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Kategorie: Nervenraubend

Eigentlich wollte ich was zum Thema “unerlaubtes Post View” schreiben, aber gerade hat mich ein Fakebesteller 3 1/2 Stunden aufgehalten mit Auswertungen und Aufbereitung für die Polizei. Wie es aufgefallen ist, werde ich jetzt nicht schreiben - mach doch hier keine Anleitung! Aber einige Hinweise für Menschen, die über Betrügereien im Affiliate-Marketing nachdenken (hmm, solche Menschen lesen doch dieses Blog nicht - dann sag Du es eben weiter):

1. Es fällt auf, wenn man betrügt
2. Wenn nicht beim ersten mal, dann beim zweiten oder dritten Fake-Sale
3. Alle Mühe in Tarnen und Täuschen lohnt nicht - es fliegt auf (nutze die Energie lieber sinnvoll)
4. So zieht ein einzelnes schwarzes Schaaf tausende ehrlichr Affiliates in den Dreck, das muss nicht sein!
5. Wenn anders kein Geld zu verdienen ist, dann nutze den deutschen Sozialstaat
6. Es schmerzt nicht nur die Shops, sondern auch die betroffenen Fakekunden, auf deren Namen bestellt wird
7. ….

Und jetzt gehe ich mal wieder zur Hauptpolizei hier in Bamberg, die ist nur 300 Meter entfernt und besuche das Dezernat für Internet-Kriminalität. Bin mal gespannt, wann mich die POKs & Co. mit Vornamen ansprechen, häufig genug treibe ich mich dort ja umher.

Eigentlich wollte ich gestern zum SEO-Stammtisch in Nürnberg. Wurde ja auch mal wieder Zeit jemanden zu treffen, der Ahnung hat von was man spricht. Einen Vortrag sollte Mario halten - somit der perfekte SEO-Abend.

Gegen 17:30 Uhr sattelte ich die Hühner - stieg also ins Auto - ab auf den Highway (sind ja nur 60 km) und hübsch der Dame aus dem Navi lauschend in Richtung Nürnberg gebrochen. Die engen Stellen wie das Ende des Frankenschnellwegs habe ich siegessicher umrundet, womit ich allerdings nicht rechnen konnte:

1. Stau in Nürnberg, weil natürlich alle Pendler rein oder raus wollen, gerade dann wenn eine Kehrmaschine versucht bei geschlossener Tür in die Straßenbahn einzusteigen. (Kann nicht gehen) = 35 Minuten

2. Mörder-Baustellen-Alarm - nichts geht mehr. Die Hälfte aller Parkplätze ist mit Baucointainern verstellt.

Nach mehreren Runden um die Location habe ich gegen 19:30 Uhr aufgegeben. Sicherlich ist der Bäckerhof in der Schlehengasse die ideale Anlaufstelle für alle die mit dem ÖPNV fahren = Erlangen, Fürth & Nürnberg. Für Bamberger ist die Location um der Uhrzeit ein absoluter Albtraum. Erst kommt man ewig nicht hin und dann findet man keinen Parkplatz. Letztendlich bin ich umgedreht und in die Heimat gefahren.

Somit sorry: Bis der Stammtisch mal in einer anderen Location, die nicht mitten im parkplatzlosen Zentrum ist, stattfindet bin ich raus.

Da fahr ich lieber zu den Kollegen nach Würzburg. Ist zwar doppelt soweit, aber man findet wenigstens einen Parkplatz. Ähh wann ist da eigentlich das nächste mal?

Ich persönlich vertrete ja die Ansicht: “Wer nicht mindestens 3 mal im Jahr abgemahnt wird, der arbeitet nicht im Internet”. Ja, ja lustige Schreiben von Rechtsanwälten füllen bei den meisten Affiliates Aktenordner und Regale. So auch bei uns. Inzwischen bin ich soweit, dass ich auch samstags beim Frühstück gerne mal einen Abmahnbrief lese, ohne dabei meinen Kaffee zu verschütten, wenn ich bei den Traumzahlen ankomme bin. Es ärgert mich schon nicht mal mehr, wenn die unfreundliche Postbotin (also die eine) mit einem Einschreiben vor der Tür steht.

