, falls notwendig, auch erklären warum manche Freigaben länger dauern.

Merchant-Tipp:
Mindestens einmal in der Woche Provisionen bearbeiten und auf jeden Fall vor dem Monatsende nochmal alle erledigten Sales freigeben.

Kürzlich hat uns ja das Internet gelehrt, dass wir Affiliates alles Betrüger sind. In diesem Zusammenhang wundert es mich, dass noch keiner etwas dazu geschrieben hat, wie Merchants betrügen.

Mal gleich vorab: Es sind auch bei den Merchants die allerwenigsten, die sich durch Betrug um die Provisionen drücken, trotzdem es gibt sie und so wirds gemacht:

Tracking-Image einfach verschwunden
Besonders gerne wird beim Umbau oder bei der Neugestaltung eines Shop, auf einmal das Tracking-Image vergessen. Du wunderst dich warum deine Konversion plötzlich so richtig schlecht ist und du nichts mehr verkaufst. Dann könnte das daran liegen. Absicht will ich hier niemanden unterstellen, aber es riecht schon massiv nach Schiebung.

Kaufverbot für Affiliate-Kunden
Da habe ich einen Anbieter im Visier. Das habe ich auch hier schon mal beschrieben. Kommt der Besucher über einen Affiliate-Link bekommt er stark nachgefragte Artikel einfach nicht angezeigt. Kommt der Kunde später wieder, in dem er den Merchant-Domainnamen direkt eingibt, dann ist das Produkt plötzlich erhältlich.

Prozentuale Stornos
Da gibt es Merchants, die einfach nicht prüfen, ob der Sale korrekt erledigt wurde. Die stornieren einfach einen Prozentsatz aller Sales. Prüf mal bei einem Partnerprogramm nach, ob Deine Stornoquote immer den exakt selben Prozentwert hat, dann würde ich mir schon Gedanken machen.

Das zufällige Tracking-Image
Diesen Fall konnte ich zwar noch nicht belegen, kann mir aber gut vorstellen, dass es sowas gibt. Das Tracking-Image wird nur bei x% aller Sales angezeigt, so kann man seine Provisionszahlungen auch nach unten korrigieren.

Die Wertberichtigung
Auch das habe ich noch nicht wissentlich erlebt - machbar ist das aber problemlos. Der Merchant übergibt einfach einen geringerern Sale-Wert an das Netzwerk. Sagen wir er zieht bei jeder Bestellung mal eben 10% ab. Das ist außer mit Testbestellungen nicht kontrollierbar.

Mir drängt sich die Frage auf: Wie oft machen Netzwerke Testbestellungen bei den Merchants? Müsste das nicht regelmäßig geschehen?

Um den Beitrag von Yi bei Karsten ist eine Diskussion drüben beim Affiliate Henning über Inhouse-Partnerprogramme entbrannt. Da muss ich natürlich auch meinen Senf aus Sicht eines Merchants dazugeben:

1. Spart man als Merchant nicht wirklich die 30%, da man ja einen entsprechenden Verwaltungsaufwand hat, der Kosten verursacht.

2. Will man auf der weitestgehend sicheren Seite sein, dann sollte man sowieso ein Fremd-System wie von NetSlave Jan verwenden. Das System ist echt gut, aber auch nicht für lau.

3. Hat man keinen neutralen Dritten dazwischen, der eine Kontrolle ausübt. Nun will ich hier niemanden etwas unterstellen, aber wenn man sich folgendes, fiktives Szenario vorstellt:

Angepisster Affiliate beschwert sich im Forum XY über das total bescheidene Partnerprogramm von Shop YZ und dass dort bestimmt betrogen wird. Auch wenn dem nicht so ist, die Aussage steht im Raum und es steht einem dann keiner zur Seite. Hat man ein Netzwerk dazwischen kann man zumindest noch belegen, dass alles mit rechten Dingen zuging. Hat man nur seine eigene Statistik kommt schnell der Gedanke auf: “Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe”.

4. Wird es kaum einen Merchant geben, der sich alleine auf sein Inhouse-Partnerprogramm verlassen kann. Amazon mal ausgenommen. D.h. man muss sich sowieso an dem ein oder anderen Netzwerk beteiligen.

