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Kategorie: SEM-Affiliates

Wer mich kennt, der kennt meine eher zurückhaltende Meinung zu Social Media in welcher Form auch immer. Ja natürlich habe ich inzwischen einen Facebook-Account, ja natürlich ist das auch ganz interessant.

Im Prinzip kann man ja ohne Ende Accounts bei Twitter, YouTube, Facebook, Pinterest, Linkedin usw. anlegen. Irgendwas um die 100 verschiedene Anbieter habe ich auf einem Zettel stehen. Halbwegs geschickt angestellt bekommt man einiges an Freunden hin und wirkt somit zumindest für Nicht-Profis als normaler User.

Mich beschäftigen mehr die Frage: Wie viel Traffic kann man über Fake-Accounts unnatürliche Accounts generieren?

Probiert habe ich das noch nicht und schon garnicht im großen Umfang. Was ich allerdings sagen kann ist, dass im Moment eines Tweets auf Twitter es je nach Tageszeit 20 - 40 Besucher gibt, die genau in der Millisekunde in der der Tweet auf der Startseite von Twitter erscheint auch einen Link im Tweet anklicken. Leider ist dieser Traffic auch für US-Partnerprogramme nicht sinnvoll nutzbar, da das dann “Malklicken-User” sind, die kein Interesse an Produkten & Co. haben. Aber da sind ja noch die anderen Oberflächen => den Rest der Hochrechnung überlasse ich Euch.

In 2009 habe ich schon mal freundlich gezeigt, wie man das Suchverhalten unserer (teil-)fremdsprachigen Mitbürger in Adwords nutzen kann. Daruf werde ich heute noch angesprochen und weil ich schon lange nichts mehr zum Thema SEM geschreiben habe, dann lass ich da mal noch was raus ;-)

Gerade bei bekannten Produkten kommen üblicherweise Suchen nach diesem Muster vor:

“$Marke + $Herstellerproduktbezeichnung”

Das macht für den Werbenden die Anzeige teuer, weil natürlicher jeder De** auf diese Suchphrase kommt. Dafür ist die Conversion mit Sicherheit genial, weil der Suchende schon genau weiß, was er will und solche Kunden sucht der Online-Werbende. Um bei den Anzeigen zu sparen müssen wir ja nur noch Suchphrasen verwenden, die:

1. Ein Produkt genau spezifizieren
2. Kaum bis keine Mitbewerber haben (ha, ha, ha, …)

Und wenn wir uns dann kaputtgesucht haben, dann fangen wir mal das Denken an….

Was spezifiziert eigentlich ein Produkt, abgesehen von der Herstellerbezeichnung, am exaktesten? Wer sich schon mal ein bisschen mit Wareneinkauf beschäftigt hat, der wird es gleich wissen:

1. Der EAN-Code
2. Hersteller-Artikelnummer

Und genau so, wie Du schon mal ein Buch nach der ISBN gesucht hast, suchen Menschen auch nach Produkten mit dem EAN-Code oder der Herstellernummer.

Ich sehe schon wie Deine Finger zucken, ein paar Infos noch:

- EAN-Codes findet man in den meisten Datenfeeds der Netzwerke, außer der Merchant hat für seine Produkte keine
- Hersteller-Artikelnummern findet man meist nur händisch in den Beschreibungen der Artikel oder auf Herstellerseiten

Es gibt Lieferanten, die sind doch tatsächlich auf Internet-Vertrieb ausgerichtet und sparen nicht mit Informationen. Gerade reinbekommen:

Liebe Freunde und Kunden von myminigolf,

heute Abend um 20.15 Uhr spielt Jürgen Vogel myminigolf in der SAT 1
Comedy show “Schillerstrasse”.

Herzliche Grüße
….

Logisch haben wir MyMinigolf auch im DesignDot-Sortiment. Erfahrungsgemäß suchen nach Fernsehsenungen viele nach den verwendeten Produkten. Wer traut sich und setzt jetzt für 2-3 Tage eine SEM-Kampagne zu MyMinigolf und Vertipper auf? Ein Sale des Basic-Sets bringt ja immerhin bis zu 26,75 Euro Provision.

So sieht das übrigens aus, wenn man MyMinigofl spielt:

Ich weiß jetzt schon nicht mehr wann, aber irgendwann vor ca. einem Jahr hat Google die Richtlinien für Adwords geändert, so dass die angezeigte DisplayURL auch mit der tatsächlichen Landingpage übereinstimmen muss. Gerade für Affiliates eine nicht gerade nette Änderungen. Hat man danach versucht Kampagnen anzulegen, die lediglich auf das Affiliate-Netzwerk verweisen bzw. einen Sprung über einen eigenen Server machen, hat Google die Anzeigen gleich gesperrt. :-( Allerdings sind alte Kampagnen, ohne zwischenzeitliche Änderungen, mit der selben Art Durchleitung problemlos weitergelaufen - bis jetzt. Google hat mir am WE meine letzten zwei solchen Kampanen rausgeworfen. Für mich nicht tragisch, aber der ein oder andere wird das bestimmt im Geldbeutel merken.