Was mich allerdings schon massiv auf die Palme bringt sind Merchants die ihren Produktfeed nicht sauber halten und dort Produkte ausliefern, die es nicht mehr im Shop gibt. Klar sind das dann irgendwelche noch nie gehörten Marken und schwubs hat man die nächste Abmahnung auf dem Tisch liegen. In dieser Variante schon 2x dieses Jahr passiert. Ich hab nie was unterschrieben und von daher ist es mir fast egal, aber es muss doch nicht sein. Bitte haltet Euere Feeds sauber!!

Da die Bitte bei den meisten Merchants eh im Nirvana ankommt, da sie sowieso nicht wissen was ihr Shop-System da so macht überlege ich mir ernsthaft ob ich mir eine zentrale Datenbank anlegen in denen alle Marken mit welchen ich schon mal Ärger hatte gespeichert sind. Die Datenbank könnte ich dann bei jedem Feed-Update gegenprüfen und schon habe ich zumindest vor denen Ruhe, die mir schon mal auf den nicht vorhandenen Schlips treten wollten.

2011 29 Apr

Digitaler Navigations GAU

Abgelegt unter: Nervenraubend | RSS 2.0 | TB | 8 Kommentare

Gestern wollte ich zum Online-Marketing Stammtisch nach Würzburg. Schnell die Location-Beschreibung bei XING ausgedruckt und los gehts. Der Weg nach Würzburg ist mir bekannt, also warf ich erst auf Höhe Schweinfurt das im Auto eingebaute Navi an. Oh Schreck, Würzburg war gleich gefunden, aber nicht dieser verflixte Ludwigskai an dem das Treffen war. Nun gut evtl. hat die Navigations-CD von Chrysler nach 6 Jahren einfach nicht mehr den aktuellsten Stand.

Was sollst, man hat ja heute so ein Eier-Telefon der neuesten Generation und das Ding hat wiederum eine Navi-App bzw. Google-Maps. Raus auf den Parkplatz und gleich mal ran an das gute Stück. Gerade war die Route berechnet, da ging überhauptgarnichtsmehr. Allen Versuchen zum Trotz wollte mir das Gerät nicht mehr als einen silbernen Apfel anzeigen. Wurscht, als alter Pfadfinder wird man dann doch noch den Stadtstrand finden, das kann ja nicht so schwer sein. Vonwegen nach 45 Minuten und einbrechender Dunkelheit wollte ich dann doch mal lieber jemanden anrufen, der sowieso schon dort ist. Aber ähm ging ja nicht das IPhone wollte ja nicht mehr, also suchen wir mal eine Telefonzelle (Hab bestimmt seit 20 Jahren keine mehr benutzt). Gefunden habe ich dann natürlich auch keine, was aber auch egal gewesen wäre, da ich ja nicht mal auf die XING-App gekommen wäre um mir eine Telefonnummer zu suchen.

Alles scheiße inzwischen war es 20 Uhr also mach ich mich mal wieder auf den Heimweg.

Grummeln in der Magengegend: ah klar, da war noch was - das Abendessen war noch abgängig. Naja, rufste mal daheim an um zu sagen, dass Du gleich kommst: Mist - geht ja nicht. Pizza bestellen ging auch nicht, da die Pizza.de-App natürlich auch nicht ohne das Gerät läuft.

Umweg über WörgerKing einschlagen um noch einen Country-Burger abzugreifen.

320 km und 3,5 Stunden später traf ich ziemlich genervt zuhause ein.

Und jetzt werde ich mich mal um meinen mobilen Diener kümmern, der sich immernoch im Streik befindet. Selbst für Bankgeschäfte braucht man inzwischen ein Handy - sonst gibts keine TAN und ohne TAN kein Überweisung.

