Die meisten Profi-Affiliates unter euch haben ein Gewerbe angemeldet und versteuern ihre Einnahmen entsprechend. Ob das per Bilanzierung oder Einnahmen-Überschußrechnung erfolgt ist ja erstmal egal. Hat man als Affiliate nun Ausgaben die sich auf das Geschäft beziehen, dann schmälern diese natürlich den positiven Ertrag. Das kennt wohl jeder: Büromaterial gekauft immer schön Rechnung aufheben und verbuchen. Erstens ist man Vorsteuerabzugsberechtigt und Zweitens hat man keine Lust entstandene und bezahlten Kosten als Gewinn zu versteuern. Soweit so gut.
Kleiner Zeitsprung: kürzlich unterhielt ich mich mit einem Reisebuch-Autor: Dieser hat als Geschäftsausgaben logischerweise seine Reisen in die verschiedenen Gebiete, die er in seinen Büchern beschreibt. Und da kam mir dann folgende Idee:
Wenn man als Affiliate geschickt seine Werbebereiche aussucht, dann müssten die eigenen Lebenshaltungskosten doch komplett als Betriebsausgaben druchgehen, oder?
Reisen ist ja klart, dann schreibt man einfach über seine Reisen auf eigenen Reiseportalen und schon sollten das doch Geschäftsausgaben sein.
Lebensmittel werden natürlich im eigenen gesund-essen-Blog verarbeitet und fallen dann auch unter Betriebsausgaben.
Geht man mal essen, dann fällt das entweder unter die Reiseführersache oder unter das wo-schmeckts-besser-Portal.
… bitte nach eigenem Gusto fortsetzen … :-;
Würde mich interessieren, ob das Finanzamt bzw. die Steuerprüfung der Argumentation folgen mag…

Skype: monti-man