Gretus hat berichtet, dass in Amerika auch schon Kampagnen von Affiliates mit Brückenseiten/Landingpages gesperrt wurden.

Zwar hab ich da noch ein paar Pfeile und Ideen im Köcher das zu umgehen, aber nach meiner Rechnung schmälert sich Google damit doch nur selbst den Umsatz und Ertrag, wenn plötzlich statt 50 Bietenden für die Seite 1 nur noch 10 da sind, oder hab ich irgendwo einen Denkfehler?

Wie man das aktuelle Tagesgeschehen für seine Adwords-Kampagne nutzt zeigt AutoScout24:

Dienstwagen geklaut?

Mal überlegen, was man als Affiliate noch sinnvoll für seine Kampagnen verwenden kann :-D

Faszinierend: ca. 15% der deutschen Bevölkerung kommen aus anderen Ländern. Nur bei SEM-Aktivitäten wird das offensichtlich kaum beachtet. Ich hab mal ein paar Keywords übersetz und nachgeschaut:

cep telefonu (türkisch für Handy) - genau 1 Anzeige habe ich gefunden

assicurazione (italienisch für Versicherung) - keine Anzeige

kredi (türkisch für Kredit) - da gibts schon mehr Anzeigen, aber wohl nur weil es ein Vertipper von Kredit sein könnte. Trotzdem dürfte das erheblich günstiger sein als “Kredit” zu buchen.

teléfono móvil (spanisch für Handy) - keine einzige Anzeige

Was lernen wir daraus? Sprecht international.

Ich hab genau gehört, was Du gedacht hast: “Wenn die in ihrer Landessprache suchen, dann verstehen die kein Deutsch und kommen auch mit der deutschen Seite des Merchants nicht klar.” Hmm, das sehe ich etwas anders. Wenn man nur das Keyword in einer anderen Sprache bucht, den Anzeigentext aber deutsch erstellt, dann sollte sich dort eine Trennung der Interessenten ergeben. Gut ich habs nicht probiert, aber so würde ich es machen.

Häfiger bekomme ich die Frage gestellt, ob Affiliates die AdWords für ein PP buchen eigene Landingpages dafür erstellen sollen.

Ganz klare Antwort: Jein ;-)

Es ist Traffic abhängig.

Hat man spezifischen Traffic, der genau auf ein Produkt bzw. eine Produktgruppe abzielt, dann ist es meiner Erfahrung nach sinnvoller direkt auf den entsprechenden Shop deep zu linken.

Ein Beispiel: Wer auf “Montessori Material” bucht der kann sich eine Landingpage sparen. Einfach gleich zu uns durchreichen, das konvertiert nach nun fast 5-jähriger Erfahrung am besten.

Ist der Traffic hingegen breit gefächert oder das Keword kann viel bedeuten, dann ist eine Landingpage mit verschiedenen Ausstiegspunkten der goldene Weg.

Ein Beispiel: Wer durch Zufall auf “Geschenke” bietet hat keine Ahnung welches Geschenk der Besucher sucht. Das kann ein cooles Geschenk von DesignDot sein aber auch ein schnöder Blumenstrauß für die Oma. In solchen Fällen verwende ich gerne Landingpages, die möglichst alle Optionen des Besuchers abdecken. Wenn man es clever anstellt kann man sogar aus einem Besucher mehr als eine Provision herauslocken. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass man nicht zu ähnliche Partnerprogramme einsetzt, sonst ist der Besucher überfordert.

2008 12 Feb

Google wills wissen

Abgelegt unter: SEM-Affiliates | RSS 2.0 | TB | 3 Kommentare

Die Google-Kollegen aus dem Adwords-Center haben mal wieder Fragebögen in die Welt geschickt. Normalerweise lasse ich solche Fragebögen unbeantwortet, da aber pro Teilnahme 2 Euro an eine wohltätige Organisation gehen, wollte ich nicht so sein.

Leider hat Google seine Kunden etwas falsch eingeschätzt, hängen geblieben bin ich in folgendem Formular:
Google Adwors Umfrage

Hier wollte Google u.A. wissen, wie hoch der Umsatz ist der im Online-Geschäft erzielt wird. Nur wenn ich die richtigen Daten eingebe, dann bekomme ich die Fehlermeldung: Die Zahl ist zu groß. Hmm, wir sind bestimmt nicht die Größten im Netz, deshalb frage ich mich schon, was macht jemand der 8- oder 9-stellige Zahlen eingeben müsste?

Da hat Google wohl die Kundschaft unterschätzt.