Sollte ich zur Suchtberatung? Wie abhängig ist man von den Dingern?

2011 4 Apr

kill your Timebandits

Abgelegt unter: Nervenraubend | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Dieser Beitrag ist inspiriert vom Autoschieber. Meinen größten Respekt hat er für das Löschen seiner gesammelten Feeds. Das Thema schwebt schon lange in meinem Kopf und in Nürnberg von Henning darauf angesprochen, hätte ich fast an Weihnachten diesen Beitrag verfasst, aber dann kam halt immer was dazwischen. Anyway: Hier die TOP-Timebandits und was man dagegen tun kannst:

1. Facebook
Auch wenn das Gesichtsbuch wohl auf nahezu jeden eine faszinierende Anziehung ausübt, zu mehr als zum Marketing taugt das Teil für mich nicht. Zwar breche ich jetzt mit Millionen von Usern, aber ich finde es eine Ansammlung von Anti-Usability und Schwachsinn.

2. Twitter
Die API ist ganz gut um Spam zu verteilen, aber das war es dann für mich auch. Weder lese ich Tweets noch schreibe ich welche (sinnvoll mit der Hand).

3. Skype, ICQ & Co.
Die Dienste, vor allem Skype, fand ich mal gut, bis mir 2 Stunden am Tag dadurch verloren gegangen sind. Man möge es mir nachsehen, aber mein Arbeitstag hat 9 Stunden und da sind mir 85% belangloses Hinundhergeschreibe via Skype und Co. einfach zuviel.

4. Feedreader
Früher las ich 2 – 4 mal täglich. Inzwischen habe ich da nur noch 12 Blogs drin und schau auch nur noch 1 mal in der Woche rein. Das auch nur, wenn ich ein bisschen Marketing-Inspiration brauche. Inzwischen schaue ich mir meist abends auf dem Sofa an, was die Nachrichtensammlung via SEO POST App so bringt.

5. Foren
Ich bin es leid gut gemeinte Ratschläge auf Fragen zu geben, die anschließend noch nicht mal mit einem Danke beantwortet werden. Sorry: einfach keinen Bock.

6. Marketing-/SEO-/SEM- und sonstige Veranstaltungen
Hier muss ich ein bisschen unterscheiden. Es gab Jahre da schlief ich mehr in Hotels als in meinem Bett. Bin irgendwie locker auf 20 – 30 Events im Jahr gekommen. Ich gehe jetzt nur noch da hin, wo ich es für sinnvoll halte: SEOCampixx, Stammtische in Nürnberg und Würzburg. Vielleicht mal eine neue Veranstaltung um zu sehen was so geht, aber mehr will ich nicht mehr. Ich mag meine Familie, mein Haus und mein Bett. Warum soll ich mich durch Hotelbetten quälen?

Vorteil: Ich hab jetzt deutlich mehr Zeit um mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hört sich drastischer an als es ist. Ich besitze Email, einen XING-Account und Telefon und das reicht für jegliche Form der Kommunikation. Wenn ich der Welt etwas mitzuteilen habe, dann gibt es ja immer noch dieses Blog :-D .

Wenn ich für ein Partnerprogramm werbe, dann nutze ich meist alle Möglichkeiten, die das Internet, das Netzwerk, die gesetzlichen Regelungen und die Partnerprogrammbedingungen gestatten. Zugegeben: Ich neige dazu manchmal um die Ecke zu denken und Traffic-Kanäle zu nutzen, die vielleicht sonst von Affiliates weniger genutzt werden. ABER: Alles im Rahmen des Erlaubten!