5. Klingeln die TOP-Affiliate, für die sich ein Inhouse-PP anbietet, ja nicht gerade an der Haustür und sagen: “hier bin ich”. D.h. der reguläre Weg wird sein diese aus den Netzwerken ins eigene PP zu überführen. Dabei kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das ein oder andere Netzwerk dann sagen wird: “Hey, so war das nicht gedacht. Erst bringen wir Dir die Affiliates und dann nimmst Du diese mit”. Zwar kenne ich keinen entsprechenden Fall, nur vorstellen kann ich mir gut, dass ein Netzwerk dann das Partnerprogramm kündigt.

Anderer Meinung? Dann lass uns in den Kommentaren daran teilhaben.

2008 5 Aug

Auskunftspflicht?

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Folgende Vorgeschichte:
Ein wirklich guter Freund von mir generiert für das Partnerprogramm “XYZ” eine ganze Reihe an Sales (>400 Sales) im Monat und das mit steigender Tendenz. Nach meiner Einschätzung dürfte er einer der 5 TOP-Affiliates bei “XYZ” sein.

Die eigentliche Geschichte:
Nun hat er mal wieder gut an Sales im Monat dazugepackt und beim Merchant nachgefragt wie es mit einer Provisions-Erhöhung aussieht. Anstatt ihm zu antworten, dass es X% mehr gibt, kam die Frage wie er seinen Traffic generiert. Darauf möchte ich jetzt nicht näher eingehen, nur soviel: es ist absolut im vom Merchant erlaubten Rahmen! (nur einfach schlauer als andere). BTW: Bisher hat er auch Null-Stornos, d.h. der gelieferte Traffic ist absolut Top.

Darauf hin hat er mich angerufen und gefragt, ob er das preisgeben muss. Meine ganz klare Antwort: NEIN, das geht dem Merchant nichts an und wer zu blöd ist seine Statistik zu lesen, der sollte er einfach mal beim Netzwerk nachfragen wie das geht :-) .

Was sagt Ihr dazu? Hat der Merchant ein Recht auf Auskunft?

In Köln hatt ich die Möglichkeit mit dem ein oder anderen zu reden und da sind Begriffe im Zusammenhang mit Affiliate Marketing gefallen, die ich so überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Dazu gehört z.B. der Begriff Budget für Affiliate Marketing. Da ich gerade Metallica “Nothing else matters” höre, könnte das ein netter Ansatz für ein Statement zu solch ominösen Budgets sein:

Marketer: Wir haben ein Budget für Affiliate Marketing festgelegt.
Metallica: Open mind for a different view

Marketer: Wenn das Budget aufgebraucht ist, machen wir nächstes Jahr weiter.
Metallica: never cared for what they say

Marketer: Wir stellen jetzt das Partnerprogramm ein, weil das Budget aufgebraucht ist.
Metallica: So close, no matter how far

Marketer: Wir starten das Partnerprogramm wieder, es ist ein neues Jahr. Warum macht keiner mehr mit?
Metallica: Life is ours, we live it our way

Marketer: Die Affiliates müssen das doch verstehen!
Metallica: No, nothing

Nochmal auf Deutsch: Das ganze nennt sich Performance-Marketing, d.h. tut der Affiliate was, bekommt er was. Tut er nichts - gibts nichts. Im Umkehrschluß liebe Marketing-Chefs: je mehr Provisionen ihr zahlt um so mehr Umsatz macht ihr auch. Na hats Klick gemacht? Mehr Provision = mehr Umsatz = mehr Ertrag, ihr wisst schon, die schwarzen Zahlen unterm Strich in der Gewinn- und Verlustrechnung. Ihr schmeißt doch auch keinen Handelsvertreter raus nur weil er gut verkauft hat, oder :?:

Dürft ihr gerne ausdrucken und dem Chefe unter die Nase halten. Es kann doch nicht sein, dass Partnerprogramme, die tatsächlich richtig Umsätze schieben, nur aus diesem Grund eingestellt werden.


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