Im Juli hatte ich ja schon mal Affiliate Pflicht für Merchants gefordert. Auch beim Superclix-Vortrag habe ich angeregt, die Damen und Herren möchten doch mal selbst probieren, wie das so ist. Einige machen es auch (durchaus erfolgreich).

Aber leider nicht alle, wie sonst soll ich mir das erklären:

Im Moment spiele ich ein bisschen mit SEM-Kampagnen für ein paar Nischen-Partnerprogramme rum. Dazu suche ich nach “unterbewerteten” Partnerprogrammen, die noch niemand für SEM entdeckt hat und setze dabei auf Long Tail. Dazu ziehe ich mir Produktlisten und kombinere Markennamen mit Produktbezeichung und gebe bei jedem Keyword gleich den Deeplink zum Produkt an.

Auch wenn ich kein SEM-Gott bin und das ganze im kleinen Rahmen abläuft: Es funktioniert. Und dann das:

14.11.2007 Tolles PP gefunden. Nette Provision. Leicht zu bewerbendes Nischen-Sortiment, mit dem ich mich auch noch hobbymäßig auskenne, also weiß was dort verkauft wird. Shit: es gibt keinen Produktfeed. Egal, schreib ich den Merchant doch mal an, es kann ja nicht so schwer sein aus einem XT-Commerce-System nen Datenfeed zu zeihen. Nun es sind jetzt 5 Tage vergangen und Datenfeed habe ich noch keinen. Hey es ist bald Weihnachten, wenn Du jetzt nichts verkaufen willst, dann kannst es auch gleich lassen. :evil:

17.11.2007 Wieder ein nettes PP, sogar mit Provisions-Staffel. Gleich gerechnet, naja bei der Einstiegsstufe lohnt das nicht aber die angegebene Anzahl Verkäufe für die Max-Prov. ist nun bei SEM wirklich kein Problem. Wow: es gibt sogar einen verwertbaren Datenfeed, auch die Zahlungsbedingungen des Shops und die Usability waren echt gut. Datenfeed gezogen, für meine Bedürfnisse aufgearbeitet, Script für die Auswertung angepasst und auf den Server geschoben.

Ein bisschen rumgetestet. Beim Test festegestellt: Shit, da fehlen ja Bilder bei zwei Produkten. Egal, die beiden Produkte wieder aus meiner Liste entfernt. Weitergetestet, once again Shit: Hey 60% der Artikel im Shop haben kein Bild. Was ist das denn für eine Logik? Da kauft doch keiner was. Die Leute sitzen doch vor dem Reinglotzding Monitor damit sie was sehen! Die vorbereiteten Keywords und Deeplinks sind dann natürlich gleich in den Trash gewandert.

Feststellung:
Es gibt Merchants die einfach kein Geld verdienen wollen. Dann sollten sie die Affiliates auch nicht mit einem halbherzigen Partnerprogramm belästigen!

Wenn man als SEM-Affiliate unterwegs ist, ist es das Wichtigste zu wissen, welche Keywords konvertieren und welche nicht. Leider geben die Netzwerke darüber nicht immer Aufschluß und man fischt im Dunkeln.

Für die vielen SEM-Affiliates habe ich deshalb mal ein kleines PHP-Script geschrieben, dass zumindest über die Subid Auskunft gibt. Hier gibt’s das kleine Script als ZIP zum Download.

Man verzeihe mir, dass ich mich beim Script auf Montessori-Shop und den Tracking-Link von Superclix beschränkt habe. Es funktioniert genau so mit anderen Partnerprogrammen und auch mit anderen Netzwerken, sofern diese alphanumerische Subids zulassen.

Was macht das Script:
Es erzeugt eine Subid die wie folgt aussieht:
Partnerprogramm-Referer-Keyword,
z.B. Montessori-Shop-google.de-Montessori_Material
Dann leitet es auf den Tracking-Link weiter und setzt die erzeugte Subid dort ein.

Du bekommst also alle relevanten Informationen um Deine SEM-Kampagne für das Partnerprogramm zu optimieren, d.h. für gut konvertierende Keywords mehr bieten, schlecht oder ganz schlecht konvertierende Keywords rausnehmen oder weniger bieten, bzw. Anzeigen optimieren.

Einstellungen:
Du musst nur 2 Variablen in dem Script anpassen:

1. $partnerprogramm=”Name des Partnerprogramms”
2. $goto_location=”Tracking-Link zum Partnerprogramm mit der Variable $subid als Subid”

Für das Montessori-Shop Partnerprogramm musst Du nur noch Deine Superclix-Partner-ID eintragen, dann ist das Script einsatzfähig.

Installation:
Einfach die Einstellungen vornehmen und anschließend auf einen Webspace schieben. Dann in Deiner SEM-Kampagne die URL des Scripts als Ziel-URL definieren. Für weitere Kampagnen oder Deeplinks das Script anpassen und unter einem anderen Namen ebenfalls auf den Webspace schieben.

Viel Spaß damit.


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