Bisher hatte sich auch noch nie ein Merchant beschwert - bisher eben. Vor knapp 2 Wochen ruft mich dann ein Agenturmitarbeiter an, dass dem Merchant die eine Art der Bewerbung jetzt nicht so gefällt. Auf meine Frage hin, ob in den Partnerprogrammbedingungen steht, dass das verboten sei meinte er nein (Die PP-Bedingungen sind in diesem Fall übrigens 2 DIN A4-Seiten lang). Dann fragte ich wo denn das Problem sein? Antwort: “Ja, aber das sei so nicht erlaubt und er könne es ja noch in die Bedingungen schreiben”. Leider war der Agenturist auch nicht wirklich einsichtig, als ich ihm meine Standartfragen stellte:

- Habe ich schlechten Traffic geliefert?
- Haben die Kunden nicht bezahlt?
- Ist ein Sale nicht ein Sale?
- Habe ich mich jemals über Stornos beschwert?
- Braucht das Unternehmen nicht den Umsatz und den daraus resultierenden Gewinn?

Anyway: Es stellte sich letztlich heraus, dass der Merchant diesen Werbekanal gerne für sich selbst nutzen möchte und dort keine Affiliates haben will.

Scheiß drauf: Habe ich eben den Kanal eingestellt.

Kaum einen Tag später habe ich dann noch die Mitteilung über das Netzwerk bekommen, dass ein Teil der Provisionen gesenkt wurde. Da bin ich wieder bei meiner Lieblingsfrage: “Warum macht man mal eben ein Partnerprogramm und denkt vorher nicht darüber nach?”

Haben nur wir solche Dienstleister und Lieferanten? Erst durfte ich mir von einem Programmierer anhören, dass er “gedacht” hat, bei dem was er für uns gemacht hat. Nun da hatte er eben falsch gedacht und hätte besser gefragt. Dann hatte ich gerade einen Lieferanten am Telefon der gemeint hat, nur eben auch falsch gemeint. Heute warte ich nur noch auf den, der glaubt und eben falsch glaubt.

Glauben, meinen und denken sind Verben, die an einem Arbeitsplatz aus meiner Sicht nichts verloren haben. Klar können Fehler passieren - kein Thema. Ich habe auch noch nie jemandem den Kopf dafür abgerissen. Lieber ist mir statt meinen, glauben und denken schlicht wissen! So kann man mit einem kleinen Verb den Arbeitsablauf durchaus einfacher gestalten.

Und dann waren da noch die drei unsichtbaren Mitarbeiter, die wohl jedes Unternehmen quälen: Man, Einer und Jemand. Ist das bei dir auch schon mal passiert? Jemand müsste Toner bestellen, als Einer dann drucken will ist der Toner leer. Man sollte das Fax regelmäßig mit Papier befüllen, aber Jemand merkt es erst als der Speicher des Faxgerätes schon überquillt. Nur die drei Typen sind natürlich genau dann nicht greifbar. ;-)

Ein Lustiger Tag im Leben eines Affiliates:

ca. 9.30 Uhr
Anruf eines Herstellers von Artikel-X: “Wie kommen Sie zu den Bildern auf Ihrer Seite XYZ? Diese Bilder müssen Sie sofort entfernen! Die gehören Ihnen nicht!”

Dann hab ich dem netten Herren erstmal erklärt, dass die Seite keine Shop ist und das man dort auch die Artikel nicht kaufen kann. Weiterhin hab ich ihm noch kurz erklärt, was Affiliate-Marketing ist und das die Bilder und Daten von einem seiner Kunden stammen. Darauf meinte er, das er wohl schon mit dem Kunden telefoniert hat, aber die würden meine Seite nicht kennen. (Wundersam - immerhin hab ich Platz 1 bei der letzten Sonderaktion gemacht und ein schickes Geschenk erhalten).

Nach ca. 45 Minuten Telefonat hat sich die ganze Bandbreite des Problems dargestellt: Der Anrufer verkauft an Merchant-X eine Reihe an Produkten und stellt diesem Bildmaterial zur Verfügung, hat dann Streß mit den Urheberrechten der Bilder bekommen und darf diese nicht mehr verwenden. Informiert alle seine Kunden, diese entfernen die Bilder auch von den Artikel-Beschreibungen. Nun taucht meine Seite auf und hat die div. Bilder noch in Verwendung. Wie kommt es dazu: Der Merchant hat zwar ein neues Bild in sein Shopsystem eingepflegt aber das alte Bild nicht vom Server gelöscht. Den Datenfeed hat er auch nicht aktualisiert und die Affiliate-Agentur, welche ihn betreut, hat auch nicht daran gedacht, dass man einen Feed regelmäßig aktualisiert. Schwubs hatte ich Bilder auf meiner Seite, die urheberrechtlich nicht genutzt werden dürfen.

10.15 Uhr
2 x bei der Affilate-Agentur angerufen, hört aber keiner - super!

10.45 Uhr
Beim Netzwerk angerufen, die mögen das bitte klären.

11.30 Uhr
Keine Info weder von Agentur noch von Merchant. mit Urheberrecht ist nicht zu spaßen, also runter mit dem Datenfeed von der Seite: 1400 Artikel und damit alle internen Zuordnungen gelöscht! Schade bei einer Seite, die echtes Geld verdient.

15.43 Uhr
Email-Info vom Netzwerk, dass ein neuer Datenfeed verfügbar ist.

16.15 Uhr
Anruf von Netzwerk, dass alles wieder geht und Bilder nicht mehr im Datenfeed sind.

17.00 - 18.00 Uhr
Import des neuen Feed, Wiederherstellung der notwendingen Verknüpfungen im System.

Fazit:
Die sinnlose Arbeitstagverschwendung werde ich wohl unter Konto Lernen verbuchen, bezahlen wird mir die Stunden keiner. Vielen Dank lieber Merchant und noch mehr Dank an die Agentur, hätte sonst echt nicht gewußt was ich den ganzen Tag machen soll. Die Urheberrechtsgeschichte ist m.E. damit auch noch nicht am Ende, da aber insgesamt 6 Parteien (Kläger - Hersteller - Merchant - Agentur - Netzwerk - Affiliate) sich auseinandersetzen müssen, könnte es lustig werden. Mal sehen wer was zahlt und wer mit welcher Mitstörerhaftung hängen bleibt.

Heute war ich gleich 3 mal böse:

(1) Der böse Nichtshop
Anruf auf meiner Impressum-Telfonnummer:
Anrufer: Hallo, ich würde gerne bei Ihnen bestellen.
Ich: Auf welcher Seite sind sie denn?
Anrufer: Ach sie haben mehrere? Ich meine die *****.de.
Ich: Sie können bei mir nicht bestellen, Sie müssen auf *** klicken und dort bestellen.
Anrufer: Ja aber ich möchte bei Ihnen bestellen und finde keine AGBs und keine Versandkosten.
Ich: Klar weil die Seite auch kein Online-Shop ist.
Anrufer: Sie stehen aber in der Suchmaschine *** mit Günstige **** hier kaufen. Das muß ein Shop sein.
Ich: Nein ich bin nur Werbepartner.
Anrufer: Das ist sehr suspekt ich werde mich darum kümmern. Das hat ein Nachspiel.

Ein Recherche der Anrufer-Telefonnummer hat ergeben, dass es schlicht ein Mitbewerber des beworbenen Merchants ist, der in den SERPS weit hinter mir steht. Riecht nach einer sinnlosen Abmahnung, Prof. Dr. Ernst wartet schon.

(2) Der böse Mahnungsschicker
Es erreicht mich folgende Email:

mit Datum vom ***** erhielt ich eine Zahlungserinnerung mit folgenden Daten:
Kd.-Nr.*******
Referenznr. *********
fällige Summe: 188,80 EUR

Aufgrund der Mail vom *****, siehe unten, überwies ich Ihnen bereits am **** den Betrag von 199,30 EUR für ebenfalls unten aufgelistete Waren. Zur Überweisung habe ich die Daten und Angaben der Rechnung vom ****** eingesetzt, siehe Anhang.
Bitte teilen Sie mir mit, wie das Verfahren geklärt werden kann, denn diese irritierende Vorgehensweise hat offensichtlich dazu geführt, dass Sie von mir €10,50 zu viel bekommen haben. Ich erwarte Ihre Antwort.

Die Mahnung war nicht von uns und hatte auch nichts mit uns zu tun, deshalb schrieb ich:

weder haben wir am *** einen Mahnlauf durchgeführt noch haben wir eine Kunden-Nr.: ******. Mit Referenznummern arbeitet unser System garnicht. Wie Sie aus unserer Rechnung ersehen, haben Sie die Kunden-Nr.: ****. Kann es sein, dass Sie “fremdgegangen” sind und anderweitig auch bestellt haben, da wir mit der andern EMail-Adresse, welche Sie angeben (debitoren@******.de) in keinerlei Verbindung stehen.

Es kam die Antwort:

diese Bestellung hatte ich natürlich nur einmal aufgegeben. Wie sich die Weiterleitung von Daten der Kunden an andere Anbieter verhält entzieht sich meiner Kenntnis. Im Anhang finden Sie die Zahlungserinnerung. Ich erwarte eigentlich keine Anspielung auf mein Kaufverhalten, sondern eine kundenfreundliche Regelung der Angelegenheit.

Ich schrieb:

leider konnte ich Sie telefonisch nicht erreichen. Was ich Ihnen damit, zugegeben spaßig, klar machen wollte: Die Mahnung von *** steht in keinerlei Vertragsverhältnis zu uns. Weder haben wir Daten an *** weitergegeben noch arbeiten wir mit ***** irgendwie zusammen. Die Mahnung von ***** bezieht sich definitiv nicht auf einen Kaufvertrag, den Sie mit uns abgeschlossen haben! Bitte vergleichen Sie doch mal die Mahnung von ***** mit unserer Rechnung. Die Mahnung von **** beinhaltet bis auf ein Produkt komplett andere Artikel als unsere Rechnung und diese haben Sie auch bezahlt und erhalten. Wo Sie etwas bestellt haben, dass über **** ausgeliefert wird kann ich Ihnen beim besten Willen nicht sagen. Bitte wenden Sie sich an ***.

Fortsetzung folgt garantiert

(3) Der böse MontiMan
So gerne ich das schreiben würde, aber nein es geht nicht. Aber zum totlachen ist es trotzdem. :-D

Als bekennender Nutzer von Datenfeeds bin ich spätestens seit dem SEO-Campixx Vortrag zur Datenmanipulation bekannt. Wer dabei war hat auch so ungefähr eine Ahnung was ich mit Datenfeed Manipulation meine :mrgreen:

Da gibt aber Merchants die noch nicht verstanden haben, was man mit so einem Datenfeed alles machen kann, sofern er denn vernünftige Daten enthält. Kürzlich hatte ich einen Merchant, der in den Produkt-Bezeichnungen so ziemlich alle Zeichen verwendet, die seine Tastatur hergegeben hat, das konnte ich mit einem regulären Ausdruck ja noch hinbiegen, aber jetzt habe ich ein Paradestück, eine Bild-URL sieht normalerweise so aus:

http://www.example.com/verzeichnis/bild.jpg (png, gif oder was auch immer)

Die Bild-URLs des Merchants sehen so aus:
http://www.example.com/product_thumb.php?img=images/10005.jpg&w=250&h=250

Vielen Dank! So wird das nichts in einem standardisiertem System und wegen einem Merchant schreib ich jetzt bestimmt nicht noch eine Funktion, die auch das abfängt. :evil:

Kann jemand mal den Shopsystem-Programmierern sagen, dass ihnen die Daten nicht alleine gehören und es auch im Netz irgendwelche sinnvollen Standards gibt. Danke!!!


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